Die Wirksamkeit von Musiktherapie bei Menschen am Lebensende wurde in einer wissenschaftlichen Studie in Heidelberg untersucht. Das Kooperationsprojekt des Zentrums für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg erbrachte den Nachweis, dass Musik das subjektive Wohlbefinden deutlich verbessert. Die SRH Hochschule Heidelberg hat in Kooperation mit dem Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg die erste randomisiert-kontrollierte Studie in Europa zum Thema Musiktherapie in der Palliativmedizin durchgeführt.

Das neue Quartiersbüro Hasenleiser begrüßt seine Besucher. Bei der Eröffnung im Waldshuter Weg: (v.l.) Miriam Wolf, Michael Blum (DSK), Boris Wüst, Hubert Herrmann (Caritas), Rebecca Ramirez und Martin Holler.
Foto: Philipp Rothe,
Den Hasenleiser in sozialer, kultureller, ökonomischer und städtebaulicher Hinsicht weiterzuentwickeln: Das ist das Ziel des Quartiersmanagements Hasenleiser, das im Auftrag der Stadt Heidelberg vom Caritasverband Heidelberg und der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) betrieben wird. Seit dem 1. Januar gibt es mit diesem Büro im Waldshuter Weg 2 eine zentrale Anlaufstelle für alle Engagierten vor Ort. Am Dienstag, 26. April 2016, wurde es von Hubert Herrmann, Geschäftsführer des Caritasverbands Heidelberg, Michael Blum, Geschäftsführer der DSK, und Martin Holler, Leiter der Koordinierungsstelle soziale Stadtentwicklung Rohrbach-Hasenleiser beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Heidelberg, offiziell eröffnet.
Menschen im vierten Lebensalter erleben den kontinuierlichen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen vielfach als einen Höhepunkt ihrer aktuellen Lebenssituation. Vor allem entsteht in ihnen die Überzeugung, von den jungen Menschen gebraucht zu werden und deren Entwicklung fördern zu können. Das ist ein Ergebnis des Projekts „Echo der Generationen“, das das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg mit Förderung der Dietmar Hopp Stiftung aktuell durchführt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Kruse, Dr. Sonja Ehret und Prof. Dr. Eric Schmitt untersuchen die Wissenschaftler, wie sich Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten der verschiedenen Generationen auf die jeweilige Lebensqualität auswirken und auf welche Weise sich diese Kontakte fördern lassen. Als Ergebnis der Studie soll zudem ein Leitfaden für Mehrgenerationenprojekte entstehen.
Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg sucht weiterhin gesunde Probanden im Alter von über 50 Jahren, die im Rahmen einer klinischen Studie kostenlos einen umfangreichen kardiologischen Check-up erhalten. Die Untersuchungen werden in der Abteilung für Kardiologie der Medizinischen Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 410, an zwei verschiedenen Terminen durchgeführt und dauern zusammen ca. 3 Stunden. Teilnehmen kann jeder der sich gesund fühlt und keine bekannten Vorerkrankungen hat. Es sollten insbesondere keine Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen, keine Krebserkrankungen, sowie keine akuten oder chronischen Infektionserkrankungen vorliegen. Weiterhin sollten die Probanden nicht aktiv rauchen.

Charlotte Hentze vom Zentrum für Psychosoziale Medizin und der Projektleiter des Hector-Seminars, Oliver Rudolph, begleiten die drei Oberstufenschüler Nikolas Motzkus, Sofia Weidner sowie Eileen Bender während des Projekts.
Was genau verändert eine Psychotherapie im Gehirn? Welche Behandlungsmethoden erweisen sich bei chronischer Depression als effektiv? Diesen und weiteren Fragen gehen Schüler des Hector-Seminars zur Förderung hochbegabter Jugendlicher im Rahmen eines Projekts mit dem Exzellenzcluster CellNetworks der Universität Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg auf den Grund. Bis Mitte Mai werden drei Oberstufenschüler eine Studie des Zentrums für Psychosoziale
Akademie für Ältere, 69115 Heidelberg, Bergheimer Str. 76
Brett- und Kartenspiele machen nicht nur Spaß. Das gesellige Miteinander trainiert auch den Kopf. Interview mit Demenzforscherin Christine von Arnim Ist es, fragt er, gesund sich mit Begriffen wie Gambit oder Royal Flush gut auszukennen? Wir sagen ja, ist es:
Spielen nämlich, das ist auch für (alte) Schreiber ein gutes Hirntraining! Und zwar aus vielen Gründen: Spielen macht Spaß, deshalb fördert es die Motivation. Wenn man gewinnt, wird das körpereigene Belohnungssystem aktiviert.
Die Chancen, einen Schlaganfall zu überleben und ohne Behinderung davonzukommen, haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Dazu trägt ein neuartiges Katheterverfahren bei, das insbesondere bei schweren Schlaganfällen zum Einsatz kommt. Wie es funktioniert und welchen Patienten es hilft, erklärt Neuroradiologe Prof. Dr. Martin Bendszus (Foto: Universitätsklinikum Heidelberg) bei Medizin am Abend am 17. Februar 2016.
Was müssen Senioren bei der Einnahme von Medikamenten beachten? Wie kann die Lebensqualität von Menschen mit Demenz erhalten bleiben? Kann Meditation den Umgang mit dem Altern erleichtern?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein öffentliches Seminar, zu dem das Netzwerk AlternsfoRschung der Universität Heidelberg am Donnerstag, 18. Februar 2016, einlädt. Bei dem NAR-Seminar „Therapie im Alter“ sprechen zwei Mediziner und eine Psychologin über verschiedene Aspekte des Themas und beantworten anschließend Fragen.
Die neue Online-Broschüre „Heidelberger Weiterbildungshandbuch“ bietet knapp 300 Fort- und Weiterbildungsangebote und ist ab sofort abrufbar. Darin sind 279 Fort- und Weiterbildungsangebote von 34 lokalen und regionalen Bildungsträgerinnen und -trägern übersichtlich zusammengefasst.