Thomas de Maizière hält heute (23. Juni 2014) eine Rede zur Lage der Netzpolitik, und startet gleich damit, sich selbst als Vorreiter zu loben, denn vor vier Jahren habe er schon einmal eine solche Rede gehalten und beruft sich nun darauf, bereits visionär “etwas Ähnliches” wie das Google-Urteil antizipiert zu haben, indem er einen digitalen Radiergummi gefordert hatte. Aber gehen wir Schritt für Schritt durch, was der Minister mit dem Internet vorhat.
Hier finden Sie die nächsten Veranstaltungen – save the dates:
„Kasimir und Karoline“ Volksstück von Ödön von Horváth – Premiere Freitag, 27.06.2014, 19.30 Uhr, Alter Saal
Sie hießen Werner Angress, Fritz Ehrlich, Günther Stern, Si Lewen, Klaus Mann, Hans Habe oder Stefan Heym. Blutjung, oftmals noch nicht einmal zwanzig Jahre alt, flohen sie vor den Nazis in die USA und fanden dort eine neue Heimat.
In den äußersten Südwesten Europas, nach Spanien und Portugal, führt den Heidelberger Madrigalchor die musikalische Reise, auf die er sich bei seinem Sommerkonzert begibt, das am Samstag, 28. Juni, um 20.00 Uhr in der Providenzkirche stattfindet.
Zahlreiche Aufführungen auf dem Heidelberger Schloss und in der Theaterstraße erwarten noch bis Anfang August ihre Zuschauer.
In Heidelberg trägt eine Brücke den Namen Hermann-Maas-Brücke. Dass man gerade eine Brücke nach ihm benannt hat, ist gewiss von tieferer Bedeutung – war doch der Heidelberger Pfarrer Hermann Maas (1877–1970) in doppelter Hinsicht ein Brückenbauer. Zum einen zwischen Juden und Christen und zum anderen zwischen Deutschland und dem Staat Israel. Und er war darüber hinaus ein Retter, der vielen verfolgten Juden und Judenchristen in der Zeit des Dritten Reichs seelsorgerlich beigestanden und vielen zur Emigration in ein sicheres Land verholfen hat.
Weshalb ich für die Freien Wähler Heidelberg in den Ring steige? Wegen weitgehender Übereinstimmung damit: Die Freien Wähler sind unverklemmt, offen für Neues, verlässlich …
Wer entscheidet eigentlich über die 100.000 Menschen aus aller Welt, die Jahr für Jahr in Deutschland Asyl suchen? Darüber will die Amnesty International Hochschulgruppe Heidelberg in Kooperation mit der Volkshochschule Heidelberg informieren.
61 Prozent der Journalisten beklagen mangelnde Recherchezeit – Weit über die Hälfte der Recherche findet online statt – Über ein Drittel würde als Leser kein Geld für die Online-Ausgabe ihres eigenen Mediums bezahlen.
Im Skatepark unter der Ernst-Walz-Brücke veranstaltet das Haus der Jugend am Sonntag, 15. Juni 2014, gemeinsam mit zahlreichen Partnern, einen großen Skate- und Graffiticontest. Mitorganisator ist unter anderem der Profi-Skater Henrique Vitoria. Das Szene-Event findet im Rahmen der Veranstaltung „Lebendiger Neckar“ statt.
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Dreizehn Bewerberlisten hatte der Gemeindewahlausschuss für die Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 zugelassen und alle dreizehn ziehen in den neuen Heidelberger Gemeinderat ein. Insgesamt 48 Sitze waren zu vergeben.
Heidelbergs Gemeinderat entscheidet am 5. Juni über die Neubesetzung der Position
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Im Heidelberger Zimmertheater erlebte die Tragikomödie „Fettes Schwein“ des amerikanischen Autors Neil LaBute in der Regie von Ute Richter in stimmigen Bildern von Gerlinde Britsch eine hinreißend-eindrucksvolle Premiere:
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Brauchen wir heute noch radikale Demokratiemodelle im Geiste von 1968 ? Die Utopien der späten 60er Jahre sind längst zerbrochen, aber der historische Optimismus, der diese Utopien erzeugt hatte, ist – „trotz alledem und alledem“ – noch nicht ganz aufgezehrt, die Welt scheint immer noch veränderbar. Neue Bewegungen sind entstanden, deren Ansprüche immer noch dem „Establishment“ so unerhört und radikal vorkamen und vorkommen, dass der Streit darüber ebenso unvermeidlich war, wie heftig – wenn sie ein Forum erhielten, was allerdings selten genug der Fall war: