Als ich in den Jahren 1941, 42, 43 die am Wochenende erzielten Einnahmen in die Filiale der Kreissparkasse hinübertrug – die war in dem Haus neben unserem Haus -, da war Herr Gierer, der da amtete, ein Bankbeamter. Was ich, da der Vater tot und die Mutter im Betrieb war, als Buchhalter der Firma und Familie hinübertrug, und was Herr Gierer zählte und notierte und gleich in seinem Kassenschrank versorgte, wurde immer abgezogen von den Schulden, die wir bei Lieferanten hatten. (mehr …)
„Religion ist nicht Privatsache“: In Berlin wollten Fundamentalchristen den Religionsunterricht per Volksentscheid aufwerten. Berlin war Vorreiter. Als die Hauptstadt den verbindlichen Ethikunterricht für alle einführte, war das die längst überfällige Angleichung an die im aufgeklärten Westen üblichen Modelle, der Abschied vom Deutschen Sonderweg der engen Verknüpfung von Staat und Kirche. (mehr …)
… auf dass die nachfolgende Buchbesprechng und der Auszug aus Bischof Wolfgang Hubers Buch besser verstanden werden können. (mehr …)
Es ist ein großer Schritt für die Annäherung zwischen Gläubigen und Naturalisten: Der Berliner Bischof erklärt, warum es in unserem Universum keinen Gott geben kann und Religion Privatsache ist. (mehr …)
„Der Zwischenruf – wird immer mal wieder gesagt, sei ein maskulines Element. Früher wurde im Parlament scharf geschossen. Heute aber riskiert kaum jemand einen Ordnungsruf. Wie dem Bundestag das Wilde abhandenkam. Und überhaupt …
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Sehr kritisch setzt sich Necla Kelek (Redebeitrag auf der Islamkonferenz) mit einem Buch Claus Leggewies über „Moscheen in Deutschland“ auseinander – sie wirft Leggewie vor, durch einen Multikulti-Ansatz ausgerechnet die arabische und türkische Einflussnahme auf Muslime in Deutschland zu unterstützen: „Würde Claus Leggewie seinem emanzipatorischen Anspruch folgen, müsste er sich gerade für die Teilhabe der schweigenden Mehrheit der nichtorganisierten Muslime stark machen, ihre Freiheitsrechte stärken, die rationale Auseinandersetzung mit dem Islam fördern, den politischen Diskurs suchen, anstatt den Männerhäusern der Konservativen das Wort zu reden.“ (mehr …)
Die SRH – eine aus Heidelberg längst nicht mehr wegzudenkende Institution – ist immer mal wieder für eine Überraschung gut. (mehr …)
Klaus Staeck – unser Heidelberger Kreuz- und Querdenker wurde gerade als Chef der Berliner Akademie der Künste wiedergewählt. (mehr …)
Daß ich gehorsam bin und so bescheiden – und immer aufsteh´ in der Straßenbahn,
und laß mir wöchentlich die Haare schneiden: Das hat mein Mütterlein mir angetan !
Daß ich vor Vorgesetzten mich verneige, und nie im Weinloch sitz´ bis in die Nacht, dem Alter mich in tiefer Ehrfurcht beuge: Das hat mein Mütterlein aus mir gemacht. (mehr …)
Die britische Tageszeitung forderte in einem Leitartikel die Errichtung eines globalen Regimes – als einzigen Weg zur Lösung globaler Probleme. Das Internet ist voll von ihnen: Theorien darüber, wie diese oder jene verschworene Gemeinschaft die Herrschaft über die Erde an sich reißen will. Solche Vorstellungen bestehen, seit Politik in globalen Maßstäben gedacht wird. (mehr …)
