Wir werden sehen, ob die Mitglieder des "Hohen Hauses" daraus gelernt haben, gerade selber ausgespäht zu werden ∞

Wollen wir doch mal sehen, ob die Mitglieder des „Hohen Hauses“ daraus gelernt haben, gerade selber ausgespäht worden zu sein und zu werden. ∞

Am 13. Juni fand der der Internationale Tag der Privatsphäre, statt. Dieser Tag ist umso aktueller, als Bundestag und Bundesrat einen Gesetzentwurf zur Einschränkung unser aller Privatheit abstimmen lassen wollen.

„Die Vorratsdatenspeicherung würde auch zu mehr Überwachung von Journalisten führen. Das wäre eine Einschränkung von Freiheit und Rechtsstaat“. Seine eigenen Argumente von vor wenigen Monaten holen Justizminister Maas jetzt ein. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) nämlich ist heute (12. Juni 15) bei der ersten Lesung seines Gesetzentwurfs zur Vorratsdatenspeicherung von der Opposition als Umfaller bezichtigt worden. Maas habe „noch vor kurzem sehr gute Argumente gegen die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten gefunden“, sagte der Abgeordnete der Linkspartei, Jan Korte, am Freitag im Bundestag. Maas sei jetzt nur wegen einer „Laune“ von Sigmar Gabriel (und, von wessen umfallen noch?) umgeschwenkt.

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Juni 2015 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | 3 Kommentare

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EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat am Sonntag (15. 05. 15) einen Vermittlungsversuch im Schuldenstreit mit Griechenland wegen großer Differenzen abgebrochen. Laut einigen Kommentatoren dürfen die Geldgeber Athen keine weiteren Zugeständnisse machen, müssen aber einen Grexit verhindern. Andere glauben, dass dieser Europa sogar stärken würde.

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Juni 2015 | Allgemein, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Cloud computing concept with copy spaceManchmal, wir kennen es so oder ähnlich alle, wissen am Morgen nicht so recht, wer das sein soll, der da als ich selbst am Tisch sitzt, Tee trinkt und darauf wartet, ich – also wirklich – selbst zu werden. Und, dieser morgendliche Zustand kann – auch das kennen wir – durchaus bis zum Abend anhalten. Und, gerade wollen wir wieder zu Bett gehen, ziehen die Vorhänge vor, da fällt uns in einem flüchtigen Blick ein Licht gegenüber auf. Wir öffnen das Fenster, ein Luftzug berührt uns, und plötzlich merken wir, dass wir es sind, die das empfinden. Hier, am Fenster, in diesem Leben nach einer tagelangen Abwesenheit. Oder aber, so könnte es sein, (mehr …)

Juni 2015 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Also, wir wollen ja am heutigen Fronleichnams-Feiertag  Niemandes Seele verletzen,  noch und schon gar nicht am alleinseeligmachenden Glauben rütteln und nicht zuletzt war das zu tun ja zuzeiten um dreizehnhundert herum ja mit Fegefeuer bestraft worden; und,  es ist ja hierzulande (wo bitte bleibt da – auf der Strecke! – die Trennung von Staat und Kirche) auch noch und immer(fort?) strafbewert:
Strafgesetzbuch (StGB) § 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

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Juni 2015 | Allgemein, Feuilleton, Gesundheit, Zeitgeschehen | Kommentieren
Bild: Falk von Traubenberg.

Bild: Falk von Traubenberg.

Badisches Staatstheater Karlsruhe: Kein Bühnenbild dank Verdi-Streik! Schillers Räuber; so nämlich, wie im Foto links,  hätte es – eigentlich –  aussehen sollten: Das Bühnenbild formt grob das Gesicht des abwesenden Vaters Graf Moor. Generalintendant Peter Spuhler aber hat hinter den Kulissen mit angepackt, so kamen die Räuber denn dann doch noch auf die die Welt bedeutenden Bretter – das fehlende Bühnenbild jedoch konnte der Chef nicht ersetzen.  Vor dieser Situation standen die Verantwortlichen des Badischen Staatstheaters. Hier musste die Inszenierung von Schillers „Die Räuber“ kurzerhand ohne die passende Deko auskommen.

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Mai 2015 | Allgemein, Feuilleton, Theater, Zeitgeschehen | Kommentieren

 

Internes Verbandsabzeichen

Internes Verbandsabzeichen

„Offensichtlich gibt es in Teilen des Verteidigungsministeriums kein Bewusstsein für die Bedeutung der Medien als legitime Instanz öffentlicher Kontrolle über das Handeln der Regierung“, sagte Matthias Spielkamp, Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen. „Dieser unerhörte Vorgang zeigt ein weiteres Mal, dass die Geheimdienste mehr Transparenz und parlamentarische Kontrolle brauchen, damit Regierungsstellen sie nicht nach Belieben für fragwürdige Ziele einspannen können.“

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Mai 2015 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

images-1Heute ist der von der UN im Jahre 1994 ausgerufene Tag der Pressefreiheit. Die Vereinigung Reporter ohne Grenzen bewertet schon seit 1992 die Pressefreiheit in den einzelnen Ländern nach zahlreichen Kriterien. Dazu gehört die Auswertung der Pressegesetze. Das führte zum Beispiel dazu, dass der Zwergstaat Andorra, der bislang auf dem guten Platz 5 rangierte, durch eine restriktivere Neufassung auf Platz 32 zurückgefallen ist. In der Liste von 2015 ist Finnland weiterhin nicht nur bei den Pisa-Studien sondern auch in punkto Pressefreiheit mit einem Index von 7,52 das Musterland, gefolgt von Norwegen, Schweden und den Niederlanden. Deutschland rangiert mit einem Index von 11,47 auf Platz 12. Das bittere Ende der Liste mit einem Index von über 80 markieren Turkmenistan, Nordkorea und Eritrea. 1123 Journalisten sind seit 1992 zumeist durch Mordanschläge und Exekutionen umgekommen, bis hin zur öffentlichen Enthauptung. Darunter sind 12 Journalisten aus Deutschland, zuletzt Anja Niedringhaus im vorigen Jahr in Afghanistan. 334 Journalisten und Online-Aktivisten sitzen derzeit im Gefängnis, die meisten (44) in China (Platz 176). In Saudi.Arabien (164) werden missliebige Blogger mit Stockschlägen malträtiert.

Mai 2015 | Allgemein, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Zeitgeschehen | Kommentieren

Das Thema „Hochschulen in der Zeit des Nationalsozialismus“ steht im Mittelpunkt einer Konferenz, die das Institut für Didaktik der Demokratie für Montag und Dienstag, 11. und 12. Mai 2015, im Leibnizhaus organisiert.

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Mai 2015 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Zeitgeschehen | Kommentieren

chb-1Wie die New York Times meldet, ist die Zahl der Autoren, die die PEN-Ehrung für Chalie Hebdo ablehnen, mittlerweile auf 145 gestiegen. Die Schriftstellervereinigung antwortet ihnen in einem kurzen Statement: „Jeder bei PEN ist der Meinungsfreiheit verpflichtet; die Debatte über ihre Bedeutung und wie sie sich mit anderen wichtigen Werten vereinbaren lässt, ist unerlässlich. Wir haben ein offenes Onlineforum eingerichtet, in dem jeder seine Ansichten mitteilen kann, und das wir aufmerksam lesen werden. Wir betrachten diese robuste Konversation als ein Verdienst der Stärke und Vielfalt der PEN-Mitgliedschaft.“

 

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Mai 2015 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

0_bigIm Rahmen der Reihe „History@Debate“ laden die Körber-Stiftung, die Gerda-Henkel Stiftung, das Deutsche Historische Museum Berlin und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam Sie herzlich ein zur interaktiven Podiumsdiskussion
Heinrich Böll schrieb im März 1985, dass man die Deutschen immer daran werde erkennen können, „ob sie den 8. Mai 1945 als Tag der Niederlage oder Tag der Befreiung bezeichnen“. Bundespräsident Richard von Weizsäcker löste wenige Wochen später eine breite Debatte über die historische Einordnung des Endes des Zweiten Weltkriegs aus,

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Mai 2015 | Allgemein, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Zeitgeschehen | Kommentieren

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