Der Stolz einer Nation auf ihre Sportler war in der Vergangenheit immer assoziiert mit der Bewunderung der Waffenträger. Keulenschwinger, Hammer- und Speerwerfer, Fechter und Schützen, aber auch Reiter, Ringer und Faustkämpfer repräsentierten als Athleten die Wehrfähigkeit und den Behauptungswillen eines staatsbildenden Volkes, und wenn wir uns ein historisches Schlachtfeld vorstellen, wird klar, dass nicht nur die Verlierer um ihr Leben rennen mussten, sondern die Obsiegenden hinter ihnen her keuchten, weil ein entkommender Feind weiterhin der Gegner war. Und im Winter wird halt nicht nur gelaufen sondern auch gesprungen – um Gold, Silber, Bronce und um … dabei gewesen zu sein
Sie ist sehr lang, die Reihe jener Delegierten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), die seit 1967 in den israelisch besetzten Gebieten einen Einsatz leisteten und von dort einigermassen ernüchtert zurückkehrten. Ernüchtert darum, weil sie im Gazastreifen, in Ostjerusalem und in Cisjordanien mit einer Realität konfrontiert wurden, die sie ihre Aufgabe höchstens teilweise wahrnehmen liess. Denn das Überprüfen des Einhaltens der Genfer Konventionen, worin die Mission des IKRK primär besteht, ist seit bald fünf Jahrzehnten eine höchst frustrierende Tätigkeit.
Auf eine sehr große Resonanz stieß auch das diesjährige Bürgerfest auf Einladung von Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. Tausende Bürgerinnen und Bürger kamen zur dem Fest, das dieses Jahr im und rund um das Theater stattfand. Heidelberger Vereine und Institutionen, städtische Ämter und Gesellschaften, Parteien, Schulen und viele Engagierte boten den ganzen Tag ein buntes Programm für alle Heidelbergerinnen und Heidelberger.
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Die Zukunft der deutschen Filmförderung liegt in den Händen des Bundesverfassungsgerichts, am Dienstag wird es urteilen. Soll man dem Kino nun wünschen, dass die Förderung kollabiert? Festivalleiter Lars Henrik Gass und Produzent Martin Hagemann nehmen kein Blatt vor den Mund. Im Gespräch mit Frédéric Jaeger beschreiben sie, wie Filmemacher an allen Fronten daran gehindert werden, innovativ zu arbeiten – und wie die Politik, das Fernsehen und Institutionen dafür sorgen, dass es bislang zu keinen Reformen kommt.
Frieden zwischen Israelis und Palästinensern ist möglich – aber nur, wenn beide Seiten auf ihre Opferrolle verzichten. Was würde gewesen sein, wenn der israelische Ministerpräsident zu Beginn seiner Rede auf der Gipfelkonferenz in Scharm al-Scheich sich an das palästinensische Volk gewendet und erklärt hätte, Israel anerkenne das Leid, das dieses Volk erlitten habe, und werde seinen Teil der Verantwortung dafür übernehmen? Welchen Einfluß hätten solche einfachen und direkten Worte auf die palästinensische Öffentlichkeit, und wie würden sie die künftige israelische Verhandlungsposition schwächen oder stärken? (mehr …)
Unter dem Titel „Ersessene Kunst — Der Fall Gurlitt“ befassen sich am 26. Januar 2014 WissenschaftlerInnen und JurististInnen mit den Themen u. a. mit der Geschichte der Sammlung Gurlitt, der Klassifizierung von Kunstsammlungen als Raubkunst, Beutekunst u. ä. sowie historischen und gegenwärtigen Aspekten der Restituierungspraxis.
Der weltweit bekannteste Whistleblower ist dem russischen Winter ausgeliefert — ihm drohen Einzelhaft, Spott und ein Leben hinter Gittern, wenn US-Agenten ihn verhaften. Doch diese Woche könnten wir ihn in Sicherheit bringen.
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Petition gegen grün-roten Bildungsplan ist menschenverachtend – für Vielfalt in baden-württembergischen Schulen
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