„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“. Molière „Liebe Heidelberger, in diesen Tagen sind weltweit Millionen Menschen auf der Flucht. Sie nehmen große Gefahren auf sich, um fern ihrer Heimat Schutz zu suchen. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit“ (und unseres Grundgesetzes), „dass wir diesen Menschen helfen.
Geld ist die Sprache, die alle kennen sollten, aber niemand wirklich beherrscht. Sieht man von den Bankern und Wirtschaftseliten einmal ab: Die wollen mit Geld handeln, unser Geld verwalten oder »nur spielen«. Zu unserem Wohl. Natürlich.
Die Fachsprache, die sich rund ums Geld herausgeprägt hat, ist kompliziert, verwirrend und keinem Außenstehenden verständlich. Wir kommen aber nicht umhin, diese Sprache zu lernen. Denn seit der letzten Finanzkrise ist allen bewusst, dass wir die »Sprache des Geldes « verstehen müssen, soll die Finanzwelt nicht mehr in unser Leben eingreifen. Bestsellerautor John Lanchester entschlüsselt, entlarvt, entwirrt Sprachungetüme.

Szene aus «Citizenfour»: Edward Snowden, Glenn Greenwald und Ewen MacAskill in einem Hotelzimmer in Hongkong. screenshot: citizenfour
Der «Guardian»-Journalist Ewen MacAskill saß mit Edward Snowden in einem Hongkonger Hotelzimmer und schrieb den Scoop seines Lebens, während er fürchtete, gleich von Geheimdiensten überfallen zu werden. Ein Gespräch über Edward Snowden, geschredderte Laptops und Paranoia.
Als er im Juni 2013 gebeten wird, einen Informanten in Hongkong zu überprüfen, ahnt er nicht, dass sein Leben bald nicht mehr dasselbe sein wird. In einem Hotelzimmer trifft er den Journalisten Glenn Greenwald, die Filmemacherin Laura Poitras und einen Mann namens Edward Snowden – Poitras erzählt die Geschichte im oscarprämierten Dokumentarfilm «Citizenfour» nach.
Die rechtliche Grundlage für den Umgang mit dem besonders schutzbedürftigen Personenkreis minderjähriger Flüchtlinge bildet das Kindes- und Jugendwohl. Prof. Dr. Manfred Wienand von der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg kritisiert in diesem Zusammenhang vor allem die bisher unzureichende Unterstützung der kommunalen Aufgabenträger durch Bund und Länder. Nach aktuellen Umfragen bei den Jugendämtern halten sich, so Wienand, bis Ende des Jahres 55.000 unbegleitete minderjährige Kinder in Deutschland auf. Hinzu komme eine hohe Dunkelziffer bisher nicht erfasster Kinder nach ihrer Flucht.

OB Dr. Eckart Würzner (3. von rechts) spielt im Jugendzentrum „Harlem“ an der Spielekonsole Fußball gegen Jugendliche. Initiator Giorgio Winterstein (rechts) schaut interessiert zu.
Fotos: Tobias Dittmer
Um das Jugendzentrum „Harlem“ sowie die Bereitstellung und Nutzung von öffentlichen Daten ist es bei zwei Terminen von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner bei der Aktion #HolDenOberbürgermeister gegangen. Im Stadtteil Emmertsgrund besuchte Dr. Würzner zunächst am 16. Dezember die Jugendeinrichtung „Harlem“ und sprach dort mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. „Ich finde es toll, welche Angebote hier für Jugendliche vorhanden sind“, zeigte sich Dr. Würzner von der Einrichtung begeistert und betonte:
„Es ist wichtig, dass es im Emmertsgrund ein Jugendzentrum der Stadt gibt.“
Seit es ihn gibt, hat der Monotheismus ein Medienproblem. Wie kann ein Gott, der kein Ding in der Welt, vielmehr der Schöpfer aller Ding und der mystische Hintergrund des Seins ist, präsent gemacht werden? Die Frage nach dem Medium des Monotheismus wird durch die aktuelle Konfrontation von Christentum und Islam gerade mal wieder neu angeschärft. Die Antwort heißt Weihnachten. (mehr …)
Es ist ja nicht nur uns Unheiligen nichts heilig: Auch die vergleichenden Religionswissenschaften machen sich Gedanken, die – geht es etwa um die Geburt Jesu aus der Jungfrau Maria – sich mit jenem Vorkommnis beschäftigen, das eine dem Christentum (seien wir doch mal ehrlich) entfremdete Welt zu Weihnachten feiert und mit dem unsere abendländische Zeitrechnung beginnt.
Keine wertfreie Kalenderweisheit sei es, sondern immerhin die „Menschwerdung Gottes“, bei der die Geschichte von vorn zu zählen beginnt. In der antiken Mythologie war die Jungfrauengeburt zwar eine alltägliche Sache – aber auch in d(ies)er Realität: Vor Gott Vater gab es Gott Mutter, die Erdgöttin.
Dass Flüchtlingshilfe auch musikalisch sein kann, beweisen Studierende und Lehrende der Berliner SRH Hochschule der populären Künste (hdpk). Gemeinsam mit Flüchtlingen aus Syrien und Pakistan produzierten sie eine CD mit dem Titel „Songs For Refugees“, die als Download erhältlich ist. Sämtliche Einnahmen aus dem Projekt kommen der Berliner Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migranten e.V. zugute.
Wie eine neue Form der Musiktherapie bei depressiven Jugendlichen erfolgreich eingesetzt werden kann, untersucht eine Pilotstudie in Heidelberg. „Wired by Music“ heißt das gemeinsame Forschungsprojekt von SRH Hochschule Heidelberg und Universitätsklinikum Heidelberg. „Da Musik im Jugendalter eine zentrale Rolle spielt, ist es nur konsequent, Musik in der Therapie depressiver Jugendlicher zu nutzen. Musik ist für junge Leute mit vielen positiven Assoziationen verbunden – darin liegt ein großes Potential!“, sagt Josephine Geipel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Musiktherapie der SRH Hochschule Heidelberg und Koordinatorin der Studie.



