Gerade wurde das Vatikanische Geheimarchiv, das über 45 Regalkilometer Akten beherbergt, die Papiere aus den Jahren 1922 bis 1939 – aus der Zeit des Pontifikats von – der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf welche Fragen darf man sich von den Akten Antworten erhoffen, auf welche nicht? (mehr …)

Jan. 2008 | Allgemein, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude | Kommentieren

Ein Ministerpräsident, der Anstandsregeln in der Bild-Zeitung veröffentlicht, gibt zu erkennen, dass er anstandslos, nämlich brutalstmöglich um den Machterhalt kämpfen will. (mehr …)

Jan. 2008 | Allgemein, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit: Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder mehrheitlich noch von Jahrtausende alten Mythen geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen haben. (mehr …)

Jan. 2008 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude | 1 Kommentar

Mit ihrer Erziehungsoffensive – soweit eigentlich schön und gut – hat unsere Familienministerin beträchtliches Aufsehen erregt. Auf der Bundespressekonferenz erschien Frau von der Leyen, um die Gründung eines „Bündnisses für Erziehung“ anzukündigen, aber statt -wie zu erwarten – in Begleitung der Bundesbildungsministerin, mit einem Kardinal und einer Bischöfin. Diese merkwürdige Besetzung wurde so erklärt: Die Kirchen seien bei der Wertevermittlung besonders gefragt, denn unsere Kultur gründe auf christlichen Werten, und im Übrigen stellten sie die meisten Kindergartenplätze; so böten sie die Chance der größten Breitenwirkung bei der moralischen Erziehung im besonders wichtigen frühkindlichen Alter. Der Ausschluss der anderen Religionsgemeinschaften sowie der nichtkirchlichen Trägerschaften in diesem Bereich rechtfertigte man pragmatisch; sie alle könnten später hinzustoßen. Zunächst jedoch handle es sich um ein Bündnis „auf der Basis christlicher Werte“. (mehr …)

Jan. 2008 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der Islam ist Monotheismus pur. Und er ist eine Religion zwischen ängstlicher Defensive und notwendiger Reform. (mehr …)

Dez. 2007 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Seit es ihn gibt, hat der Monotheismus ein Medienproblem. Wie kann ein Gott, der kein Ding in der Welt, vielmehr der Schöpfer aller Ding und der mystische Hintergrund des Seins ist, präsent gemacht werden? Die Frage nach dem Medium des Monotheismus wird durch die aktuelle Konfrontation von Christentum und Islam neu angeschärft. Die Antwort heißt Weihnachten. (mehr …)

Dez. 2007 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Zeitlos zwar, gerade aber noch rechtzeitig zum 20ten erschien (1987 im Heidelberger Verlag Das Wunderhorn (www.wunderhorn.de) der Versuch von Hans Gercke, den in Heidelberg geführten Klein- (karierten) krieg um die Fensterentwürfe von Johannes Schreiter für die Heiliggeistkirche zu versachlichen. Wir haben nun einen in Freiburg gehaltenen Vortrag des Künstlers zum Thema gefunden, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen: (mehr …)

Dez. 2007 | Allgemein, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Im Internet haben einige Blogger dem Islam den Krieg erklärt. Seit den Anschlägen des 11. Septembers 2001 und mit noch grösserer Konsequenz seit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen wehren sich die Blogger gegen eine «schleichende Islamisierung Europas». (mehr …)

Nov. 2007 | Allgemein, In vino veritas, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Die israelische Gedenkstätte Yad Vashem soll nach eigenem Anspruch zentraler Speicherplatz der Erinnerung an die Shoah sein, ein materielles Gedächtnis, das weltweit alle verfügbaren Quellen zusammenträgt, um die Ermordeten in den Akten des Gedenkens gleichsam beim Namen rufen zu können. (mehr …)

Okt. 2007 | Allgemein, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

daleilama.jpgEs sei eingeräumt, der Mann ist ein Phänomen. Dutzende von Büchern sind über ihn geschrieben und Filme gedreht worden, ganzen Generationen und Kontinenten gilt er als Inbegriff von Friedfertigkeit, Güte und in stoischem Gleichmut ruhender Erkenntnis. Er rage, wie es in einer der zahllosen Hymnen über ihn heißt, über die Menschheit hinaus „wie der Himalaya über alle anderen Gipfel unseres Planeten: zeitlos, gigantisch, respektvoll, tolerant, geduldig, bescheiden, schlicht, humorvoll, herzlich, sanft, geschmeidig, erdhaft, harmonisch, transparent, rein und immer wieder lachend und lächelnd“. Die Rede geht, unschwer zu raten, um den Dalai Lama, Gottkönig Tibets, der, wie es weiter heißt, „in einer Welt der Böswilligkeit, des Materialismus und der Korruption den guten Willen, die Sphäre des Geistes und die Lotosblume der Reinheit“ repräsentiere, „im Wirbel der Nichtigkeiten und der Hektik den Sinn und die Ruhe und die Festigkeit“. Und so fort, ohne Ende. (mehr …)

Okt. 2007 | Allgemein, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude | Kommentieren

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