bildschirmfoto_2013-10-09_um_14.11.11-300x59Gemeinsame Pressemitteilung von Get up! und AK Antifa Mannheim

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Aug. 2015 | Heidelberg, Junge Rundschau, Sapere aude, Senioren | Kommentieren
Das einzig eingebaute "Physikfenster", dessen durch einen Beschluss des Gesamtkirchenrates geforderten "Rausriss"  ich die Freude und Ehre hatte, zu verhindern. got

Das einzig eingebaute „Physikfenster“, dessen durch einen Beschluss des Gesamtkirchenrates geforderten „Rausriss“ ich die Freude und Ehre hatte, zu verhindern. got

tenno_in_vino_veritas-2Auch Christen sind heute hineingezogen in propagandistisch verzerrte, öffentliche Debatten um Kunst in der Kirche. Viele – (spätestens) seit Schreiter auch in Heidelberg – erleiden die Krisen scheinbar demokratisch geführter Diskussionen mit, die oft genug diffamierenden Charakter hatten. Und haben. Viele von denen, die da mitreden, merken nicht, wie sie missbraucht wurden und werden von den Manipulateuren der öffentlichen Meinung. Wer zu Zeiten, als der „Streit um Schreiter“, die Wogen in der Heidelberg hochschlagen ließ – der Riss  ging nicht nur durch die Gemeinde – wer also die Schreiter’schen Fensterentwürfe für die Heiliggeistkirche lediglich aus den schwarz-weiß (sic) wiedergegebenen Zerrbildern in unserer Tageszeitung kannte, wer seine Argumente lediglich aus dieser Lektüre und aus deren Sichtweise geholt hat, der freilich kann für diese Fenster des weltweit bekannten und geschätzten Glaskünstler Johannes Schreiter gar nicht gewesen sein.

Aber, wer durchschaut schon immer gleich die Kampagnen, mit denen andere diffamiert werden. Und etikettiert. Und stigmatisiert. Es muss jedoch gewünscht werden dürfen, es würden einige Christen mehr begreifen, Unruhe sei Christenpflicht. Das vorgaukeln einer heilen Welt – in der wir ja nun wahrlich nicht leben – sei nicht Sache der Kirche. Und auch nicht Sache von Kirchenfenstern.

Lassen Sie uns der Einsicht des Schriftstellers Robert Musil eine Chance geben: „Konservativ ist nur statthaft, wenn man schöpferisch ist“. Auch Christen müssen sich herausfordern: Kirche muss sich wieder zu einer schöpferischen Rolle bekennen. Es darf, es muss wieder Aufbruch in ihr geben; etwas mehr, das mitreißt. Aber auch etwas, das den das Leben draußen vor der Tür in die Kirche fliehenden Flüchtlingen das Leben – wieder draußen – erst wieder lebenswert macht, es erleichtert,

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Aug. 2015 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren
wahrheitDer Wahrheit aber die Ehre, „es war einmal“, so beginnen ja hierzulande Märchen, in welchen ja zwar immer auch Körnchen von Wahrheit stecken. Und, in einem Märchen, da hätte eine Königin ja auch wirklich einen wild gewordenen Tumbling aus ihrem Hofstaat ganz nach weit unten wegstecken lassen können. Jedoch sind wir nicht in einem Märchen sondern in einem Stück bundesrepublikanischer Wirklichkeit gelandet, die riechbar nach einem Rückfall in die sechziger Jahre schmeckt. Alsdann, fangen wir noch mal ohne dies „Es war einmal“ von vorne an: Es ist nicht zu fassen und es fehlem einem (beinahe) die Worte, wenn wir lesen, dass, und warum (noch darf das ja sein),  Generalbundesanwalt Harald Range Ermittlungen „wegen Verdachts des Landesverrats“ gegen die beiden Redakteure André Meister und Markus Beckedahl von netzpolitik.org  eingeleitet hat, da würde ich jedenfalls Worte zu gebrauchen gar nicht anders können, als solche, die mich – schon alleine deshalb – flugs auch in eines Anwalts Fänge treiben würde.
So lasse ich also erst einmal den  Redakteur von netzpolitik.org Andre Meister zu Wort kommen, der sich heute in einer förmlichen Mitteilung an die Presse gewendet hat:

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Juli 2015 | Allgemein, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | 2 Kommentare

logoDer US-Militärstützpunkt Ramstein ist ein zentrales Drehkreuz für die Vorbereitung und Durchführung völkerrechtwidriger Angriffskriege. Die meisten tödlichen Einsätze US-amerikanischer Kampfdrohnen, u.a. in Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen, Syrien und Afrika, werden über die Satellitenrelaisstation auf der US-Air-Base Ramstein durchgeführt. US-Drohnenpiloten auf verschiedensten Militärbasen nutzen Ramstein für die Steuerung der Killerdrohnen in weltweiten und illegalen Kriegseinsätzen. In Ramstein analysieren und aktualisieren ca. 650 MitarbeiterInnen ständig die Überwachungsdaten der vermeintlichen Zielpersonen und leiten ihre Daten dann weiter.

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Juli 2015 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude | Kommentieren

g7_logoRund 80.000 Euro – soviel kostete nach Angaben der Bundesregierung die Entwicklung des offiziellen G7-Logos. Die Grafik war auch deshalb so teuer, weil ein erster Entwurf „aufgrund der aktuellen politischen Lage“ im Papierkorb landete.Immer wenn wir in den vergangenen Monaten Post von der Bundesregierung öffneten, fiel eine kunterbunte Grafik oben rechts im Anschreiben besonders ins Auge: das Logo des G7-Gipfels von Schloss Elmau am 7. und 8. Juni.

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Juli 2015 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude | Kommentieren

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Juli 2015 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | 3 Kommentare

329086-alexfas01Costas Douzinas, Direktor des Birbeck Institute for the Humanities, London, und Autor des bei Laika erschienenen Buches »Philosophie und Widerstand in der Krise. Griechenland und die Zukunft Europas« – Leseprobe – (Orig: »Philosophy and Resistance in the Crisis«), hat eine Erklärung zur aktuellen Situation Griechenlands bzw. zum Konflikt mit der EU vorgelegt, eine kluge Stimme und Analyse, für die wir um Ihre Aufmerksamkeit bitten.

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Juli 2015 | Allgemein, Essay, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

Müssen Touristen künftig Franco Stella um Erlaubnis bitten, wenn sie ein Foto vom Berliner Stadtschloss auf Facebook (oder sonstwo posten wollen? In einem Report des Europaparlamentes zur anstehenden Urheberrechtsreform wird die Panoramafreiheit angegriffen – also das Recht, öffentliche Gebäude oder Kunst fotografieren und die Aufnahmen anschließend verwerten zu können, berichtet Torsten Kleinz auf Zeit digital: „‚Das Europaparlament vertritt die Auffassung, dass die gewerbliche Nutzung von Fotografien, Videomaterial oder anderen Abbildungen von Werken, die dauerhaft an physischen öffentlichen Orten platziert sind, immer an die vorherige Einwilligung der Urheber oder sonstigen Bevollmächtigten geknüpft sein sollte‘, heißt es in dem Text… Für Deutschland, Großbritannien und viele andere europäische Länder wäre dies ein erheblicher Rückschritt: Wer sich auf öffentlichem Grund befindet, hat hierzulande relativ freie Wahl, was er fotografiert und kann diese Bilder – auch gewerblich – publizieren.“ Der Fotograf Nico Trinkhaus hat schon eine Petition zur Rettung der Panoramafreiheit initiiert, die hier unterzeichnet werden kann.

Juni 2015 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Sapere aude | Kommentieren
Am 12. Februar 2012 nahm Mikis Theodorakis, im Rollstuhl sitzend (Mitte), in Athen an einer Demonstration teil. Durch einen Tränengaseinsatz wurde er schwer verletzt.

Am 12. Februar 2012 nahm Mikis Theodorakis, im Rollstuhl sitzend (Mitte), in Athen an einer Demonstration teil. Durch einen Tränengaseinsatz wurde er schwer verletzt.

Der  griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis spricht in diesem offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung von einer Verschwörung griechischer und ausländischer Akteure gegen das griechische Volk und der drohenden Gefahr, dass Griechenland durch Arbeitslosigkeit, Hunger und Verelendung in den kommenden Jahren endgültig ausgelöscht wird.

Das nachstehend ungekürzt in deutscher Übersetzung wiedergegebene Schreiben wurde am Dienstag (14. Februar 2012 – der Brief ist in Gänze im Juni 2015 aktualisiert) publiziert, jedoch von Mikis Theodorakis bereits zwei Tage zuvor aufgesetzt, bevor er (Bild links) zusammen mit dem als Widerstandkämpfer gegen die deutsche Besatzung bekannt gewordenen heute 89-jährigen Politiker und Schriftsteller Manolis Glezos anlässlich des im Eilverfahren debattierten Gesetzentwurfs zur Ratifizierung des neuen Kreditabkommens und der damit einhergehenden drakonischen Sparmaßnahmen das Parlamentsgebäude aufsuchen wollte, wobei jedoch beide dem ungezügelten Einsatz von Chemikalien durch die Polizei zum Opfer fielen. NZZ  : Geheime Planungen für den Grexit!

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Juni 2015 | Allgemein, Feuilleton, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | 2 Kommentare
Wir werden sehen, ob die Mitglieder des "Hohen Hauses" daraus gelernt haben, gerade selber ausgespäht zu werden ∞

Wollen wir doch mal sehen, ob die Mitglieder des „Hohen Hauses“ daraus gelernt haben, gerade selber ausgespäht worden zu sein und zu werden. ∞

Am 13. Juni fand der der Internationale Tag der Privatsphäre, statt. Dieser Tag ist umso aktueller, als Bundestag und Bundesrat einen Gesetzentwurf zur Einschränkung unser aller Privatheit abstimmen lassen wollen.

„Die Vorratsdatenspeicherung würde auch zu mehr Überwachung von Journalisten führen. Das wäre eine Einschränkung von Freiheit und Rechtsstaat“. Seine eigenen Argumente von vor wenigen Monaten holen Justizminister Maas jetzt ein. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) nämlich ist heute (12. Juni 15) bei der ersten Lesung seines Gesetzentwurfs zur Vorratsdatenspeicherung von der Opposition als Umfaller bezichtigt worden. Maas habe „noch vor kurzem sehr gute Argumente gegen die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten gefunden“, sagte der Abgeordnete der Linkspartei, Jan Korte, am Freitag im Bundestag. Maas sei jetzt nur wegen einer „Laune“ von Sigmar Gabriel (und, von wessen umfallen noch?) umgeschwenkt.

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Juni 2015 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | 3 Kommentare

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