„Alle unsere Bilder bleiben Bilder unserer Gedanken, Vorstellungen und Träume. Einen Gott, den wir uns vor-stellen können, können wir auch wieder weg-stellen, wenn man ihn nicht braucht oder wenn er stört. Oder man kann ihn ändern, damit er handlicher wird.“ Dietrich Bonhoeffer.

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Mai 2009 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Sapere aude | Kommentieren

Es ist ein großer Schritt für die Annäherung zwischen Gläubigen und Naturalisten: Der Berliner Bischof erklärt, warum es in unserem Universum keinen Gott geben kann und Religion Privatsache ist. (mehr …)

Mai 2009 | Allgemein, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | 2 Kommentare

Sehr kritisch setzt sich Necla Kelek (Redebeitrag auf der Islamkonferenz) mit einem Buch Claus Leggewies über „Moscheen in Deutschland“ auseinander – sie wirft Leggewie vor, durch einen Multikulti-Ansatz ausgerechnet die arabische und türkische Einflussnahme auf Muslime in Deutschland zu unterstützen: „Würde Claus Leggewie seinem emanzipatorischen Anspruch folgen, müsste er sich gerade für die Teilhabe der schweigenden Mehrheit der nichtorganisierten Muslime stark machen, ihre Freiheitsrechte stärken, die rationale Auseinandersetzung mit dem Islam fördern, den politischen Diskurs suchen, anstatt den Männerhäusern der Konservativen das Wort zu reden.“ (mehr …)

Mai 2009 | Allgemein, Feuilleton, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der Theologe Hans Küng erlebt mit eigenen Augen die Demenz seines Freundes Walter Jens: Küng wohnt in Tübingen nur drei, vier Minuten von dem legendären Rhetor entfernt, der nun verwirrt ist. In seinem Beitrag erinnert Küng daran, dass Jens und er vor Jahren ein Plädoyer für die aktive Sterbehilfe gehalten haben. Es erschien gerade in aktualisierter Form unter dem Titel „Menschenwürdig sterben“ bei Piper zusammen mit einer Bestandsaufnahme von Inge Jens, in der sie ihre Erfahrungen mit der Krankheit ihres Mannes schildert. (mehr …)

Apr. 2009 | Allgemein, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der Mörder des 11jährigen Jakob von Metzler Magnus Gäfgen kann auf einen neuen Prozess hoffen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat gerade seine Beschwerde gegen die Bundesrepublik zugelassen. (mehr …)

März 2009 | Allgemein, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Unter der web-Adresse < kreuz.net > finden Sie Artikel von „hauptberuflich in der Kirche arbeitenden Menschen“ die so widerwärtig kaum so im „Stürmer“ hätten gelesen werden können. Hier ein Originalbeitrag:

Pogromstimmung gegen den Heiligen Vater: Das Empörungs-Festival gegen Papst Benedikt XVI. ist in seiner zweiten Runde zu einer empörenden Heuchler-Hitparade verkommen. (mehr …)

März 2009 | InfoTicker aktuell, Sapere aude, Zeitgeschehen | 2 Kommentare

Ja, den „Spiegel“ bekommen wir – die wir da gerade sind – auch auf Mallorca. Da lesen wir auf Seite 19 ein Gespräch zwischen einem für „Kirche“ zuständigen Spiegelredakteur und Bischof Bernard Fellay, Generaloberer der Piusbruderswchaft über die Entschuldigung des Holocaust-Leugners Richard Williamson.
Derweil Fellay meint, diese (mehr als magere, im Grunde unverschämte) Entschuldigung, die alles andere, als eine solche ist, sei doch aber immerhin „ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und auf jeden Fall eine Bitte um Vergebung, meinen wir, die Piusbrüder wollen mit dieser Bitte an den „Heiligen Vater“ verschleiern, dass die Pius-Brüder allzumal nicht nur ein religiöser Bund, sondern hochpolitisch einherkommen: (mehr …)

März 2009 | Allgemein, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Mit deutlichen Worten hat der Saarbrücker Theologie-Professor Gotthold Hasenhüttl Papst Benedikt XVI. angegriffen. Der Verzicht des umstrittenen Gerhard Maria Wagner auf das Amt des Weihbischofs von Linz sei ein Beleg dafür, dass der „fundamentalistische Kurs“ des Papstes „doch nicht unwidersprochen hingenommen wird“, sagte Hasenhüttl der „Saarbrücker Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe). Der 75-Jährige, dem 2006 die kirchliche Lehr-Erlaubnis entzogen wurde, nachdem er Protestanten die Kommunion erteilt hatte, wirft Benedikt „Doppelzüngigkeit“ vor: „Er lügt auch das Zweite Vatikanische Konzil um, indem er sagt, dass nur die katholische Kirche die Kirche Christi ist. Er will das Konzil, das für Offenheit und Modernität steht, rückgängig machen.“ Über den aktuellen Zustand der katholischen Kirche fällt Hasenhüttl ein vernichtendes Urteil: „Man muss den Eindruck gewinnen, dass es weniger schlimm ist, den Holocaust zu leugnen oder Kinder zu missbrauchen, als den evangelischen Christen die Kommunion zu reichen. Dafür wird man suspendiert. Das ist absurd.“ sz

März 2009 | Allgemein, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

… und – zu guter Letzt – ein Zitat Ratzingers, an das er öffentlich wohl mittlerweile nur allzu ungern erinnert wird!

Des Papstes Einlassungen in der Sache Piusbrüder reichen nicht. Seinen Schafen reicht es jetzt aber gewaltig. Wann eigentlich wird Ratzinger seine Verwandschaft mit der Verwandschaft der Piusbrüder lästig, weil sie offenkundig geworden ist? Soll der vatikanische Hinweis auf das Selbstverständliche genügen, der – viel zu spät – nachgereicht wurde? „Der Bischof Williamson hätte sich in absolut unzweideutiger Weise öffentlich von seinen Positionen betreffend der Schoa distanzieren müssen, um in der Kirche die Zulassung zu bischöflichen Handlungen zu erlangen“, heißt es in einer Erklärung des vatikanischen Staatssekretariats. Damit ist freilich lediglich ein zivilisatorisches Minimum gesichert: … (mehr …)

Feb. 2009 | Allgemein, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

„Zeit“ und „Spiegel“ unterschätzen des Josef Ratzinger, unterschätzen des Benedikt XVI.  Kriegserklärung an die liberale Welt. Vor gar nicht so langer Zeit gab es noch eine richtige Sympathiewelle für den „bescheidenen Arbeiter im Weinberg des Herrn“. (mehr …)

Feb. 2009 | Allgemein, Feuilleton, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

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