Die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) haben im Rahmen der Verleihung des Inklusionspreises für die Wirtschaft am 9. April 2019 den Startschuss für die gemeinsame Initiative „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen“ gegeben. (mehr …)
John Gilhooly, Künstlerischer Leiter der Londoner Wigmore Hall und Vorsitzender der Royal Philharmonic Society, erhält den mit 10 000 Euro dotierten Musikpreis des „Heidelberger Frühling“ 2019. Der „Heidelberger Frühling“ vergibt die Auszeichnung jährlich an Persönlichkeiten, die sich substanziell und nachhaltig für die Vermittlung von klassischer Musik einsetzen. (mehr …)
Das Bundeskriminalamt nutzte die umstrittene Bestandsdatenauskunft zuletzt fast neunmal so oft wie noch 2013. Dies musste die Bundesregierung in der Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz einräumen, die der Bürgerrechtler zur Europawahl Dr. Patrick Breyer, die Bürgerrechtlerin und Autorin Katharina Nocun und über 6.000 weitere Beschwerdeführer eingereicht haben. Breyer rät Internetnutzern zu Schutzmaßnahmen. Konkret stellte das Bundeskriminalamt 2013 noch 2.001 Bestandsdatenabfragen, 2014 2.340 Abfragen, 2015 4.751 Abfragen, 2016 8.752 Abfragen und 2017 17.428 Abfragen [1]. Vorwiegend dienen solche Abfragen der Identifizierung von Internetnutzern. (mehr …)
Ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus mehr als 60 Organisationen und Initiativen plant für den 19. Mai Großdemonstrationen in sieben Städten Deutschlands. Eine Woche vor der Europawahl wollen Zehntausende Menschen unter dem Motto „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ für eine EU der Menschenrechte, Demokratie, sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels auf die Straße gehen.
Die Europawahl am 26. Mai 2019 sei eine Richtungsentschei – dung über die Zukunft der Europäischen Union, heißt es im Aufruf des Bündnisses. Denn Nationalisten und Rechtsextreme hofften darauf, mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Alle seien gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern, so das Bündnis. (mehr …)
Vier am Wochenende veröffentlichte Vorschläge von Facebook-Chef Zuckerberg zur Internetregulierung: Internetkonzerne entscheiden heute nach Art einer Privatpolizei willkürlich, welche Inhalte und Konten sie löschen oder ausfiltern. Solche Entscheidungen gehören in die Hand einer unabhängigen öffentlichen Stelle wie der Justiz oder eines Beauftragten für Meinungsfreiheit. Die von Zuckerberg vorgeschlagene vermeintlich unabhängige Überprüfung durch ein von Facebook eingesetztes Gremium ist nicht der richtige Weg. Wer fordert, unzulässige Inhalte auf ein Minimum zu reduzieren, redet übermäßiger Zensur und Uploadfiltern das Wort. (mehr …)

Lee-Elisabeth Hölscher-Langner und Dr. Laurids Hölscher bei ihrem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Heidelberg. ©: Dokuzentrum/Susanne Lencinas
Der langjährige deutsche Generalkonsul Dr. Laurids Hölscher und seine Ehefrau Lee-Elisabeth Hölscher-Langner wurden am letzten Freitag im Rahmen einer Feierstunde im Großen Rathaussaal in Heidelberg im Beisein von Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt vom und dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma für ihr herausragendes persönliches Engagement für Überlebende des Holocaust geehrt.
Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister von Heidelberg lud das Ehepaar Hölscher ein, sich in das Goldene Buch der Stadt Heidelberg einzutragen. (mehr …)
Der Soziologe und Protestforscher Dieter Rucht vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) untersucht seit Jahrzehnten, wie Proteste entstehen, wie sie Anhänger gewinnen und Schlagzeilen machen. Viele verschwinden bald wieder in der Bedeutungslosigkeit, nur manche schaffen den Durchbruch – doch was unterscheidet die einen von den anderen? Rucht zieht eine klare Linie zwischen Kampagnen und sozialen Bewegungen. Die aktuellen Klimastreiks verortet er noch unter politischen Kampagnen, die er als „zeitlich und sachlich eng begrenzt“ definiert. Soziale Bewegungen hingegen stehen für einen größeren gesellschaftlichen Wandel. Dabei werden Machtverteilungen und politische Strukturen bekämpft (oder auch verteidigt). Bei den aktuellen Schulstreiks, so der Wissenschaftler, fehle ihm die konkrete Idee, wie die Gesellschaft umgestaltet werden könnte.
Mächtig scheint die zeitgenössische Kunst vom Glorienschein der (Pop-)Musik angezogen. Diverse Ausstellungen haben sich in den letzten Jahren einmal mehr empathisch, einmal mehr kritisch dem Phänomen genähert. Es tönt und schallt, es surrt und fiepst unter Umständen aus allen Ecken und Enden der zeitgenössischen Kunst. Kuratoren haben ihre liebe Plage mit der immer weiter anschwellenden Soundkulisse. Zumal bei Gruppenschauen kommt sich der Geräuschpegel der filmischen Arbeiten oder klingenden Objekte gegenseitig mitunter so empfindlich in die Quere, dass nur ausstellungsarchitektonisch raffinierte Lösungen Abhilfe vom über die Hallen gleichmäßig ausgebreiteten Klangteppich schaffen können.
Tödliche Allmacht: Sind Selbstmordattentäter Fanatiker, verblendet von der Verheißung, ins Paradies zu kommen und dort von mandeläugigen Jungfrauen
(Bild: „Mißbrauch“) erwartet zu werden? Barbie, die Plasticpuppe blondgelockter Weiblichkeit, trägt in der Installation des Londoner Künstlers Simon Tyszko einen Sprengstoffgürtel. Das «Cinnamon Girl» im neusten Video von Prince sprengt sich in einem Flughafen in die Luft.


