akademikerhaushalt-wsEin kleines schwarzes Haus mit Doktorhut, darüber in weißer Frakturschrift die Zeile „ein dach überm kopf“, alles auf rosa Grund:
Mit diesem reduzierten, vieldeutigen Plakat gewinnt Niklas von Winterfeld von der Hochschule Mannheim den 31. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks zum Thema „Lebenswelt Hochschule“. Sein Beitrag mit dem Titel „Akademikerhaushalt“ wurde von der Fachjury auf den mit einem Preisgeld von 3000 € dotierten 1. Platz gesetzt. Insgesamt wurden für den Wettbewerb von 381 Designstudierenden aus 30 Hochschulen 706 Plakate eingereicht. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Armin Lindauer.

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Juni 2017 | Allgemein | Kommentieren

Ausgezeichnete Orte 2017Unter dem Jahresmotto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ sind heute (26. Juni) in Berlin 100 Projekte aus ganz Deutschland ausgezeichnet worden. Die Gewinner, darunter auch elf Ideen aus Baden-Württemberg, zeigen, wie durch Experimentierfreude, Neugier und Mut zum Umdenken zukunftsweisende Innovationen entstehen können. Die 100 ausgezeichneten Projekte reichen von einem intelligenten Infektionsschutz in Krankenhäusern, hin zu einer offenen Plattform für Energiedaten, einer Virtual-Reality-App für den Biologieunterricht oder einer Online-Zeitung von und für Geflüchtete. Die Vielfalt der „Ausgezeichneten Orte“ spiegelt das große Potenzial von Offenheit für unsere Gesellschaft wider.

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Juni 2017 | Heidelberg, Allgemein | Kommentieren

Finaler Kampf gegen IS-Miliz in Nahost? – Macron verärgert Visegrád-Staaten – Können Zyperngespräche doch noch Erfolg haben? – Die Royal Family: gefangen im goldenen Käfig?
unter_beschussMedienwirksam haben IS-Terroristen die Al-Nuri-Moschee in der Altstadt Mossuls zerstört. Regierungstruppen hatten vor rund einer Woche die Offensive auf das letzte noch unter IS-Herrschaft stehende Gebiet im Irak begonnen. Auch die syrische IS-Hochburg Rakka steht unter Beschuss von russisch unterstützten Assad-Truppen und der von Kurden geführten, US-unterstützten Allianz. Die Presse diskutiert, ob das Ende der IS-Miliz bevorsteht.

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Juni 2017 | Allgemein, €uropa | Kommentieren

eroeffnungskonzert2016620x414Aus einem kleinen Verein wurde ein großer internationaler Kulturbetrieb, aus einer Idee Wirklichkeit. Ein solches Jubiläum ist Wegmarke, Entscheidungspunkt, Abschluss und Neubeginn zugleich. Grund für uns, Ihnen kommende Höhepunkte ans Herz zu legen, zu denen es auch noch Karten gibt! Den Anfang macht am 28. Juni im Eberbacher Kreuzgang Martin Fröst und die Amsterdam Sinfonietta mit einem Programm voller tänzerischem Esprit. Am selben Tag lädt die Schauspielerin und Musikerin Meret Becker mit ihrem Programm „Le Grand Ordinaire“ ins Hessische Staatstheater Wiesbaden – ein Abend, der den alten Zauber der Zirkus-Manege wieder aufleben lässt. Leidenschaftliche Folkmusik aus dem hohen Norden lässt sich am 30. Juni mit den Trondheim Soloists im Kreuzgang von Kloster Eberbach erleben. Im Kurhaus Wiesbaden wird am selben Tag das Colombian Youth Philharmonic unter Andrés Orozco-Estrada Igor Strawinskis „Le Sacre du Printemps“ aufführen. Schließlich findet am 1. Juli auf Schloss Johannisberg das große Sommerfest mit Feuerwerk statt – diesmal unter dem Motto „Südamerikanische Nacht“!

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Juni 2017 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren
Self Portrait, 1982. Copyright: Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission. Mapplethorpe Flora: The Complete Flowers, Phaidon.Self Portrait, 1982. Copyright: Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission. Mapplethorpe Flora: The Complete Flowers, Phaidon.

 

 

 

 

 


Also. ausschließlich überzeugt bin ich von den „Blumen des Bösen“ nicht. Gewiss, manche Blüten erinnern an eine Vulva, viele Stempel an einen Penis. Und der Penis war bekanntlich Mapplethorpes Obsession: In seinen pornografischen Bildern und in seinem Black Book emanzipiert er den Penis für die Kunst: Auf seinen Bildern ist er immer erigiert oder auf dem Weg dahin.

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Juni 2017 | Allgemein, Buchempfehlungen, Essay, Feuilleton, Junge Rundschau, Kurz-Text-Arena | Kommentieren

poster„Wilder Ekel – geiles Grauen“ – Vor 100 Jahren erschien der Gedichtzyklus „Morgue“ von Gottfried Benn: „La Morgue“ heißt das berühmte Leichenschauhaus in Paris.

Der bis dahin völlig unbekannte Autor und angehende Militärarzt Gottfried Benn beschreibt in seinem gleichnamigen Gedichtzyklus Begebenheiten aus dem Leichenschauhaus – eiskalt und ekelerregend – und traf damit einen Nerv.

Im März des Jahres 1912 schlugen Gottfried Benns Verse auf das heiße Pflaster von Berlin auf und erregten größtes Aufsehen – Verse, eiseskalt und scharf wie ein Seziermesser, abstoßend und ekelerregend. Die Atmosphäre des Schauhauses schlug „bombig“ ein.

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Juni 2017 | Allgemein | Kommentieren

plakat_neuLass dich nicht erschrecken davon,
dass du dein Wissen dem Tod
eines anderen verdankst!
Lobe lieber unseren Schöpfer dafür,
dass er unserem Verstand solch eine vortreffliche Auffassungsgabe verlieh!
Leonardo da Vinci (1452–1519) Italienischer Maler,
Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph.

Ab dem 28. September d. J. wird – nachdem das in Berlin verschiedener Gründe wegen (beinahe) nicht geklappt hat – auch ein „Körperweltenmuseum“ im Heidelberger „Alten Hallenbad“ beheimatet sein. Was Wunder wird das von einigen Heidelbergern polarisiert.

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Juni 2017 | Heidelberg, Allgemein, In vino veritas, Junge Rundschau, Sapere aude, Senioren, Forschung | Kommentieren

alain-de-bottonDer Philosoph Alain de Botton (Bild: Ww) verachtet den Begriff Work-Life-Balance.
Denn seinen Beruf als Quelle des Glücks oder gar als Berufung zu empfinden, ist für ihn Teil unseres heutigen Unglücks.

Was stattdessen hilft. – Der Philosoph im Gespräch

 Herr de Botton, macht Ihr Beruf Sie glücklich?
Alain de Botton: Ja, leider schon.

Warum leider?
Wir sind die erste Gesellschaft, die Arbeit nicht nur als Strafe empfindet, sondern als Quelle des Glücks. Das ist einerseits eine Errungenschaft, andererseits wird unsere Identität erheblich von der Wahl unserer Beschäftigung bestimmt …

 

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Juni 2017 | Allgemein, Wirtschaft | Kommentieren

cover_autonomieWas Harald Welzer, unter anderem Direktor von FUTURZWEI – Stiftung Zukunftsfähigkeit, umtreibt und womit er sich mit seinem Co-Autor Michael Pauen, Professor am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität, im Buch „Autonomie“ einmal mehr befasst, hat er unlängstin einem Interview so formuliert: „Ich sehe uns auf dem Weg in einen neuen Totalitarismus.
Wir denken immer, dass man dafür einen sichtbaren Wechsel des Herrschaftssystems braucht, in Uniform und mit Militärstiefeln. So wie bei den Nationalsozialisten, wie bei Stalin.
[…] Aber es geht im 21. Jahrhundert vielleicht auch anders.“ Und: „Diktaturen arbeiten immer zuerst an der Abschaffung der Privatheit und des Geheimen und Verborgenen. Denn nur so lassen sich Menschen effektiv kontrollieren. Google und Co. arbeiten […] an der Abschaffung des Privaten. […] Es droht ein Totalitarismus ohne Uniform.“

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Juni 2017 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

hd_vernetztDie Stadt Heidelberg geht konsequent weiter ihren Weg hin zur digitalen Stadt. Zwar hat es beim Wettbewerb „Digitale Stadt“ des Branchenverbands Bitkom und des Städte- und Gemeindebunds nicht zum Sieg gereicht. Die Bewerbung hat aber so viele Ideen und Vernetzungserfolge hervorgebracht, dass einige Projekte in den Startlöchern stehen. „Wir haben in Heidelberg schon eine ganze Menge geschafft, aber es gibt noch viel Luft nach oben. Das haben uns die vergangenen Monate klar gezeigt“, erklärte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner bei einem Pressegespräch …

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Juni 2017 | Heidelberg, Allgemein, Zeitgeschehen | Kommentieren

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