Christopher Hitchens verabreicht mit „Der Herr ist kein Hirte- wie Religion die Welt vergiftet“ eine wirksame Medizin gegen die zunehmende Dominanz religiöser Systeme.
Die Sehnsucht nach Glaube, Liebe, Hoffnung, Erlösung und Kniefall vor irgendeinem Gott hat auch bei uns wieder Konjunktur. Man denke nur an die Millionen Menschen, die zu den Kirchentagen eilen und sich wohlfühlen wie weiland in Auerbachs Keller in der betenden und fürbittenden Gemeinschaft, oder an die, die sich allen Ernstes davon überzeugen lassen, dass Gott die Welt in sechs Tagen zusammengebaut hat, so als sei alles aus einer Art Legobaukasten hervorgegangen und die Evolution hätte nie stattgefunden. (mehr …)

Unser Gesprächspartner sieht die Gründe für fundamentalistischen Terrorismus nicht (wir meinen hingegen: nicht ausschließlich) im Islam, sondern in Politik und generationsabhängiger Radikalisierung. (mehr …)
Der Schutz der religiösen Gefühle geht vor Meinungsfreiheit: So jedenfalls sieht es der Menschenrechtsrat der UNO. Während der Westen eine Hauptaufgabe eines solchen globalen Gremiums darin sieht, gegen Meinungszensur durch autokratische Regime einzutreten, (mehr …)
Eine gewisse Pariser Intelligentia, die vermeintlich auch über Geschmack und geistige Eleganz entscheidet, ist auf den ersten Blick durch eine ganz bestimmte Marotte erkennbar. (mehr …)
Jean Améry (1912-1978) war unter den Intellektuellen, die in den Sechziger -& Siebzigerjahren der Bundesrepublik das Wort ergriffen, der unabhängigste. Ein Humanist, der aufs Ganze ging. Jetzt ist die verdienstvolle Sammlung seiner “Werke” mit einem Briefband und “Materialien” zu seinem Oeuvre geschlossen worden. (mehr …)
Am 13. Juni 2008 gab sich der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Mathias Platzek die Ehre und verlieh den Verdienstorden des Landes Brandenburg an Prof. e.h. Wolfgang Hempel. Dieser Orden des Landes Brandenburg (umgangssprachlich Roter Adlerorden genannt) wurde vom Landtag des Landes Brandenburg durch das Brandenburgische Ordengesetz vom 10. Juli 2003 gestiftet. (mehr …)
Die Illusion der Arche Noah hat immer dann Konjunktur, wenn die Umweltprobleme übermächtig zu werden scheinen. Zurzeit ist die Vorstellung, man könne in der Natur bedrohte Lebewesen retten, indem man sie in Reservaten oder Zoos hält und züchtet – besonders widersinnig virulent. (mehr …)
Einen Tag lang Forscher sein: Raus zum Unterricht in der Natur! Teilnehmen und Gewinnen.
Zum 10. GEO-Tag der Artenvielfalt schreibt GEO in Kooperation mit der Deutschen Wildtier Stiftung einen Schülerwettbewerb zum Thema „Artenvielfalt“ aus.
Auch hierzulande, in manchen Gegenden jedenfalls, tragen manche Menschen Armbänder aus Kupfer, sie glauben, das Metall wirke sich günstig auf ihren Kreislauf aus. Und weil sie das Armband nie ablegen, entstehen über die Zeit Acetatverbindungen, die Haut verfärbt sich grünlich, (mehr …)
All jene, die über das Baurechtsamt – allenfalls und nicht mehr -wissen, als daß es es in Heidelberg wie anderswo auch (eben drum) gibt, werden kaum nachvollziehen können, wie sehr wir uns erst einmal gefreut haben darüber, daß wir zur Kenntnis nehmen durften, wie doch eigentlich sehr wichtig die Tätigkeit jener städtischen Regularität auch und gerade für Heidelberg zu guter Letzt im Hinblick auf unser der Welt zu vererbendes Kulturdenkmal ist. Im folgenden zeigen wir Bilder und zitieren aus einem regulierenden Schreiben des Bau-Rechtsamtes. Und denken uns unseren Teil: (mehr …)