jurgen-gottschling.jpg Die Karikaturenkampagne richtet sich zunächst gegen eine Zeitung, dann gegen Dänemark, das sich auf die Meinungsfreiheit beruft und visiert am Ende ganz Europa an, dem man vorwirft, ungleiches Maß anzulegen. Denn erlaubt die Europäische Union nicht die Verspottung des Propheten, während sie andere „Meinungen“ wie den Nazismus und die Leugnung des Holocausts verurteilt? Warum darf man über Mohammed spaßen, aber nicht über den Völkermord an den Juden?, fragen lauthals die Islamisten und loben einen Karikaturen-Wettbewerb über Auschwitz aus.

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Jan. 2009 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Sapere aude, Zeitgeschehen | 1 Kommentar
Hochkonjunktur für die Souvenir-Industrie im Vorfeld der Inaugurationsfeiern in Washington

Hochkonjunktur für die Souvenir-Industrie im Vorfeld der Inaugurationsfeiern in Washington

Am 20. Januar wird der Machtwechsel in Washington vollzogen. Barack Obama weckt Gefühle und Erwartungen, die sich im Wahlkampf auch an dem Satz «Yes, we can» entzünden mochten. Ein anderer Satz, den Obama verwendet hat, bringt das amerikanische Lebensgefühl vielleicht noch besser zum Ausdruck: «Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben.»
Aus den Reden, die Barack Obama auf seinem langen Weg ins Weisse Haus gehalten hat, sticht ein Satz heraus wie ein Gesicht aus einer Menge, das man nicht mehr vergisst. Dieser Satz fiel am 5. Februar 2008 in Chicago und lautete: «We are the ones we’ve been waiting for.» – «Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben.»

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Jan. 2009 | Allgemein, Feuilleton, Politik, Zeitgeschehen | Kommentieren
Dem Mann in den Kopf gesetzte Angsträume

Mann, mit von Kampf-Frauen in sein Hirn gemeiselten Träumen

Vor 15 Jahren erschien („HerausgeberIn: Stadt Heidelberg, Amt für Frauenfragen“) die Studie „Angsträume in Heidelberg – Das Sicherheitsempfinden von Frauen in ihrer Stadt“.  Wir nehmen (die runde Jahreszahl und eine gerade aktuell von Stadt und Polizei gestartete „Sicherheitsbefragung“) zum Anlass, zu wiederholen, was wir damals über diese „Studie“ geschrieben haben und aber auch den Bürgermeister für Integration & Chancengleichheit Wolfgang Erichson zu fragen, ob er Ergebnisse dieser Studie in irgend einer Weise zu benutzen in der Lage war, und wenn, dann wie (seine Antwort wird hier in wenigen Tagen veröffentlicht). Alsdann, hier erst mal unsere rethorische Auseinanderstzung mit diesem Machwerk von vor 15 Jahren: (mehr …)

Jan. 2009 | Allgemein, In vino veritas, Zeitgeschehen | Kommentieren

Frauen seien – zum Nachteil beider Seiten – maskulin und Männer feminin geworden;  das sagt uns das Ergebnis einer Untersuchung des „Instituts für Geschlechterverständigung“ Fulda. Derselbe „gender switch“ spiele sich nicht nur in Fulda … (mehr …)

Jan. 2009 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Brillant, wie Sloterdijk die Mechanismen der Skandalisierung in einem Satz zusammenfasst: „Das Prinzip des Skandals ist stets die Enteignung der Wahrnehmung durch die Paraphrase, und seine Vollzugsform ist die Vernichtung des Wortlauts durch das Gerücht.“ (mehr …)

Jan. 2009 | Allgemein, Feuilleton, Politik, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der Islam macht sich gerade auf, in einigen Ländern die zweite Religion Europas zu werden. Daraus bezieht er das Recht zur freien Religionsausübung, auf angemessene Gebetsstätten und unseren ganzen Respekt. (mehr …)

Jan. 2009 | Allgemein, Feuilleton, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der britische Musikkonzern EMI hat  bekanntgegeben, bei der Internet-Distribution von Musik auf Kopierschutzmassnahmen zu verzichten. Schafft die Unterhaltungsindustrie nun doch noch den Übergang ins Informationszeitalter? Zweifel sind angebracht. (mehr …)

Jan. 2009 | Allgemein, Junge Rundschau, Zeitgeschehen | Kommentieren

Kathrin Passig und Sascha Lobo helfen, das Leben so zu organisieren, dass man es nicht ständig organisieren muss. Ein ebenso provokantes wie brillant geschriebenes Lob der Disziplinlosigkeit – ein Muss für jede faule Sau (wie Kreativlinge von kleinkarierten „Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute“- Sagern gern genannt werden. (mehr …)

Jan. 2009 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Zeitgeschehen | Kommentieren

Frau Ates, Herr Elyas, Einwanderer in Baden-Württemberg, die sich einbürgern lassen wollen, müssen damit rechnen, einem Gesinnungstest unterzogen zu werden. Er ist ausschließlich dzidiert für Muslime konzipiert. Ist das eine gute Idee oder ein Irrweg?

Seyran Ates: Der Test ist unsinnig, weil damit nicht das Ziel erreicht wird, an die wirklich gefährlichen Leute heranzukommen. Es wird gelogen werden. Wer will, kann sich vorbereiten. (mehr …)

Jan. 2009 | Allgemein, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Zehn Jahre nach der Unterzeichung der sogenannten Washingtoner Erklärung zur Rückgabe geraubten Kulturguts greift das Jüdische Museum Berlin das Thema „Raub und Restitution“ auf. Anhand von 15 Fällen wird nachgezeichnet, welchen Weg die Kulturgüter vom Raub bis zur späteren Rückübertragung genommen haben. Die Vizedirektorin des Museums, Cilly Kugelmann, betonte, mit der Ausstellung wolle man zeigen, wie „kompliziert diese Situation ist und dass gestohlenes Gut irgendwann zurückgegeben werden muss“. (mehr …)

Jan. 2009 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

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