Im KlangForum Heidelberg treffen sich Gestaltungsfreude und Virtuosität der Sänger der SCHOLA HEIDELBERG und der Instrumentalisten des ensemble aisthesis unter einem Dach. Die beiden Ensembles für zeitgenössische und Alte Musik begeistern das Publikum deutschlandweit, bei internationalen Festivals und als gefragte Gäste renommierter Konzertveranstalter. Mit der Konzeption eigener Konzertformate setzt das KlangForum Heidelberg neue, weitreichende Impulse im Verhältnis zwischen Musik und Gesellschaft.
Am Wochenende stellen alle EU-Bürger ihre Uhr wieder eine Stunde vor. Bei vielen dürfte ein Jetlag folgen, der sich noch Tage nach der Zeitumstellung bemerkbar macht. Für Schlafforscher Till Roenneberg von der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität ist die Sommerzeit daher ein Unding. Den Plan der EU-Kommission, die Sommerzeit ab 2021 das ganze Jahr über gelten zu lassen, hält er für „eine Katastrophe“, sagt der Schlafforscher Till Roenneberg. Wenn überhaupt, meint er, sei das Gegenteil sinnvoll, nämlich die ganzjährige Winterzeit.
Künstliche Intelligenzen haben ein Gegenüber: die Menschen. Mit ihnen soll die KI kooperieren. Sie soll sie unterstützen. Dafür braucht die KI eine Vorstellung von den Menschen. Wenn man jedoch in die Informatikwelt hineinhorcht und fragt, wie dieses Menschenbild aussieht, dann steht ein Fragezeichen im Raum. Ein grundlegendes Bild vom Menschen ist nicht bekannt. Ist es vielleicht der „Dau“? Das ist die noch gängigste Bezeichnung und steht für „dümmsten anzunehmenden User“, für den eine Anwendung möglichst einfach konstruiert werden muss. Oder ist es eines der ebenso unerfreulichen Synonyme, die auf Wikipedia zu finden sind, wie etwa „FSVG“, „Fehler sitzt vor Gerät“?
Charlie Chaplins Film „Modern Times“ fasst das Menschenbild unserer ersten Maschinenparks zusammen, die damals nur in Firmen zu finden waren. Bei Chaplin war der Mensch Diener der Maschine, ein Vereinfachter und Ausgelieferter. Sind diese Bilder veraltet in der heutigen Welt, wo sich uns Technik doch als super fortschrittliche, bonbonsüße Community-Oase voller Freiheiten darstellt?
Zum Abschluss einer deutsch-französischen Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung in Paris fordern deutsche und französische Flüchtlingsorgani – sationen in einem Appell eine Neuausrichtung der europäischen Flüchtlingspolitik.
Die „Pariser Erklärung“ warnt davor, das Thema Migration „den Hetzkampagnen des rechtsextremen Lagers (zu) überlassen“. Die Organisationen fordern unter anderem faire Asylverfahren und „einen solidarischen Verteilmechanismus zwischen europäischen Staaten, der das Recht auf ein faires Asylverfahren sicherstellt“.
Bundesumweltministerium, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Heidelberg richten am 22. und 23. Mai 2019 gemeinsam die internationale Klimakonferenz ICCA2019 aus. Mit Blick auf die Ziele des Klima – abkommens von Paris diskutieren rund 700 lokale, regionale und nationale Entscheidungsträger sowie Schlüsselakteure und Experten aus aller Welt strukturelle Hürden für Klimaschutz und -anpassung, sowie Strategien, Politikinstrumente, Finanzierungsmöglichkeiten und konkrete Klimaschutzprojekte in verschiedenen Sektoren.
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Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat den diesjährigen Umweltpreis „Goldener Baum“ der „Stiftung für Ökologie und Demokratie e. V.“ erhalten. Die Jury würdigt damit seine herausragenden Verdienste um den kommunalen Klimaschutz auf lokaler wie internationaler Ebene. Die Stiftung vergibt den „Goldenen Baum“ seit 1999 einmal jährlich an Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise in den Themenfeldern Ökologie und Demokratie engagieren. Bekannte bisherige Preisträgerinnen und -träger sind unter anderem die ehemaligen Bundesminister Dr. Heiner Geißler, Dr. Norbert Blüm und die ehemalige Oberbürgermeisterin Heidelbergs Beate Weber.
Der Vorsitzende der Stiftung, Hans-Joachim Ritter (r.), überreichte den Preis am Donnerstag, 21. März 2019, im Heidelberger Rathaus an Dr. Würzner (Foto: Philipp Rothe). (mehr …)
Im Wissenschaftsjahr 2019 dreht sich alles um das Thema Künstliche Intelligenz – in der kommenden Woche wird es offiziell in Berlin eröffnet. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird zu diesem wichtigen Zukunftsthema intensiv geforscht: „Lernende Systeme und Künstliche Intelligenz bedeuten eine Umwälzung, auf die wir uns als Gesellschaft vorbereiten müssen“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka, der auch dem Lenkungskreis der Plattform Lernende Systeme (PLS) der Bundesregierung angehört. KI biete gewaltige Möglichkeiten, beispielsweise für die Gestaltung unserer Informationsgesellschaft sowie eine sichere und umweltfreundliche Mobilität.

Frieden zwischen Israelis und Palästinensern ist möglich – aber nur, wenn beide Seiten auf ihre Opferrolle verzichten. Was würde gewesen sein, wenn damals der israelische Ministerpräsident zu Beginn seiner Rede auf der Gipfelkonferenz in Scharm al-Scheich sich an das palästinensische Volk gewendet und erklärt hätte, Israel anerkenne das Leid, das dieses Volk erlitten habe, und werde seinen Teil der Verantwortung dafür übernehmen? Welchen Einfluß hätten solche einfachen und direkten Worte auf die palästinensische Öffentlichkeit, und wie würden sie die künftige israelische Verhandlungsposition schwächen oder stärken?
