Jakob Köllhofer hat die Bürgermedaille der Stadt Heidelberg für sein herausragendes Engagement beim Ausbau und bei der Weiterentwicklung des Deutsch-Amerikanischen Instituts (DAI) erhalten. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner (Foto: Philipp Rothe) hat ihm die Medaille und die Urkunde am 26. November 2016 im Heidelberger Rathaus überreicht. „Unter Ihrer Leitung hat sich das Deutsch-Amerikanische Institut zu einem Haus der Bildung und der Kultur entwickelt, dessen Bedeutung weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Längst geht es nicht mehr nur um den transatlantischen Dialog, sondern vielmehr auch um Internationalität in allen kulturellen und bildungspolitischen Bereichen“,
„Auch Dummheit ist eine Gabe Gottes, die man nicht ungestraft missbrauchen kann.“
Durch dieses Motto wurde 1951 der junge Psychiater Manfred in der Beeck auf den eigenwilligen Humor von Erich Spiessbach (1901–1956) aufmerksam.
Mit einem Illustrationsauftrag entfesselte der Arzt die Kreativität seines Patienten für eine kurze, sehr intensive Zeit von wenigen Monaten.
20 Werke voller Humor und Sarkasmus geben im Kabinett der Sammlung Prinzhorn einen (noch bis zum 15. Januar 2017 verlängerten) Einblick in das Werk Spiessbachs, von dem mehr als 300 Zeichnungen als Dauerleihgabe in der Heidelberger Sammlung Prinzhorn bewahrt werden.
„Heidelberg ist mit seiner pittoresk-niedlichen Altstadt, deren bunten Fassaden, dem über ihr thronenden, putzigen, fast ein wenig ins rosafarbene spielenden Schloss von Amerika aus betrachtet vermutlich eine Art Essenz des alten Europa. Das schaut ein wenig mehr als garnicht übertrieben, fast aufdringlich europäisch aus, zudem ist alles niedlich herausgeputzt und blank poliert, die ebenfalls sehr europäische Tendenz zum Verfall, zum Bröckelnden, Morschen hat in der nordbadischen real-life-Disney-Märchenstadt keine Chance.“
In diese aus einer Innenperspektive vermutlich nur allzu leicht als einengend empfundene Kulisse setzt der Regisseur Chad Hardigan einen schwarzen amerikanischen Jungen: Den 13-jährigen Morris (Markees Christmas) hat es wegen seines Vaters (Craig Robinson, bekannt aus dem amerikanischen „The Office“), der bei einem örtlichen Fußballverein im Trainerstab arbeitet, nach Deutschland verschlagen.
„Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar – es tut uns leid“: Diese Botschaft bekamen YouTube-Nutzer immer wieder zu sehen, wenn sie sich Musikvideos auf dem Portal anschauen wollten. Damit soll es nun vorbei sein. YouTube und die Rechteverwertungsgesellschaft Gema haben sich nach langem Streit auf einen Lizenzvertrag geeinigt. Beide Seiten bestätigten die Einigung gestern (am „Allerheiligen“ Dienstagmorgen). Zuerst hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ über den Deal berichtet.
Bundesjustizminister Heiko Maas hat den Betreibern großer Internetportale und sozialer Netzwerke Konsequenzen angedroht, falls es bei der Löschung strafbarer Hass-Kommentare keine Fortschritte gibt. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland forderte der SPD-Politiker „deutliche Verbesserungen“. Ändere sich bis März 2017 nichts, wolle er eine Gesetzesänderung anstreben. „In Europa diskutieren wir derzeit über eine Richtlinie
Das Phänomen der Grusel-Clowns hat Deutschland erreicht, jetzt, kurz vor Halloween schwappt diese Welle aus den USA und Großbritannien auch nach Deutschland. Tumblinge verkleiden sich als Horror-Clowns und bedrohen oder erschrecken Passanten, teils mit Messern oder Kettensägen. Für die Medien ist die Berichterstattung über das Phänomen Grusel-Clowns eine besondere Herausforderung.
Das Stichwort lautet Nachahmer-Effekt. Je reißerischer und flächendeckender berichtet wird, desto eher fühlen sich womöglich Nachahmer angestachelt, auch einen bösen Grusel-Clown-Scherz zu machen. Andererseits können Medien das Phänomen auch nicht verschweigen.
Der vortragende Clemens Messerschmid (Information dazu am Ende des Beitrags), von Beruf Hydrogeologe, lebt und arbeitet seit fast 20 Jahren u. a. für deutsche Entwicklungsorganisationen in Palästina, vornehmlich in der West Bank (Ramallah).
Neben seiner Tätigkeit in lokalen und internationalen Projekten zur Erkundung, Erschließung und Nutzung der örtlichen Grundwasserressourcen arbeitet er in der Projektplanung und Evaluierung. Er ist ausgewiesener Fachmann für hydropolitische Analysen und Öffentlichkeitsarbeit über den Nahen Osten.
Wenn es eine US-Internet-Plattform gibt, der es bei bestimmten Themen an einer gewissen Sensibilität fehlt, dann ist es offenbar Facebook. Viele Redaktionen und Nutzer wissen nur zu gut: Erspähen die FB-Sittenwächter nur das kleinste Fitzelchen nackter Haut, folgt eine harte Sperr-Drohung. Auf dem rechten Auge scheint der Web-Riese dagegen unter verminderter Sehkraft zu leiden. Aktuelles Beispiel ist die Beschwerde einer Nutzerin.
Sie sind radikal, sendungsbewusst und zunehmend erfolgreich: christliche Fundamentalisten in Deutschland. Die Bibel ist für sie Lebens- und Glaubensgrundlage, andere Religionen lehnen sie ab, alle Nichtchristen wollen sie bekehren. Homosexualität gilt als Sünde, Sex vor der Ehe ist verpönt, die Evolutionstheorie stellen sie in Frage. Nach Schätzungen leben in Deutschland mehr als eine Million von ihnen. Die Autoren haben zahlreiche fundamentalistische Gemeinden und deren Veranstaltungen besucht, mit Anhängern, Aussteigern und Theologen gesprochen, Internetforen beobachtet, Veröffentlichungen der bibeltreuen Christen ausgewertet, unzählige Predigten analysiert. Das Buch zeigt die Arbeit von entsprechenden Vereinen, Missionswerken und Lobbygruppen, informiert über autoritäre Strukturen, angebliche Wunderheilungen und Dämonenaustreibungen. Und es fragt, wie Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland mit diesen radikalen Gruppen umgehen.
Die Stadt Heidelberg intensiviert ihre Beziehungen zu ihrer Partnerstadt Montpellier und der gleichnamigen Metropolregion. (Bild: Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner (links) unterzeichnete bei einem Besuch vom 4. bis 7. Oktober in der französischen Partnerstadt gemeinsam mit Philippe Saurel, Oberbürgermeister der Stadt Montpellier und Präsident der Metropolregion Montpellier (Montpellier Méditerranée Métropole), eine erweiterte Partnerschaftsvereinbarung. Ziel ist, die Freundschaft und Zusammenarbeit zugunsten der Bürger beider Städte sowie der Metropolregion Montpellier weiter zu stärken –