Der Heidelberger Kunstverein zeigt mit der Einzelausstellung „Wir leben im Verborgenen“ Graphiken und Gouachen der Künstlerin Ceija Stojka (1933–2013). Die österreichische Romni Ceija Stojka überlebte als Kind die nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, Ravensbrück und Bergen-Belsen.
Trotz „Vielerlei und Alledem“ haben jene Islamgegner eine nicht unwichtige Rolle übernommen: Sie haben die offene Gesellschaft herausgefordert – und uns dabei drei Dinge gelehrt. Pegida ist Geschichte.

Wem oder was unter den Rock zu schauen bringt uns hier der Wahrheit wohl näher? – Probieren gehe über studieren! got
Die Debatte nach dem Mordanschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo hat es wieder einmal gezeigt: Von „bestimmten Kreisen“ wird die Schuld für derlei Attentate immer noch bei den Künstlern, die sich satirisch mit Religion auseinandersetzen, gesucht. Die (wir) Opfer werden so zu den eigentlichen Übeltätern. Und damit Karikaturisten und alle anderen „Ratten und Schmeißfliegen“ in Zukunft nicht mehr (habt vielen, recht herzlichen Dank für Eure Fürsorge für und für) umgebracht werden, sollen die und wir doch einfach aufhören, Leute, Institutionen, Ideologien zu kritisieren, wenn da wer oder was ist, dem oder der das nicht passt.
Brauchen wir radikale Demokratiemodelle im Geiste von 1968 – nach fast einem halben Jahrhundert – immer noch und zu was auch immer?
Wenn sich seine Thesen als richtig herausstellten, sähen wir uns mit einer literarischen Sensation konfrontiert: Hermann Detering führt den Indizienbeweis, dass die „Bekenntnisse“ des Augustinus, vermeintlich der erste autobiographische Text der Weltliteratur, eine mittelalterliche Fälschung sein könnten.
Die neue Qualität nach den Pariser Massakern liegt darin, dass Redakteure und Intellektuelle die Selbstzensur nunmehr aktiv und ungeniert verfechten. Zur Kritik an den Zeichnungen von Charlie Hebdo.
Interkulturelles Zentrum lädt Heidelberger Akteure im Bereich Interkultur und Vielfalt ein
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Beim Neujahrsempfang am 27. Januar 2015 würdigte der Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg die herausragenden Leistungen der Mitarbeiter im vergangenen Jahr. Für Enttäuschung sorgte die mangelnde Unterstützung der Universitätsmedizin von Seiten der Politik.
Wenn eine der feministischen Theologie eher geneigte Wissenschaftlerin (Elisabeth Gössmann) befürchtet, daß die gesamte feministische Theologie durch die in großen Teilen nicht gelungene Neue Bibelübersetzung „Bibel in gerechter Sprache“ in Misskredit gebracht werde, darf man auf starken Tobak gefaßt sein. Hier hat der Leser es mit einer (stark gewöhnungsbedürftigen) Bibelauslegung und keiner Bibel zu tun. (mehr …)
Die Karikaturenkampagne richtete sich zunächst gegen eine Zeitung, dann gegen Dänemark, das sich auf die Meinungsfreiheit beruft und visiert am Ende ganz Europa an, dem man vorwirft, ungleiches Maß anzulegen. Denn erlaubt die Europäische Union nicht die Verspottung des Propheten, während sie andere “Meinungen” wie den Nazismus und die Leugnung des Holocausts verurteilt? Warum darf man über Mohammed spaßen, aber nicht über den Völkermord an den Juden?, fragen lauthals Islamisten und loben einen Karikaturen-Wettbewerb über Auschwitz aus.
Religion ist ideologieverdächtig, und sie ist ideologieanfällig. Sie kann, wie man heute – nicht nur in Anbetracht des Islamismus – lieber sagt, fundamentalistisch werden: unduldsam, intolerant, doktrinär und indoktrinierend, streit- und herrschsüchtig, auf politische Macht erpicht, gewalttätig. (mehr …)
Obgleich als weltweites Problem mittlerweile erkannt und bekämpft, scheint der Jihad-Terrorismus an Fahrt zu gewinnen. Anschläge wie jene von Paris tragen dazu bei, dass der Rhetorik mahnender Politiker zum Trotz ist die allgemeine Entwicklung eher auf Clash eingestimmt ist.
27. Januar 2015 ab 12.30 Uhr in der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg / Journalisten und Öffentlichkeit herzlich eingeladen / Gedenkveranstaltung der Stadt Heidelberg am Abend im Rathaussaal / der 27. Januar ist der 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung / Neue Informationstafel ergänzt Mahnmal, das an Kindermorde zu Forschungszwecken erinnert.
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Es war ja und es ist ja nicht nur das Land gespalten, es zieht sich der Spalt auch durch die Hirne der Bewohner und derweil auch hierzulande die große Politik Kurs auf Europa nahm, kam das Wort „Vaterland“ wieder in Mode. Politiker, gewohnt noch den letzten Abfall in Energie für ihre Ziele umzusetzen, begannen immer beschwörender vom „Europa der Vaterländer“ zu schwadronieren. Womit sich der anwachsende neue Nationalismus zwar bagatellisieren, nicht aber bereits benutzen ließ.
