Mit einer Zugstafette wollen deutsche Bürgerinitiativen an die NS-Deportationen von über 12.000 jüdischen Kindern und an die Verschleppung Jugendlicher aus zahlreichen anderen Opfergruppen erinnern. Der Zug soll in diesem Herbst auf der Strecke der früheren Deportationen der Reichsbahn verkehren und die deutschen Heimatstädte der verschollenen Kinder ansteuern. (mehr …)
Seit 18 Jahren kämpfen in Uganda die Rebellen der „Lords Resistance Army“ gegen die Regierung. Die meisten Kämpfer der Rebellentrupps sind Kinder. Wer betreut sie, die meist zur Waffe gezwungen wurden, wenn sie keine Soldaten mehr sind – oder verletzt, nicht mehr sein können?
Worum es in dem Bürgerkrieg geht, ist heute unklarer denn je: Rebellenchef Joseph Kony kämpft für einen Staat auf der Grundlage einer fanatischen Auslegung des Christentums. In diesem Kampf wurden bisher über 100.000 Menschen getötet. Allein 2004 wurden in Uganda so mindestens 3000 Jungen und Mädchen zu Kindersoldaten: Jedes Jahr entführen die Rebellen der LRA Tausende Kinder. Die Kinder sind leicht zu kontrollieren und die Rebellen schicken sie dorthin an die Front, wo es am gefährlichsten ist. (mehr …)
Die Steinewerfer und Brandstifter von Rostock haben den Medien einen Freibrief dafür ausgestellt, die Gewalt von Staatsbediensteten zu bagatellisieren.
Die Gewalttaten von Demonstranten beim großen Auftakt der Proteste gegen den G8-Gipfel standen von Samstag bis Montag im Mittelpunkt der Medienberichterstattung. Sie sind in Bild und Ton ausgiebig dokumentiert worden. Die Vertreter des Aktionsbündnisses haben sich mit aller wünschenswerten Klarheit von der Gewalt einer Minderheit von Demonstrationsteilnehmern distanziert und dabei auf jegliche Beschönigung verzichtet. (mehr …)
Wir werden uns auch weiterhin tabulos wenden gegen alle grundgesetzwidrigen und damit integrationsfeindlichen Verhältnisse und Zustände innerhalb der muslimischen Minderheit, allen voran gegen die inakzeptable Stellung der Frau, wie sie niemand erschütternder dokumentiert hat als die türkische Soziologin Necla Kelek, im Namen aller anderen entwürdigten und bedrohten Leidensgenossinnen. (mehr …)
Im Internet haben einige Blogger dem Islam (wir hingegen -nachzulesen in unserer Rubrik: „sapere aude“) den fundamentalistischen Islamisten) den Krieg erklärt. Seit den Anschlägen des 11. Septembers 2001 und mit noch größerer Konsequenz seit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen wehren sich die Blogger gegen eine «schleichende Islamisierung Europas». (mehr …)
Während Lale Akgün sich über angebliche Morddrohungen Rechtsradikaler beklagt, für die – so wir das richtig verstanden haben – Ralph Giordano mit seiner Kritik am Bau der Groß-Moschee in Köln-Ehrenfeld verantwortlich ist, (mehr …)
Doch der extreme Islam diskutiert nicht gern – auch nicht Mitglieder des Zentralrats der Muslime“ in Deutschland: (mehr …)
Nehmen wir den Fall Digg. Er ist ein gutes Beispiel für Basisdemokratie im Netz. Und was daraus werden kann, wenn Grenzen überschritten werden.
Digg ist eine Nachrichtenseite des so genannten Web 2.0, ein Anbieter von Social Bookmarks. Digg lebt also mehr oder weniger davon, was seine Besucher dort veranstalten und wie sie sich untereinander fördern oder ausbremsen. Nun haben sie etwas veranstaltet, was den Betreibern ganz und gar nicht recht sein konnte. (mehr …)
Bitte, wer mag denn wirklich glauben wollen, daß das Leben über den Tod siegte. Ist dieser doch schließlich in der Tat die Antwort auf: „… und erlöse uns von dem Übel.“ – Aber was ist dann mit der „Auferstehung jenes Toten“? (mehr …)
„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagte werden kann und worüber
es umöglich ist, zu schweigen,“ so weit, so schön. Wie aber sollen
Schreiber mit der Meldung aus dem Rathaus umgehen, daß am Donnerstag auf Antrag der CDU-Fraktion im Gemeinderat darüber diskutiert werden soll, daß künftig wieder das alte kurfürstliche Löwenwappen statt des von Erwin Poell entworfenen Logos Heidelberg künftig „logistisch“ anschaulich machen soll? „Singen“ wir also (welch schönes Wortspiel, lobhudeln wir uns): (mehr …)