Mit der Longlist hat die Jury in diesem Jahr nichts falsch gemacht. Die üblichen Einsprüche und Hinweise auf vermeintliche Meisterwerke, die übergangen worden seien, blieben fast ganz aus. Die Shortlist dürfte für mehr Irritation sorgen. Denn die bekannten Namen sind auf der Strecke geblieben, von Ingo Schulze abgesehen. (mehr …)

Sep. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Darwin hatte doch Recht: Der Mensch ist eine „Überlebensmaschine“. Und, der Glaube an Gott sei nur das „Bedürfnis nach einer gütigen Diktatur“. Drei neue Bücher fordern eine Rückkehr der Vernunft und rechnen ab mit den christlichen Fundamentalisten. (mehr …)

Sep. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der späte Martin Walser  – siehe oben –  ist eigentlich nur noch als komisches Phänomen gerechtfertigt & erträglich – um den von ihm so verehrten Nietzsche zu paraphrasieren. (mehr …)

Sep. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Muss ein Journalist nachgeben, wenn der Bürgermeister einer Stadt in Brandenburg, wo bis zur Wende das Verteidigungsministerium der DDR saß, das Porträt über seine Stadt sehen will, bevor es erscheint? „Wegen der sensiblen Investorenfrage, Sie wissen schon.“ Muss eine Redaktion ein Gespräch mit dem Schauspieler Christian Ulmen in Auftrag geben, der Interviews nicht ernst nimmt? „Ich versuche“, sagt er, „die Fragen schriftlich zu bekommen, dann kann sie jemand anderes beantworten.“ Sicher nicht. (mehr …)

Sep. 2008 | Allgemein, Junge Rundschau, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Die Nachkommen der Familie Mendelssohn kämpfen um zwei Hauptwerke der New Yorker Museen.
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Aug. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Das „Kursbuch“ wird eingestellt. Das ist eine gute Nachricht. Es ist Jahrzehnte her, dass die Zeitschrift eine wichtige Rolle gespielt hatte. Gleich zweimal: beim Aufbau, bei der Etablierung einer kritischen Intelligenz in der Bundesrepublik und bei deren Selbstdemolierung. Man wird dem Kursbuch für beide Aktionen dankbar sein. Aber Dankbarkeit und ein gutes Gedächtnis sind keine Kaufgründe. (mehr …)

Aug. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der Stolz einer Nation auf ihre Sportler war in der Vergangenheit immer assoziiert mit der Bewunderung der Waffenträger. Keulenschwinger, Hammer- und Speerwerfer, Fechter und Schützen, aber auch Reiter, Ringer und Faustkämpfer repräsentierten als Athleten  die Wehrfähigkeit und den Behauptungswillen eines staatsbildenden Volkes, und wenn wir uns ein historisches Schlachtfeld vorstellen, wird klar, daß nicht nur die Verlierer um ihr Leben rennen mussten, sondern die Obsiegenden hinter ihnen her keuchten, weil ein entkommender Feind weiterhin der Gegner war. (mehr …)

Aug. 2008 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Olivier Roy, Forschungsdirektor am Centre National de la Recherche Scientifique in Paris und Professor an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, ist einer der führenden Experten zum Thema des politischen Islam. Er stellt etliche gängige Vorstellungen in Frage, die den Diskurs über den radikalen Islamismus dominieren: (mehr …)

Juli 2008 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

jurgen-gottschling.jpgDie Räder laufen schnell, in der durchrationalisierten Arbeitswelt unserer Gegenwart. Die Welt ist komplex geworden. Jeder von uns nimmt in ihr vielerlei Funktionen wahr und ist vielen Zwängen ausgesetzt. Zugleich wollen unsere Gefühle beachtet sein. Wie gestalten wir unter diesen Bedingungen unser Leben? Welche Werte sollen uns leiten?

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Juli 2008 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Zeitgeschehen | Kommentieren

Man darf Angela Merkel mögen, man muss ihre Befindlichkeiten hinnehmen dürfen, man darf, man muss was auch immer dürfen, jedoch muss man – dass sie dem möglichen nächsten Präsidenten der USA während einer von ihm geplanten Besuch der Bundesrepublik nicht „erlaubt“ hat, am geschichtsträchtigen Brandenburger Tor in Berlin eine Rede zu halten, für (wir nehmen das für uns in Anspruch) bescheuert halten dürfen. Soweit, so schlecht und dumm zugleich. Dies aber macht Hoffnung zur Lage der Nation: (mehr …)

Juli 2008 | Heidelberg, Allgemein, InfoTicker aktuell, Zeitgeschehen | Kommentieren

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