Haben ihre Omas sicher bestimmt alle ganz arg lieb:  Die Kinder des WDR-Kinderchores Foto: WDR

Die ganze Geschichte  „Oma Umweltsau“ wäre eigentlich nicht der Rede wert. Da sich aber NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und WDR-Intendant Tom Buhrow eingemischt haben, wurde der Shitstorm zur Staatsaffäre aufgeblasen. Das ist gar kein gutes Zeichen. Ein Kommentar.

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Dez. 2019 | Allgemein, Gesundheit, In vino veritas, Junge Rundschau, Senioren, Theater, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

Drogen unterm Weihnachtsbaum!

… und dort frug ich IHN: Warum hast Du die verlassen? ER schwieg!

„Es ist ja nicht nur uns Unheiligen
nichts heilig: Auch die
vergleichenden Religionswissenschaften
machensich Gedanken, die – geht es etwa
um die Geburt Jesu aus der Jungfrau
Maria – sich mit jenem Vorkommnis
beschäftigen, das eine dem Christentum
(seien wir doch mal ehrlich) entfremdete
Welt zu Weihnachten feiert und mit
dem unsere abendländische
Zeitrechnung beginnt.

Keine wertfreie Kalenderweisheit ist es,
sondern immerhin die Menschwerdung
Gottes, bei der die Geschichte von vorn
zu zählen beginnt.
In der antiken Mythologie war die Jungfrauengeburt zwar eine alltägliche Sache –
aber auch in d(ies)er Realität:
Vor Gott Vater gab es Gott Mutter, die Erdgöttin“.

Dez. 2019 | Heidelberg, Allgemein, Buchempfehlungen, Essay, Gesundheit, In vino veritas, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Senioren, Theater, Wirtschaft, Zeitgeschehen | Kommentieren

Macht versus Ohnmacht – Linksruck bei der SPD. Ein neues Führungstandem soll es bei der SPD nun richten. Doch mit welcher Strategie? Und wer steht hinter Ihnen? Eines ist klar: Die Macht der Partei-Linken nimmt zu. Und das ist gut so. tno

Besteht noch Hoffnung für die SPD?
Auf ihrem Parteitag habe die SPD ihr bestes Papier seit dem Godesberger Programm von 1959 beschlossen, kommentiert Heribert Prantl.
Es skizziere was Sozialstaatlichkeit im digitalen Zeitalter bedeutet und wie sie aussehen könnte:

Historischen Tagen merkt man ihre Historizität nicht immer an. Als Willy Brandt am 28. Oktober 1969, vor fünfzig Jahren, seine erste Regierungserklärung hielt, gab es kaum jemanden, der im Satz „Mehr Demokratie wagen“ etwas Besonderes, Außergewöhnliches, Spektakuläres erkannt hätte. Der Satz wurde erst Jahre später zum Schlüsselsatz einer neuen politischen Zeit.

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Dez. 2019 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Senioren, Zeitgeschehen, wächst / Das Rettende auch“ | Kommentieren

„Die Angst“ – was Wunder – „der Forscher vor China“. Dies nicht etwa nur, weil China mittlerweile ein Gigant der Wissenschaft wäre. Sache ist, dass der Einfluss der Regierung stetig zunimmt – was immer mehr deutschen Forschungspartnern Schwierigkeiten bereitet. – Berlin, Peking im Herbst. Während draußen Autos und Mofas auf einer sechsspurigen Straße hupen und drängeln, sitzen im „Jade Ballroom“ des Kempinski Hunderte deutsche und chinesische Wissenschaftler. (mehr …)

Dez. 2019 | Allgemein, Politik, Sapere aude, Wirtschaft, Zeitgeschehen | Kommentieren

Bürgermeister Wolfgang Erichson hat am Donnerstag, 12. Dezember, die 500. Einbürgerungsurkunde des Jahres 2019 in Heidelberg übergeben (Foto: Philipp Rothe). In seinem Dienstzimmer im Palais Graimberg gratulierte er Diana Ayrancioglu zur deutschen Staatsbürgerschaft. „Ich freue mich, Ihnen heute Ihre Einbürgerungsurkunde überreichen zu können. Wir dürfen in diesem Jahr erstmals mehr als 500 Menschen in Heidelberg zur deutschen Staatsbürgerschaft beglückwünschen. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Menschen in Heidelberg wohl fühlen;

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Dez. 2019 | Heidelberg, Junge Rundschau, Politik, Zeitgeschehen | Kommentieren

Eine Reihe islamkritischer Autoren, darunter Seyran Ateş, Nina Scholz,  Necla Kelek, Ahmad Mansour, Kamel Daoud, Susanne Schröter, wenden sich gegen einen „European Islamophobia Report“, der von der EU in Auftrag gegeben und finanziert wurde und von Autoren einer der türkischen Regierung nahestehenden Stiftung verfasst wurde. Die Autoren des offenen Briefs werden darin als gefährliche „Islamophobe“ dargestellt. Die Autoren adressieren ihren Brief direkt an die neue Vorsitzender der EU-Kommission Ursula von der Leyen: (mehr …)

Dez. 2019 | Allgemein, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Peter Handke zitiert in seinem Vortrag vor allem eigene und fremde Werke. Dagegen bemüht sich Olga Tokarczuk um ein neues Ideal für die Literatur, das sich an der ältesten Erzählperspektive der Welt orientiert: der der Bibel.

Im Casus Handke spricht ein Kommentator von einem irritierenden Auftritt, nicht zuletzt weil Handke auch versuchte, die Rede mit einer Rezitation von Tomas Tranströmers Gedicht „Romanische Bögen“ im schwedischen Original abzuschließen. Anders als angekündigt, stellte sich Handke in seiner Rede nicht seinen Kritikern, sondern wühlte in den Tiefen des eigenen Werks, das er ausgiebig zitierte. Beide Reden fimden Sie im O-Ton: (mehr …)

Dez. 2019 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

Eine von China finanzierte Autobahn soll das Land Montenegro aus der Isolation und der Armut befreien. „Stehen wir auf der Moracica-Brücke, scheinen die Wolken uns näher als die Erde. 160 Meter tiefer ist alles Miniatur: Bauernhäuser, Schafsherden, Autos. Zur einen Seite verschwindet die Brücke im tiefen Schlund eines Tunnels, zur anderen wird sie zur Straße auf einem Felsplateau. Wenn man jetzt noch höher klettern würde, könnte man auf einem der Gipfel stehend ein paar Kilometer weiter die zwei anderen Brücken sehen“.

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Dez. 2019 | Allgemein, Essay, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Wirtschaft, Zeitgeschehen | Kommentieren

alfred-nobelDie damalige Entscheidung für Bob Dylan als Literaturnobelpreisträger sollte unkonventionell und zeitgemäß wirken. In Wahrheit jedoch sei sie Ausdruck von Desinteresse, von Unsicherheit und vielleicht sogar von Arroganz. Das genau, nämlich arrogant zu sein, warfen seinerzeit sowohl die den Preis verteilenden Mitglieder der Schwedischen Akademie Bob Dylan vor – weil der den Preis nicht entgegengenommen hat – wie auch das Gremium eben drum dem „Preisverweigerer“.

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Dez. 2019 | Heidelberg, Allgemein, Buchempfehlungen, Essay, In vino veritas, Politik, Sapere aude, Theater, Zeitgeschehen | Kommentieren

Wer würde das nicht auch gerne mal ins Auge fassen – zum Anfang der Zeit reisen. Dem Realisten aber stellt sich diese Frage schon mal nicht mithin fragt man erst gar nicht. Aber? Oder? Vielleicht doch: Fragen wir mal den britische Physiker und Kosmologe John Barrow, ob Zeitreisen aus physikalischer Sicht möglich seien? „Prinzipiell ja, sagt er: Aber“, sagt er „daraus folge nicht, dass man in der Zeit zurückgehen und den Verlauf der Geschichte ändern könne. Nun waren und sind Zeitreisen alleweil ein beliebtes Motiv in der Science-Fiction-Literatur. Aber so phantastisch ist das möglicherweise gar nicht, oder?
Vor etwa 80 Jahren hat der Österreicher Kurt Gödel eine neuartige Lösung für Einsteins Relativitätstheorie entdeckt: Diese Lösung beschreibt ein Universum, das geschlossene  Zeitlinien enthält. Wen man so einem Pfad folgt, landet man irgendwann wieder dort, wo man in der Vergangenheit war. Das ist nicht das Gleiche wie die Zeitreisen aus der Science-Fiction-Literatur. Hätte man eine Zeitmaschine, wie sie zum Beispiel H.G. Wells in seinem gleichnamigen Roman beschrieben hat, dann könnte man in die Vergangenheit reisen und allerlei Paradoxien erzeugen. (mehr …)

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