Sozialdemokratische Kirchenkritiker, die am Samstag (16. 10.) einen „Arbeitskreis Laizistinnen und Laizisten in der SPD“ vorbereitet haben, streben eine stärkere Trennung von Staat und Kirche an. In einem Konzeptentwurf nennen sie zehn Forderungen, die wir in Auszügen dokumentieren. Die Website www.spd-laizisten.de wurde gestern (19. 10.) gesperrt. (mehr …)
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte muss entscheiden, ob christliche Kreuze in Schulen angebracht werden dürfen
Wie nicht nur die Auseinandersetzungen um christliche Symbole in Schulen und Gerichten zeigen, hat die Religion ihre Rolle in der säkularen Gesellschaft immer noch nicht ganz gefunden. Mit Luthers Platzanweisung „Das Reich Gottes ist inwendig in euch“ hadern nach wie vor viele Christen, sie wollen es auch draußen zeigen und erblicken und ringen deshalb immer mal wieder und immerfort um seine Präsenz im öffentlichen Raum. (mehr …)
Wer den Koran wörtlich nimmt, kollidiert mit unserer Kultur. Wenn der Bundespräsident von unserer christlich-jüdischen Geschichte spricht und sie gleichsetzt mit dem Islam – der, so seine Rede, nun zu Deutschland gehören soll – dann vermischt er kulturelle Prägung und Religion. (mehr …)
Wir sind allzumal Lernende. So sind wir bereit, auch dies zu verinnerlichen: Auch dumme Sprüche können eine Debatte in die öffentliche Aufmerksamkeit bringen. Horst Seehofers Spruch, wir brauchten „keine zusätzliche Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen“ ist ein solch blöder Spruch. Deutschland wird ohne qualifizierte Einwanderung erodieren. Das weiß, naja, wahrscheinlich, auch Horst Seehofer. (mehr …)
Warum wurde Verena Becker nie angeklagt, 1977 an der Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback beteiligt gewesen zu sein? Obgleich die die Tatwaffe bei ihr gefunden wurde. Auch von einem Alibi für den Tattag ist nichts bekannt. Hat Becker vielleicht gleichzeitig für den Verfassungsschutz gearbeitet? In seinem Buch „Verena Becker und der Verfassungsschutz“ untersucht Wolfgang Kraushaar die Hintergründe und Motive, die für eine solche Zusammenarbeit sprechen. Lesen Sie hier einen Auszug. (mehr …)
Mit großer Freude hat Reporter ohne Grenzen (ROG) die Nachricht der Auszeichnung von Liu Xiaobo mit dem Friedensnobelpreis aufgenommen. (mehr …)
Stolpersteine sind kleine Gedenksteine, die vor den einstigen Wohnhäusern von NS-Opfern in das Straßenpflaster verlegt werden. In die 10 mal 10 cm großen Messingplatten sind die Namen, Lebensdaten und Hinweise auf das Schicksal des jeweiligen Opfers eingraviert. Die Steine werden seit 1996 auf Initiative von Bürgern zusammen mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt. (mehr …)
Heidelberg gehört zu den kreativsten Städten Deutschlands. Das hat gerade ein bundesweites Standortranking des Beratungs- und Planungsunternehmens „agiplan“ wieder festgestellt. Doch wie setzt sich das kreative Potenzial in Heidelberg zusammen? (mehr …)
Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein wichtiger Standortfaktor mit hohem Stellenwert für Heidelberg. Deshalb möchte die Stadt Heidelberg das Thema in Zukunft aktiv gestalten und die Potentiale verstärkt nutzen, die sich aus der Kultur- und Kreativwirtschaft ergeben. (mehr …)
Sprache – wir befinden uns derzeit in einem kulturellen Sinkflug, den heiklen Begriff Stil gilt es eher zu vermeiden – wird zerhackt.