130_0690_159816Unser Gedächtnis ist weniger zuverlässig als wir uns das wünschen, manchmal lässt es uns auch im Stich. Je älter wir werden, umso mehr. Dabei zeigt die neuste Forschung: Sich alles merken zu können, ist gar nicht so wichtig. Das Gedächtnis ist nämlich viel mehr als bloß ein Speicher für Erinnerungen. Es erweist sich als höchst aktives Zukunftsorgan. Seine radikal auf das Kommende ausgerichtete Funktionsweise bestimmt, was wir uns merken, wie wir lernen und wer wir sind.

Zwei Seiten, ein Ziel

Hannah Monyer hat eine Passion entwickelt für die Erforschung der Vorgänge im Gehirn, die es ermöglichen, dass wir uns im Raum zurechtfinden und orientieren können. Eine wesentliche Einsicht ihrer Forschung ist es, dass man sich unse Raumgedächtnis nicht einfach als Archiv von Karten vorstellen darf, sondern vielmehr als ein hochdynamisches Navigationssystem: womit Gedächtnis

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Okt. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen | Kommentieren
Eine tiefgründige Kritik, gespickt mit Anekdoten und äußerst unterhaltsam. – Sie haben unseren Alltag bereichert und erleichtert: Kühlschrank, Dusche, Smartphone – darauf verzichten möchte niemand mehr. Wir nutzen diese Dinge heute völlig selbstverständlich, ohne darauf zu achten, wie sie – im Hintergrund unseres Lebens – Fühlen und Denken der Gesellschaft verändern.

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Okt. 2015 | Buchempfehlungen | Kommentieren
Der sechste Band der Schriftenreihe der Giordano-Bruno-Stiftung wendet sich dem Religionsrecht zu. Gerhard Czermak, bekannt durch mehrere einschlägige kritische juristische Standardwerke, stellt die Frage, ob die gegenwärtige Rechtspraxis in Deutschland mit den Grundprinzipien der Verfassung in Einklang steht. Dazu stellt er diese zunächst vor: Für das Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften sind dies Religionsfreiheit, die Gleichberechtigung von Religion und Weltanschauung, das Neutralitätsgebot sowie das Trennungsgebot. Nur in diesem Rahmen erscheint Czermak eine Kooperation von Staat und Religionen zulässig.

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Okt. 2015 | Buchempfehlungen, Junge Rundschau | Kommentieren

213601-BibelDas Elend fängt an, wo es nur ein Buch gibt, das gelesen werden darf: Sei es die Bibel, Hitlers „Mein Kampf“ oder der Koran. Doch radikaler Atheismus ist kein Ausweg. „Ich sagte, sie sollten die Bücher nicht zerreißen, denn viele Bücher seien ungefährlich, gefährlich sei nur ein einziges; sie sollten die Bücher nicht zerreißen, da deren Lektüre Weisheit erzeuge, während die eines einzigen Unwissenheit, Tobsucht und Hass verbreite.“

Das ist ein Satz aus dem Erzählband Ein Grabmal für Boris Davidowitsch von Danilo Kiš, der zu den bedeutendsten Autoren des zwanzigsten Jahrhunderts zählt

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Okt. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Essay, Feuilleton, In vino veritas, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude | 1 Kommentar

KC_Wort_Bild_153Im Merkur Oktoberheft untersucht Thomas Etzemüller einen Aspekt der Wissenschaft, der gerne als bestenfalls sekundär betrachtet wird: den Selbstdarstellungs- und Performancecharakter wissenschaftlichen Forschens, Vortragens und Lehrens. (Dazu drei Fotografien von einer Lehrveranstaltung Max Benses.) „Auch Wissenschaftler performen Wissenschaft“, proklamiert Thomas Etzemüller in diesem provokanten Text über Selbstdarstellung im Wissenschaftsbetrieb: Wo ein Körper ist, da ist ein Auftritt, meint Etzemüller und plädiert dafür, die Person von Wissenschaftlern kenntlich zu machen und nicht länger verdruckst hinter dem „Vf.“, dem entpersonalisierten Verfasser,

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Okt. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen | Kommentieren

u1_978-3-10-002441-1Die Medizin scheint über Krankheit und Tod zu triumphieren, doch sterben wir so trostlos wie nie zuvor. Der Bestsellerautor und renommierte Arzt Atul Gawande schreibt in seinem beeindruckenden Buch über das, was am Ende unseres Lebens wirklich zählt. Ungewöhnlich offen spricht er darüber, was es bedeutet, alt zu werden, wie man mit Gebrechen und Krankheiten umgehen kann und was wir an unserem System ändern müssen, um unser Leben würdevoll zu Ende zu bringen. Ein mutiges und weises Buch eines großartigen Autors, voller Geschichten und eigener Erfahrungen, das uns hilft, die Geschichte unseres Lebens gut zu Ende zu erzählen.

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Okt. 2015 | Buchempfehlungen, Senioren | Kommentieren

Den Büchern ein zweites Leben geben ! Bei einer Tasse Kaffee können Sie französische Romane, Bücher für Kinder und auch Fachbücher zu günstigen Preisen kaufen.

Wir freuen uns auf Gespräche und den Meinungsaustauch mit Ihnen. Ab sofort können Sie gebrauchte französische Bücher als Bücherspende im Montpellier-Haus abgeben.

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Okt. 2015 | Heidelberg, Buchempfehlungen, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau | Kommentieren

Verhaftet. Vernommen. Unschuldig verurteilt. Max Steller ist führender Experte, wenn es darum geht herauszufinden, ob Zeugen vor Gericht lügen. Er bringt Täter hinter Gitter und sorgt dafür, dass Unschuldige freigesprochen werden. Würde seine Methode konsequent angewendet, könnten zahlreiche Fehlurteile verhindert werden. Doch steht es Aussage gegen Aussage, läuft bei der Wahrheitsfindung an deutschen Gerichten einiges schief. Vor allem beim Vorwurf Vergewaltigung scheint die Unschuldsvermutung außer Kraft zu treten. Nachdem er jahrelang beobachten musste, wie schändlich an deutschen Gerichten mit der Wahrheit umgegangen wird, klagt Max Steller das System in diesem Buch an.

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Okt. 2015 | Buchempfehlungen | Kommentieren

Flüchtlingsdramen, Griechenlandkrise, Ukrainekonflikt: Das sind die politischen Themen, die die Deutschen im 25. Jahr nach der Wiedervereinigung bewegen. 100 Stimmen von Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland geben ein spannendes und wunderbares Stimmungskaleidoskop. Sie machen Mut und Hoffnung, legen den Finger in Wunden und zeigen Wege und Lösungen auf. In den Briefen geht es um Lob und Kritik, aber auch um Träume, Wünsche und Visionen.

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Okt. 2015 | Buchempfehlungen | Kommentieren

Am 29. April dieses Jahres erschien in der ZEIT ein bemerkenswerter Leitartikel des stellvertretenden Chefredakteurs Bernd Ulrich, der hohe Wellen in der politischen Öffentlichkeit schlug. Sein Text beinhaltete eine grundlegende Kritik an der politischen Klasse der Bundesrepublik, der Bernd Ulrich nicht weniger als eine gefährliche Verdrängung der politischen Wirklichkeit vorwarf.

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Sep. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Junge Rundschau, Politik | Kommentieren

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