Der junge Bertolt Brecht war, auch mit Blick auf den Sport, ein bedenkenloser Bewunderer von Höchstleistungen. Darüber, wie sie erzielt werden, machte er sich keine Illusionen: „Selbstverständlich ist Sport, nämlich wirklich passionierter Sport, riskanter Sport, nicht gesund. Da, wo er wirklich etwas mit Kampf, Rekord und Risiko zu tun hat, bedarf es sogar außerordentlicher Anstrengungen des ihn Ausübenden, seine Gesundheit einigermaßen auf der Höhe zu halten.“ (mehr …)
Die reichen Münchner Kinder schlagen zurück: Die Band „Stehkrägen“ rappt vom Reichsein, das Label heißt Aggro Grünwald. Alles nur Parodie? Nicht ganz, haben wir hart in der Starnberger Society recherchierend herausgefunden. Hier agiert nicht nur die jüngste Generation der Wittelsbacher, sondern auch die der Habsburger. Ludwig Heinrich Prinz von Bayern, 25, ist der Sohn von ‚Bierbrauer‘ Prinz Luitpold und Nachfahre der bayerischen Könige. Severin Meister dagegen ist ein Enkel Otto von Habsburgs und damit Sprößling der österreichischen Kaiserfamilie. Zusammen mit Mauritz von Einem (Junge-Union-Aktivist, niedersächsischer Landadel) und ein paar bürgerlichen Kumpanen haben sich hier also zwei legendäre Dynastien zusammengetan, um dem Rest der Welt mal eine deutliche Botschaft zu übermitteln: „Eure Armut kotzt uns an.“ Tja, dann …
Von den Deportationsopfern, vor allem aber von den Kindern und Jugendlichen gibt es bisher nur wenige Fotos und Dokumente. Bitte suchen Sie in Heidelberg nach Lebenszeugnissen der Verschollenen. (mehr …)
Mit einer Zugstafette wollen deutsche Bürgerinitiativen an die NS-Deportationen von über 12.000 jüdischen Kindern und an die Verschleppung Jugendlicher aus zahlreichen anderen Opfergruppen erinnern. Der Zug soll in diesem Herbst auf der Strecke der früheren Deportationen der Reichsbahn verkehren und die deutschen Heimatstädte der verschollenen Kinder ansteuern. (mehr …)
Seit 18 Jahren kämpfen in Uganda die Rebellen der „Lords Resistance Army“ gegen die Regierung. Die meisten Kämpfer der Rebellentrupps sind Kinder. Wer betreut sie, die meist zur Waffe gezwungen wurden, wenn sie keine Soldaten mehr sind – oder verletzt, nicht mehr sein können?
Worum es in dem Bürgerkrieg geht, ist heute unklarer denn je: Rebellenchef Joseph Kony kämpft für einen Staat auf der Grundlage einer fanatischen Auslegung des Christentums. In diesem Kampf wurden bisher über 100.000 Menschen getötet. Allein 2004 wurden in Uganda so mindestens 3000 Jungen und Mädchen zu Kindersoldaten: Jedes Jahr entführen die Rebellen der LRA Tausende Kinder. Die Kinder sind leicht zu kontrollieren und die Rebellen schicken sie dorthin an die Front, wo es am gefährlichsten ist. (mehr …)
Meine Gegenwelt dauert zehn bis (naja, ungefähr) dreißig Minuten und spielt sich im Bett ab. Dieser Satz ist im höchsten Maße Mißverständnissen ausgesetzt, ich muß ihn sofort erläutern: Ich rede von den ersten Minuten nach dem Aufwachen. Immer wenn die böse Außenwelt es erlaubt, bleibe ich noch (mindestens) zehn Minuten liegen und lasse die Einfälle kommen, wie sie wollen. Heute denke ich über das Sein und das Nichtsein und über das Denkmal- und Baurechtsamt der Stadt Heidelberg nach und störe aber das Durcheinander solcher Einfälle nicht; ich genieße diese Zeit der Phantasie. (mehr …)
Die Steinewerfer und Brandstifter von Rostock haben den Medien einen Freibrief dafür ausgestellt, die Gewalt von Staatsbediensteten zu bagatellisieren.
Die Gewalttaten von Demonstranten beim großen Auftakt der Proteste gegen den G8-Gipfel standen von Samstag bis Montag im Mittelpunkt der Medienberichterstattung. Sie sind in Bild und Ton ausgiebig dokumentiert worden. Die Vertreter des Aktionsbündnisses haben sich mit aller wünschenswerten Klarheit von der Gewalt einer Minderheit von Demonstrationsteilnehmern distanziert und dabei auf jegliche Beschönigung verzichtet. (mehr …)
Wir werden uns auch weiterhin tabulos wenden gegen alle grundgesetzwidrigen und damit integrationsfeindlichen Verhältnisse und Zustände innerhalb der muslimischen Minderheit, allen voran gegen die inakzeptable Stellung der Frau, wie sie niemand erschütternder dokumentiert hat als die türkische Soziologin Necla Kelek, im Namen aller anderen entwürdigten und bedrohten Leidensgenossinnen. (mehr …)
Im Internet haben einige Blogger dem Islam (wir hingegen -nachzulesen in unserer Rubrik: „sapere aude“) den fundamentalistischen Islamisten) den Krieg erklärt. Seit den Anschlägen des 11. Septembers 2001 und mit noch größerer Konsequenz seit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen wehren sich die Blogger gegen eine «schleichende Islamisierung Europas». (mehr …)
Während Lale Akgün sich über angebliche Morddrohungen Rechtsradikaler beklagt, für die – so wir das richtig verstanden haben – Ralph Giordano mit seiner Kritik am Bau der Groß-Moschee in Köln-Ehrenfeld verantwortlich ist, (mehr …)