„Hitler ist nicht Deutschland“ Der Nationalsozialismus, das Exil in Schweden und die Rückkehr von Hans-Joachim Schoeps in die einstige Heimat (*30. Januar 1909 in Berlin; † 8. Juli 1980 in Erlangen) war ein konservativer deutsch-jüdischer Religionshistoriker und Religionsphilosoph. Er war ordentlicher Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Religions- und Geistesgeschichte der Universität Erlangen. Von Julius H. Schoeps (mehr …)
Die als Generalklausel gehandhabte vermeintliche „katholische Mentalität“ – ist das jenes Dummstellen im Namen Gottes, welche das feist-dreiste Denken hervorgebracht hat, das auch an den Piusbrüdern muss kritisiert werden dürfen?
„Weltfremdheit und Eiferertum, eine krankhafte Verengung der Geister“? Ein Denken übrigens, das den Papst in den Augen der Piusianer als Galionsfigur einer verrotteten nachkonziliaren Kirche verzeichnet. (mehr …)
Wie auch immer der Vatikan Lüge zu nennen beliebt – wir meinen, dass Keiner, dass Niemand, der sich auch nur ein ganz klein wenig mehr als überhaupt nicht mit diesem 1988 von Erzbischof Marcel Lefebvre geweihten „Bischof“ beschäftigt, nicht gewusst haben kann, dass es sich bei dem Engländer Richard Williamson um einen Holocaust-Leugner handelt. Dezidiert: Wenn Josef Ratzinger, wenn also Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation des Bischofs von Lefebvres Gnaden, wenn der von Menschenhand zum Stellvertreter Gottes hinieden gewählte Benedikt die Exkommunikation von Williamson per päpstlichem Dekret aufhebt und wissen läßt, Williamson könne nun wieder Bischof der römisch katholischen, der alleinseligmachenden Kirche sein, dann mag dem Papst glauben, wer da mag; wir jedenfalls gehen davon aus, dass Benedikt gewußt haben (sic) muss, was es über den offen bekennenden Holocaust-Leugner Williamson zu wissen gibt: Und wenn, da dem so sein muss, dem so ist, muss Papst Benedikt XVI. Lügner genannt werden dürfen. Alsdann: Wir nennen Josef Ratzinger, wir nennen Papst Benedikt XVI. einen Lügner! Und stellen Strafanzeige gegen ihn wegen Beihilfe zur Volksverhetzung. (mehr …)
Die Karikaturenkampagne richtet sich zunächst gegen eine Zeitung, dann gegen Dänemark, das sich auf die Meinungsfreiheit beruft und visiert am Ende ganz Europa an, dem man vorwirft, ungleiches Maß anzulegen. Denn erlaubt die Europäische Union nicht die Verspottung des Propheten, während sie andere „Meinungen“ wie den Nazismus und die Leugnung des Holocausts verurteilt? Warum darf man über Mohammed spaßen, aber nicht über den Völkermord an den Juden?, fragen lauthals die Islamisten und loben einen Karikaturen-Wettbewerb über Auschwitz aus.
Frau Ates, Herr Elyas, Einwanderer in Baden-Württemberg, die sich einbürgern lassen wollen, müssen damit rechnen, einem Gesinnungstest unterzogen zu werden. Er ist ausschließlich dzidiert für Muslime konzipiert. Ist das eine gute Idee oder ein Irrweg?
Seyran Ates: Der Test ist unsinnig, weil damit nicht das Ziel erreicht wird, an die wirklich gefährlichen Leute heranzukommen. Es wird gelogen werden. Wer will, kann sich vorbereiten. (mehr …)
Die Ausstellung "Raub und Restitution" im Jüdischen Museum Berlin: Ein tiefer Blick in den Abgrund …
Zehn Jahre nach der Unterzeichung der sogenannten Washingtoner Erklärung zur Rückgabe geraubten Kulturguts greift das Jüdische Museum Berlin das Thema „Raub und Restitution“ auf. Anhand von 15 Fällen wird nachgezeichnet, welchen Weg die Kulturgüter vom Raub bis zur späteren Rückübertragung genommen haben. Die Vizedirektorin des Museums, Cilly Kugelmann, betonte, mit der Ausstellung wolle man zeigen, wie „kompliziert diese Situation ist und dass gestohlenes Gut irgendwann zurückgegeben werden muss“. (mehr …)
Der europäische Bürger, den bei den Worten „Christliches Abendland“ sowieso und alle Jahre wieder satte
Selbstzufriedenheit zu befallen pflegt, sieht nach der Lektüre von Deschner seine Suppe voller Haare. Christliche Unwissenheit und Arroganz werden durch ihn nachhaltig gestört, sein mehrbändiges – noch lange nicht abgeschlossenes – bei Rohwolt erschienenes) Werk bringt in der für Deschner typisch-gedrängten Form eine Unmenge von Material, mit dem das Christentum sich weithin als eine Religion des Aberglaubens und der Menschenfeindlichkeit darstellt. E r war in Heidelberg.
W i r haben ein Gespräch mit ihm geführt und es bewahrt für – auf dass es sich reime – Weihnacht zweitausendundacht: (mehr …)
Der Nahe Osten versinkt in einer neuen Welle der Gewalt: Israel hat am Wochenende mit den massivsten Luftangriffen seit Jahrzehnten viele Kämpfer der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen getötet. Die Hamas kündigte blutige Vergeltung an. Israels Ministerpräsident Ehud Olmert kündigt an, der zu erwartende Krieg werde „lang, schmerzhaft und schwierig“ sein. Was wäre, wenn … (mehr …)
Angesichts der sich ständig verschärfenden (wiewohl die Opelrettung der Kanzlerin Mut und Zuversicht schöpfen lassen) Finanzkrise gibt uns die tägliche Fünfminutensendung „Börse im Ersten“ festen Halt. Denn, in sonorem Grundton vorgetragen mitsamt gelegentlichen launigen Anmerkungen zu Bankern, Aktionären und anderen Leichtgläubigen verströmen die Moderatoren Anja Kohl und Michael Best Beruhigung. (mehr …)
Dass Tibet der Himmel auf Erden ist, der von friedliebenden und ewig lächelnden Mönchen bewohnt wird. Dass die Chinesen allesamt böse Besatzer sind, denen die Kultur und der Glaube der Tibeter ein Dorn in ihren bösen Besatzeraugen ist. Dass der Dalai Lama immer selbstlos, immer lächelnd, immer gewaltlos ist. Darin sind sich unsere Medien fast einhellig einig. Stimmen, die diese Tibet-Euphorie kritisch sehen, sind selten … (mehr …)

