Die Datenschutz- und Grundrechteorganisation Digitalcourage hat Strafanzeige gegen die Deutsche Post AG und Real SB-Warenhaus GmbH erstattet. In bislang 40 Real-Märkten und 40 Filialen der Deutschen Post wird seit Herbst 2016 ein System der Echion AG getestet, mit dem das Verhalten von Kunden analysiert wird. Die Post will ihren Versuch auf insgesamt 100 Filialen ausweiten. Werbedisplays im Kassenbereich filmen die Kundschaft. Dabei werden die Gesichter und biometrische Daten von Kunden kurzzeitig gespeichert und automatisch analysiert.
11 Mio. Euro sind im Jahr 2015 aus der Wirtschaft an Parteien geflossen. Unter den Geldgebern: Autolobby, Versicherungskonzerne, Tabakindustrie. Diese Informationen aus dem vorletzten Jahr blieben bis jetzt (!) unter Verschluss. Die Spenden aus 2016 und 2017 werden sogar erst lange nach den Bundestagswahlen öffentlich. Das ist viel zu spät, findet abgeordnetenwatch.
Die Organisation fordert die sofortige Veröffentlichung von Zahlungen aus der Wirtschaft an die Politik! Zudem möchte man sichergehen, dass die zuständige Bundestagsverwaltung die Rechtmäßigkeit der Spenden sorgfältig prüft.
Wie der Armutsbericht des Paritätischen zeigt, nimmt die Armutsrisikoquote bei Rentnern und Pensionären schneller zu als in der Gesamtbevölkerung. Ein Ende dessen ist nicht absehbar. Im Gegenteil etwickeln sich Rentner zu einer Bevölkerungsgruppe mit besonders ausgeprägtem Armutsrisiko, wie der Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands und weiterer Verbände zeigt. Vor zwölf Jahren war die Armutsrisikoquote bei Rentnern und Pensionären mit 10,7 Prozent noch deutlich niedriger
Mein einziges Motiv liegt darin, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, was in ihrem Namen getan wird und gegen sie eingesetzt wird. Die amerikanische Regierung hat in einer Verschwörung mit ihren Satellitenstaaten, insbesondere mit den Five Eyes – Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland –, der Welt ein System geheimer, alles durchdringender Überwachung aufgezwungen, vor dem es kein Entrinnen mehr gibt. Sie schützen ihre inländischen Systeme, indem sie den Bürgern durch Geheimhaltung und Lügen jeglichen Einblick verwehren, und wappnen sich gegen öffentliche Empörung infolge eventueller Datenlecks, indem sie in übertriebener Weise geltend machen, sie könnten den von ihnen Beherrschten andernfalls nur noch einen eingeschränkten Schutz bieten. […]
Das ging daneben
„Die Titelseite der taz zum Tod von Helmut Kohl wird als respektlos kritisiert. In der Tat: Sie ist in diesem Fall missglückt:
Wenn ehemals Mächtige sterben, dann setzt häufig eine unkritische Verklärung ein. Der Leitsatz „Von den Toten nichts, wenn nichts Gutes“ führt oft genug auch zum unaufrichtigen Umgang mit dem Wirken eines Politikers. Mit unserer Titelseite zum Tod von Helmut Kohl haben wir versucht, einen Kontrapunkt zu diesem Effekt zu setzen.
Das ging daneben.
Der Schriftsteller Frank Witzel übernimmt die diesjährige Heidelberger Poetikdozentur. Im Mittelpunkt des vom Germanistischen Seminar der Ruperto Carola organisierten Programms stehen drei öffentliche Poetikvorlesungen, in denen sich der Autor mit der Gattung Roman auseinandersetzt. In einer Lesung mit anschließendem Gespräch wird Frank Witzel außerdem seinen Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ vorstellen. Die Poetikdozentur wird am Donnerstag, 22. Juni 2017, eröffnet.
„Alltagsgeschichte und Popkultur, gewagte philosophische Diskurse und abseitige Perspektiven schießen in Frank Witzels Romanen zu einer eigenwilligen Mischung zusammen“,
Unternehmen und Verbände haben den im Bundestag vertretenen Parteien im Jahr 2015 fast 11 Mio. Euro an Spenden gezahlt, wie die Transparenzorganisation abgeordnetenwatch am Freitag berichtet. Der überwiegende Teil davon war bislang unbekannt und wurde erst am Donnerstag öffentlich, als die Bundestagsverwaltung die Spenderlisten ins Netz stellte. Zu den Geldgebern gehören Autokonzerne wie Daimler, die Versicherungsindustrie und die Tabaklobby.
abgeordnetenwatch-Geschäftsführer Gregor Hackmack kritisierte die bestehenden Transparenzpflichten als vollkommen unzureichend. „Konzerne und Lobbyverbände haben den Parteien Millionensummen zukommen lassen, die jahrelang unentdeckt bleiben konnten. Dies ist nicht länger hinnehmbar,“ so Hackmack. „Die Öffentlichkeit muss bei solchen Spenden unmittelbar informiert werden und nicht erst nach Jahren. Denn so kann niemand wirkungsvoll prüfen, ob eine Großspende im zeitlichen Zusammenhang mit einer politischen Entscheidungen steht.“
Literatur live im Spiegelzelt: Vom 21. bis 25. Juni bieten die „Heidelberger Literaturtage im Aufbruch“ im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz ein literarisches Programm, das die Tradition des Festivals aufgreift und zugleich viele Neuerungen bietet. Freuen darf sich das Publikum auf Lesungen deutschsprachiger und internationaler Autoren (©Archiv-Foto: Stefan Kresin), auf Veranstaltungen, bei denen sich Literatur mit Musik oder bildender Kunst interdisziplinär verschränkt, ein breites Kinder- und Jugendangebot sowie Workshops, Führungen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und Late-Night-Specials mit Dichtern der jungen und studentischen Szene.

Der war auch früher schon mal ganz schön lebendig, dieser Neckar. Mal was anderes. Wer, außer mir (got) kann sich da noch entdecken? Lasssens Sie uns wissen! Wir tun was!
Vorführungen, Mitmachangebote und Livemusik am Heidelberger nördlichen Neckarufer mit 80 Ständen und vier Bühnen: Einen Tag lang den Neckar in seiner ganzen Schönheit und Vielfalt erleben – das können die Besucher des Aktionstags „Lebendiger Neckar und AOK-Radsonntag“ am Sonntag, 18. Juni 2017: Zwischen Mannheim und Eberbach laden die Kommunen am Fluss in diesem Jahr bereits zum 16. Mal zu dem regionalen Großereignis ein. „Der Aktionstag Lebendiger Neckar hat sich zu einer der herausragenden Veranstaltungen entlang des Flusses entwickelt. In den teilnehmenden Kommunen wird auch in diesem Jahr wieder ein spannendes und interessantes Programm für Besucher jeden Alters geboten – allein in Heidelberg gibt es rund 80 Stände und vier Bühnen.
Dezibel (dB) ist die Maßeinheit für Lautstärke. Geräusche zwischen 40 und 60 dB empfinden Menschen als angenehm ruhig.
So richtig laut wird es ab 80 dB. Wissenschaftler sprechen dann von Lärm. Wir zeigen, was welchen Lärm macht und welche Lautstärke tatsächlich gesundheitsgefährdend ist.
13 Millionen Deutsche klagen über besonders störende Geräuschkulissen. Stadtverkehr, Maschinenlärm am Arbeitsplatz und dauerhafte Störgeräusche im Haushalt führen zu Stress und Schlafproblemen.
Wir haben genauer hingehört und erklären, wie laut verschiedene Geräuschquellen tatsächlich sind und ab wann sie zur Belastung werden.
