So gehts – wenn alle alles haben wollen …
Die Einen wollen Bäume, Die Andern billige (Wohn)Räume. Und, das geht: Mit NEIN

Am Sonntag, dem 21. Juli sind die Heidelberger bei einem Bürgerentscheid aufgerufen,
über die Verlagerung des rnv-Betriebshofs auf den Großen Ochsenkopf zu entscheiden.

Wie notwendig eine zügige Verlagerung ist, stellten Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck und Gunnar Straßburger, Leiter des Bereiches Infrastruktur bei der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv), bei einem Vor-Ort-Pressegespräch auf dem Betriebshof dar.


Dabei ging es auch um die anderen diskutierten Standortalternativen.
Und um die Gründe,
die – dezidiert – gegen diese sprechen. (mehr …)

Juli 2019 | Heidelberg, Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Senioren, Zeitgeschehen, Rhein-Neckar-Kreis, Save the date | Kommentieren

Die Medienlandschaft in der Türkei steht weiterhin unter Druck

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert den unverminderten Druck, den Justiz und regierungsnahe Stellen in der Türkei auf Medienschaffende ausüben. In dieser Woche müssen sich in Istanbul eine ganze Reihe von Journalisten vor Gericht verantworten (https://ogy.de/2gcr), darunter auch der Türkei-Korrespondent von Reporter ohne Grenzen, Erol Önderoglu.
Anfang des Monats hatte das oberste Berufungsgericht die lebenslangen Haftstrafen gegen die Medienschaffenden Ahmet Altan und Nazli Ilicak aufgehoben, Freilassungen aber abgelehnt. (mehr …)

Juli 2019 | Allgemein, In vino veritas, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

In der Tat sind die Utopien der späten 60er Jahre zerbrochen, aber der historische (unser, mit Verlaub) Optimismus, der diese Utopien erzeugt hatte, ist – „trotz alledem und alledem“ – noch nicht ganz aufgezehrt, die Welt scheint immer noch veränderbar. Neue Bewegungen sind entstanden, deren Ansprüche noch immer dem „Establishment“ so unerhört und radikal vorkamen und vorkommen, dass der Streit darüber ebenso unvermeidlich wie heftig war wenn sie ein Forum erhielten, was selten der Fall war: der (sic) Feminismus∗In, die Ökologie, die Bürgerinitiativen. Die Parteien und die Sozialpartnerschaft waren darauf nicht vorbereitet, standen dem wütend und ratlos gegenüber. Damals begann der Verlust ihrer Glaubwürdigkeit. (mehr …)

Juli 2019 | Allgemein, Essay, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Senioren, Wirtschaft, Wissenschaft, Zeitgeschehen | Kommentieren

Das postfaktische Zeitalter ist angebrochen. In einer scharfsinnigen, geistreichen Gegenwartsanalyse deckt Michiko Kakutani historische und kulturelle Ursprünge einer Gesellschaft auf, in der die Wahrheit an Bedeutung eingebüßt hat. Vor diesem Hintergrund entlarvt sie Trump als die logische Konsequenz seiner kulturellen Voraussetzungen.
Dieses Buch schürft tiefer als die bisherigen Beschreibungen der Ära Trump. Mithilfe von Philosophie und Kulturwissenschaft ergründet die einflussreichste Literaturkritikerin der USA erhellend historische und soziale Fundamente eines gesamtgesellschaftlichen Phänomens, das die modernen Demokratien bedroht. Denn »Fake News« und alternative Fakten sind Symptome eines allgemein vorherrschenden Bedeutsamkeitsverlusts der Wahrheit.
Resultierend aus dem Erbe postmoderner Theorien und dem um sich greifenden Narzissmus, den das Internet befeuert, erscheint Trump nunmehr als personengewordener Ausdruck und Symbolfigur des postfaktischen Zeitalters. Ein virtuoses Manifest, das die Macht des Wortes und der Sprache betont, die die moderne Informationskultur gestalten.

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Juli 2019 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau, Politik, Zeitgeschehen | Kommentieren

Weggefährten: Im Gespräch: Prof. e. h. Wolfgang Hempel, links im Bild, mit Prof. Joachim-Felix Leonhard und Prof. Julius Schoeps im Oderbruch. (Foto: got)

Nachfolgender Beitrag des Historikers und Gründungsdirektors des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam. Julius H. Schoeps widmet sich diesem komplexen Bereich und den damit verbundenen Fragen, wie die Verstrickung einzelner jüdischer Verantwortlicher in die NS-Vernichtungsmaßnahmen zu bewerten sind. Zu diesem Zweck geht er nicht nur beispielhaft auf das Verhalten einiger prominenter Verantwortlicher der „Judenräte“ ein, sondern befasst sich auch mit dem Phänomen der sogenannten jüdischen „Greifer“;
mithin also auch jener zwielichtigen Gestalten, die in den Ghettos um irgendwelcher Vorteile willen sich als Gestapoagenten hatten anwerben lassen und beispielsweise versteckte Juden denunzierten.

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Juli 2019 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Politik, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

Am Freitag, 19. Juli findet der feierliche Spatenstich des zukünftigen Wohnheims und IBA-Projekts Collegium Academicum statt.

Die Collegiaten laden Sie herzlich zum Festakt mit Musik, Buffet und vielen Gästen auf das Gelände des ehemaligen US-Hospitals ein!

Der Eintritt ist frei. (mehr …)

Juli 2019 | Heidelberg, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren, Zeitgeschehen, Save the date | Kommentieren

Wie konnte es dazu kommen? Wie haben die Juden die Ereignisse vor und nach der sogenannten Machtübernahme durch Hitler und die Nationalsozialisten wahrgenommen? Wie haben sie auf die systematische Ausgrenzung reagiert?

Wurde der organisierte Massenmord, wie von manchen vermutet, bereits in den Anfängen des Hitler-Regimes vorgedacht?
Mit diesen und anderen Fragen zur Lage der deutschen Juden in den Anfangsjahren des NS-Regimes beschäftigt sich der Potsdamer Historiker Julius H. Schoeps in „Düstere Vorahnungen“.
Dabei bezieht er sich – neben der einschlägigen Forschung – vor allem auf Lebenszeugnisse, also Erinnerungen, Tagebücher, Briefwechsel und andere Ego-Dokumente, die die Reaktionen der Juden unter anderem auf den NS-Terror im Alltag, auf die Verdrängung aus dem Kultur-, Wirtschafts- und Berufsleben, auf den Raub und die Arisierung von Eigentum behandeln.

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Juli 2019 | Heidelberg, Allgemein, Buchempfehlungen, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Mietbremser? Was soll das? Die brauchen wir hier nicht …

Die Internetplattform wenigermiete.de hat vor dem Berliner Landgericht gegen die Deutsche Wohnen ein Urteil erstritten, das für den größten privaten Vermieter in dieser Stadt und anderswo zu einem Problem werden wird – muß gehofft werden dürfen.

Die vorliegende Entscheidung betrifft zwar zunächst nur einen Einzelfall, doch das Internetportal spricht bereits von einem Musterurteil.

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Juli 2019 | Heidelberg, Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

Steuerhinterziehung: Präsident D. T. soll – so die „New York Times“ – mit seinen Geschwistern eine Scheinfirma gegründet haben, um millionenschwere Geschenke seiner Eltern zu verschleiern. Donald Trump verdankt seinen Reichtum vor allem seinem Vater – und zahlreichen ganovalen Steuervergehen. Das berichtet die „New York Times“ und widerspricht der Legende, die Trump über sich selbst erzählt.
Es ist eine Mammutrecherche:
Ein Jahr lang haben die Journalisten der „New York Times“ geforscht und nun eine Geschichte mit einem Umfang von mehr als 14.000 Wörtern veröffentlicht – „einen der längsten Enthüllungsartikel, den die ‚Times‘ je veröffentlicht hat“, wie das Blatt selbst schreibt.

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Juli 2019 | Allgemein, In vino veritas, Politik, Sapere aude, Wirtschaft, Zeitgeschehen | Kommentieren

Die Grünen wollen Bäume – „JA“; die Menschen brauchen Räume. Und zwar bezahlbare. Was nicht heißt, dass sie nicht auch Bäume wollen: „NEIN“. Dann könnte es, wo jetzt noch der Betriebshof mitten in Bergheim steht – so wie im Bild – aussehen …

„NEIN“ – das heißt: Mindestens 140 neue Mietwohnungen komplett im bezahlbaren Segment und im Eigentum der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GGH. – Dies, sowie ein rund 12.500 Quadratmeter großer Park würden auf dem derzeitigen Betriebshof-Areal der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) an der Bergheimer Straße entstehen. Voraussetzung ist die Verlagerung des Betriebshofs auf den Großen Ochsenkopf. Der Gemeinderat hat im Dezember 2018 genau dieses Paket beschlossen – „JA“ ist gegen all das. Mit einem „JA“ gegen diesen Beschluss nämlich wendet sich ein Bürgerentscheid. Die Abstimmung dazu findet am 21. Juli 2019 statt.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat nun gerade in der Bürgerfragestunde im Gemeinderat am 27. Juni noch einmal die Fakten betont:
„Der Gemeinderat hat einen klaren Beschluss gefasst. Demnach wird am Altstandort keine einzige Eigentumswohnung gebaut. Die neuen Wohnungen werden preisgünstig vermietet und bleiben komplett im Bestand der GGH.  Zudem werden die Wohnungen nach einem Konzept vermietet, wonach jeder Mieter maximal 30 Prozent seines verfügbaren Einkommens bezahlen soll. Zielgruppe sind insbesondere Familien und Alleinerziehende mit niedrigem und mittlerem Einkommen.

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck erklärt: „Dieses Konzept hat die GGH im vergangenen Jahr für das Hospital-Quartier in Rohrbach erarbeitet. Auf Hospital wird nur ein Teil der Wohnungen nach diesem Prinzip vermietet. Aber in Bergheim auf dem derzeitigen Betriebshof-Areal werden es alle Wohnungen sein – 100 Prozent! Das ist der Gemeinderatsbeschluss und daran ist nicht zu rütteln.

Deshalb werben wir am 21. Juli für ein „NEIN“ beim Bürgerentscheid. Mithin nämlich bedeutet  „Nein“ – „eine Stimme für mindestens 140 neue Mietwohnungen, für einen neuen Park mitten in Bergheim und für einen dringend benötigten neuen Betriebshof der rnv auf dem Großen Ochsenkopf.“
Und dort soll ein großer Teil des be – bauten Areals dann (mit einer Grünfläche) über – baut werden.

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