Unter dem Motto „Würde, Verantwortung, Demokratie“ haben zahlreiche deutsche Kulturschaffende einen Brief unterzeichnet, in dem sie die Ablösung von CSU-Chef Horst Seehofer als Bundesinnenminister fordern. In dem Aufruf, zu dessen Initiatoren der Dramatiker Moritz Rinke und der Schriftsteller Jan Böttcher gehören, heißt es auf der eigens eingerichteten Website seehofermussgehen.de: „Sein Verhalten ist provozierend, rückwärtsgewandt und würdelos gegenüber den Menschen. So verstellt er den Weg in eine zukunftsfähige deutsche Gesellschaft.“ Seehofer einige das Land nicht, er spalte es, der minister beschädigt die Verfassung „Wir sind entsetzt.“
Am Anfang des Filmes „Fahrenheit 11/9“ steht die Frage: „How the fuck could that happen?“ Wie konnte es passieren, dass Trump Präsident geworden ist? Diese Frage ist mittlerweile allerdings so oft gestellt worden, dass, schon bevor irgendwer den Film überhaupt gesehen hatte, sich Ermüdungserscheinungen einstellten. Es war zu lesen, der Film sei nicht gut aufgebaut, er spreche zu viele Themen an und dass er zwischen dem Aufstieg Trumps und dem Untergang Flints, Moores armem Heimatort in Michigan, hin- und herspringe, ohne dass man immer genau verstehe, wo die Verbindung sei.
Das Landgericht Hamburg hat heute einer Unterlassungserklärung des SPD-Politikers Sigmar Gabriel gegen den Verkauf eines ihm gewidmeten Miniaturholzgalgens stattgegeben. Der Bauer des Galgens hatte während einer Pegida-Demonstration damit für Schlagzeilen gesorgt und dessen Miniatur-Version später zum Verkauf angeboten. Gabriel fühlte sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt.
Die ursprünglich aus Südostasien stammende Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) wird seit Ende des 20. Jahrhunderts mit dem stetig zunehmenden internationalen Warenhandel weltweit verschleppt. Durch ihre Fähigkeit eine große Bandbreite natürlicher und künstlicher Wasseransammlungen zur Aufzucht ihrer Larven zu nutzen, kann sich die sehr anpassungsfähige Stechmückenart in neuen Gebieten schnell ansiedeln.
In Europa wurde die Asiatische Tigermücke 1990 in Italien eingeschleppt. Von hier aus breitete sich die Stechmückenart vor allem über den Personen- und Güterverkehr in weitere Länder aus und ist mittlerweile im Bereich des Mittelmeeres eine der häufigsten Stechmückenarten. In Deutschland wurde die Asiatische Tigermücke das erste Mal im Jahr 2007 an einer Autobahnraststätte in Baden-Württemberg entdeckt, wohin sie sehr wahrscheinlich als „blinder Passagier“ mit dem Reiserückverkehr aus Italien gelangte.
Er gab und gibt Dingen und Zuständen,
er gibt Verhaltensweisen den richtigen Namen, aus dem Tohuwabohu beschwichtigender, verharmlosender Bedeutungen, die wie Rauhreif über
die Sprache fallen, klaubt er
die Wahrheit (s)einer Sache hervor.
So sind seine Postkarten und Plakate
immer auch Lehrstücke, Demonstrationen
einer unbestechlichen Aufklärung:
im besten Sinne Agitation und Polemik,
die freilich keinen dogmatischen Mantel trägt.
Der Psychologe Ahmad Mansour benennt die Probleme von Migration und Integration, bietet aber im Gegensatz zu Thilo Sarrazin Lösungen an. Dennoch findet er: „Integration ist auch eine Bringschuld der Zugewanderten“.
Der Psychologe und Islam-Experte Ahmad Mansour spart nicht mit Kritik an einem Teil der Muslime in Deutschland. Er warnt jedoch eindringlich davor zu pauschalisieren und „den Islam“ und „die Muslime“ anzuprangern, wie Thilo Sarrazin es in seinem neuen Buch macht. Im Gegensatz zu Sarrazin hat Mansour Lösungsvorschläge. Und er warnt vor den fatalen Folgen misslungener Integration.
In seinem Buch „Feindliche Übernahme“ wirft Thilo Sarrazin den Muslimen in Deutschland vor, sie betrieben eine schleichende Islamisierung durch Einwanderung und hohe Geburtenzahlen. Außerdem unterstelle er den Muslimen schlechte Sprachkenntnisse, ein Desinteresse an der deutschen Kultur, Reformunfähigkeit, Rückständigkeit, Wissensfeindlichkeit, Überheblichkeit, Integrationsunwilligkeit und Dialogunfähigkeit mit anderen Religionen. (mehr …)
Am 14. Oktober 2018 ist es soweit: Die Parteien treten zur bayerischen Landtagswahl an. Innere Sicherheit, die Asylpolitik Wohnungsbau Bildung und so weiter werden während des Wahlkampfs im Vordergrund stehen – nach einigem Posten-Geschachere und Murksereien die wir bereits im Vorfeld zu erleben das Missvergnügen hatten.
Maaßen steht zwar nicht zur Wahl; aber, wir erinnern uns aller Widerwärtigkeiten! Und …
Der Deutsche Presserat und der Vorsitzende der Innenministerkonferenz Holger Stahlknecht sind sich einig, dass Journalisten bei der Ausübung ihres Berufs grundsätzlich einen Anspruchauf Schutz durch die Polizei haben. Auf einer Plenumssitzung des Presserats am 19.09.2018 sagte Stahlknecht:Anders als die Presse haben Bürger grundsätzlich keinen Anspruch auf Herausgabe anonymisierter Gerichtsentscheidungen. So hat es der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs auf Antrag des Bürgerrechtlers Patrick Breyer am 20. Juni 2018 entschieden und erst jetzt bekannt gegeben (Az. 5 AR (Vs) 112/17). Dies gelte selbst dann, wenn eine Entscheidung der amtlichen Publikationspflicht unterliege. Ob sich aus Informationsfreiheitsrecht ein Einsichtsrecht ergebe, ließen die Richter offen.[1]
Versuchte man in einigen Jahren nachzuvollziehen, wie eigentlich die Dämme brachen, wie die rechten Verdrehungen und Verschwörungsvermutungen, ihre Verachtung und ihre Mems ihren Weg in das Herz der seriösen, bürgerlichen Presse fanden, dann sollte unbedingt ein Artikel von Stefan Aust zum umfangreichen Anschauungsmaterial gehören. Er ist am Freitag online und am Montag in der gedruckten „Welt“ erschienen. Er war ganz außerordentlich erfolgreich, weil er ganz außerordentlich anschlussfähig ist für die rechte und rechtsradikale Szene. Selbst eine Internetseite wie „Jouwatch“, die sich der rechten Hetze gegen etablierte Medien verschrieben hat, hat ihn ausdrücklich empfohlen.


