Unknown? Glauben Sie immer noch, derweil wir heute, am 19. Dezember 2015, einen Tag vor dem 4. Advent, dass ihre digitale Kommunikation abgehört wird? Oder sogar jetzt während dieses gerade stattfindenden  Gesprächs?

MacAskill: In Folge der Snowden-Geschichte wurden alle Leute beim „Guardian“ ziemlich paranoid. Ich habe keinen Beweis, dass ich abgehört werde, aber ich denke, wenn man überwacht wird, merkt man es nicht. Im ersten halben Jahr nach der Snowden-Geschichte wurde ich am Flughafen jedes Mal auf die Seite genommen.

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Dez. 2015 | Heidelberg, Allgemein, Buchempfehlungen, Essay | Kommentieren
"Triplex-Gebäude Uniplatz Wenn das Land baut, guckt der Denkmalschutz weg …

Triplex-Gebäude am  Uniplatz
Wenn das Land baut, guckt der Denkmalschutz weg …

Hier wird präsentiert, was der moderne Städte- und Landschaftsbau heute alles an „Nachhaltigkeit“ zu leisten vermag. Neben guten  architektonischen Zeugnissen aus Vergangenheit und Gegenwart finden sich auch Hinweise auf alltagssoziologische Entwicklungen, die einen unmittelbaren Einblick in die Urbanität von Heidelberg und seiner Umgebung vermitteln.Aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Beobachter unserer Städte –

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Dez. 2015 | Heidelberg, Buchempfehlungen | Kommentieren

philosoph-mit-bodenhaftung---ruediger-safranski-wird-70-41-56113837Rüdiger Safranski, Philosoph und Bestsellerautor, über die Zeit – und wie sie unser Leben, Denken, Handeln herausfordert, Ein Buch über das Leben: Was macht die Zeit mit uns? Und was machen wir aus ihr? Rüdiger Safranski ermutigt uns, den Reichtum der Zeiterfahrung zurückzugewinnen. Jenseits der Uhren, die uns ein objektives Zeitmaß vorgaukeln, erleben wir die Zeit ganz anders: in der Langeweile, bei der Hingabe, bei den Sorgen, beim Blick auf das Ende, streng gegliedert in der Musik und lose gefüllt beim Spiel. Und wieder anders im gesellschaftlichen Termingetriebe,

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Dez. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren
bei_regen_im_saal-9783423144667Das Abseits als sicherer Ort: Reinhard, ein schlecht rasierter, promovierter Mittvierziger ohne Perspektive, hangelt sich halbherzig durchs Leben. Sonja, die Frau an seiner Seite, will nicht länger zusehen, wie er sich zunehmend vernachlässigt und ins gesellschaftliche Aus manövriert. Sie verlässt ihn und heiratet einen anderen, der fest im Leben zu stehen scheint.
TASCHENBUCH
Euro

inkl. MwSt., versandkostenfrei
BRD, A, CH, weitere Infos

160 Seiten
ISBN 978-3-423-14466-7
18. Dezember 2015
Wilhelm Genazino

 

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Dez. 2015 | Heidelberg, Buchempfehlungen, Junge Rundschau | Kommentieren

38131869zVon Atlantis über Eldorado bis nach Ultima Thule: Umberto Eco führt durch Länder und Städte, die nirgendwo liegen und gerade deshalb höchst anziehend sind.
Könnten wir einen Blick in Umberto Ecos Kopf werfen, wir sähen nicht Gewebe und Nervenstränge, sondern eine Bibliothek. Endlose Reihen von Bücherregalen stünden da, bis zum Rand gefüllt mit jenen altmodisch papiernen Datenträgern, die manch einer schon voreilig ins Reich der Geschichte verbannt hat. Und welche Vielfalt würde sich uns präsentieren! Da stünden Abhandlungen zur

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Dez. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

Cover_HDNEU3.inddSchon lange ist kein umfassendes Werk mehr zum Heidelberger Schloss und seiner Baugeschichte erschienen. Nun konnte im Besucherzentrum des Schlosses das Buch des Architekturhistorikers Julian Hanschke präsentiert werden.
Vor vier Jahren hat sich der Autor auf einen langen, in vielfacher Hinsicht steinigen Weg der Selbstausbeutung begeben;  er musste – zumindest – geahnt haben, was da auf ihn zukommt, worauf er sich mit dieser Arbeit eingelassen haben würde. Am Ende dann aber kam ein nicht nur fulminantes, sondern ein auf- und anregend großartiges Buch heraus, das nicht zu Letzt der vielfältigen Betrachtungsweise wegen alles in den Schatten stellt, was je zum Heidelberger Schloss erschienen ist. Die Idee dazu ist aus einem Projekt am Institut für Kunst- und Baugeschichte der Fakultät für Architektur am Karlsruher Institut für Technologie entstanden. Die Realisierung wurde sowohl von der Stadt Heidelberg wie auch von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg unterstützt. Eindrucksvoll und noch nie zu sehen: die vielen dreidimensionalen Rekonstruktionen der Bauphasen des mächtigen  – es muss gesagt und geschrieben werden dürfen – weltbekannten Schlosses.

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Dez. 2015 | Heidelberg, Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

Nein, ganz so einfach lassen sich Familiengeschichten nicht erzählen, denn es gibt doch viel mehr Möglichkeiten, eine Familie zu sein:

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Dez. 2015 | Buchempfehlungen | Kommentieren

007008.bigSeit fast einem Jahrzehnt herrscht Krise auf den internationalen Finanzmärkten. Die Hypothekenkrise im Jahr 2008 löste eine unheilvolle Kettenreaktion aus; heute ist in der Folge das Projekt Europa existenziell gefährdet. Gelernt haben aus den Krisen nur die Falschen, diagnostiziert der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Philip Mirowski in seinem Buch »Untote leben länger«. Wie sonst ließe sich erklären, dass der Neoliberalismus auch heute die ökonomischen Entscheidungen lenkt und Markt und Politik seinen Stempel aufdrückt. Leben Untote länger?

Um dem Rätsel des unhinterfragbaren neoliberalen Mantras in den Wirtschaftswissenschaften, der Finanzwelt und der Politik auf die Spur zu kommen, hat sich Philip Mirowski für »Untote leben länger« auf Erkundungstour begeben. Er beleuchtet systematisch die Theorien, Organisationsformen und einflussreichen Netzwerke einer Sphäre, deren Drahtzieher für viele unsichtbar bleiben.

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Dez. 2015 | Buchempfehlungen | Kommentieren

ViktorKlempererExilArchivDer seit 1906 mit einer Nichtjüdin verheiratete und 1912 zum protestantischen Glauben konvertierte Romanist Victor Klemperer verlor 1935 durch die Nationalsozialisten seine Professur an der Universität Dresden. Die ihm aufgezwungene Untätigkeit nutzte er, um noch intensiver als zuvor Eindrücke und Gedanken schriftlich festzuhalten. Er schrieb eigentlich keine Tagebücher, sondern Notizen auf losen Blättern, und weil er befürchtete, dass die regimekritischen Aufzeichnungen bei einer unangemeldeten Hausdurchsuchung entdeckt werden könnten, brachte seine Frau Eva die Blätter regelmäßig zu einer unverdächtigen Freundin, die sie bei sich aufbewahrte. So blieben Victor Klemperers Tagebuch-Aufzeichnungen erhalten.

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Dez. 2015 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

414_04711_159173_xlEin bewegendes Dokument aus dem Widerstand gegen Hitler – Erstmals werden die berührenden Briefe und eindringlichen Kassiber veröffentlicht, die Hans von Dohnanyi, eine der führenden Persönlichkeiten des Widerstandes gegen das NS-Regime, aus der Haft an seine Frau Christine und an seine Kinder schrieb. Sie zeigen sowohl den liebevollen Ehemann und Vater wie den entschlossenen Verschwörer gegen Hitler, der sich auch in der Haft, den Tod vor Augen, nicht beugt.

Der Jurist Dohnanyi schloss sich bereits Ende der dreißiger Jahre Widerstandskreisen an. 1942 verhalf er einer Reihe von Juden, die als Agenten getarnt wurden, zur Flucht in die Schweiz, im März 1943 war er an einem Attentatsversuch gegen Hitler beteiligt, der jedoch fehlschlug. Im April 1943 wurde er wegen angeblicher Devisenvergehen im Zusammenhang mit der Fluchthilfe inhaftiert. Nach dem gescheiterten Umsturzversuch flog seine Mitarbeit an den früheren Putschplänen auf. Am 9. April 1945 wurde er im KZ Sachsenhausen gehängt.

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