»Judenfeindlichkeit (auch Judenhass, Judenfeindschaft, gegebenenfalls Judenverfolgung) bezeichnet eine pauschale Ablehnung der Juden und des Judentums. Dieses Phänomenerscheint seit etwa 2500 Jahren und hat die Geschichte Europas über weite Strecken begleitet. Es reicht von Verleumdung, Diskriminierung und Unterdrückung über lokale und regionale Ausgrenzung, Verfolgung und Vertreibung bis zum
Der Sommer ist die hohe Zeit der Fotographie – und Schloss Heidelberg, das Monument, das jedes Jahr von über einer Million Menschen besucht wird, wird millionenfach zum Fotomotiv bei Urlaubern und Ausflüglern. Heute ist Knipsen, Fotos machen oder gar ambitioniert Fotografieren eine populäre Freizeitbeschäftigung. Erfunden wurde die Fotographie aber erst vor gut 150 Jahren – und auch damals schon war Schloss Heidelberg ein beliebtes Motiv. Die ersten Aufnahmen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden mit großem technischem Aufwand und hohem persönlichen Einsatz. Franz Richard, badischer Hofphotograf in jener Zeit, wurde berühmt durch ein Foto, das diese tollkühnen Männer mit ihren schwarzen Kisten bei der Arbeit zeigt – im Heidelberger Schloss. Der Fotograf starb im Jahr 1901, vor genau 115 Jahren.
Europa und seine Institutionen sind in eine schwerwiegende politische und ökonomische Krise geraten. Die Bürger sind, wie schon die Umfrageergebnisse des John Stuart Mill Instituts zum Freiheitsindex 2013 belegten, nicht nur skeptisch gegenüber der Europäischen Union und ihren Institutionen, sondern misstrauisch gegenüber dem gesamten europäischen Projekt geworden.
Es ist nicht nur ein Festival wie kein anderes. Mit 112.000 Besuchern und rund 500 Fachbesuchern ist das Festival des deutschen Films auch das nach der Berlinale beliebteste, zuschauerstärkste Filmfestival von Deutschland. Es ist mit seiner Zeltlandschaft am Rhein mehr denn je berühmt als magischer Ort
Stefan Aust, wie die, die ihn kennen kennen. Immer noch: „Junger Spund“, hochgekrempelte Ärmel zum Anpacken. Optisch hat er sich wenig verändert, er signalisiert der Welt aus der gleichnamigen Zeitung heraus und auch zum Start ins achte Lebensjahrzehnt eine Aufbruchstimmung wie eh und je. Stefan Aust – am Freitag wird er 70, spricht im Zeit-Interview (unten der Link dorthin) über seine Anfänge bei Konkret, seine Zeit als Spiegel-Macher und erklärt, warum Verlage Chefredakteure schleunigst feuern sollten, die Titel nicht für sich selbst machen. Seine wichtigsten Aussagen in Kurzfassung:
Demokraten in ganz Europa müssen sich jetzt zusammen schließen, um die EU-Granden daran zu hindern, den Kontinent gegen die Wand zu fahren, fordert Yanis Varoufakis:
Leave hat gewonnen, weil zu viele britische Wähler die EU vor allem mit Autoritarismus, Irrationalität und einem Defizit an Deomokratie in Verbindung bringen, während zu wenige denen glauben, die behaupten, dass eine andere EU möglich wäre.
Die Außenminister der sechs EU-Gründungsstaaten haben sich am Wochenende getroffen, um einen Plan für eine EU ohne Großbritannien zu entwickeln.
EU-Kommissionspräsident Juncker und EU-Parlamentspräsident Schulz drängen London, die Austrittserklärung möglichst schnell einzureichen. Wer übernimmt die Führung in der künftigen EU und wie schnell sollte der Brexit über die Bühne gehen?
Claus Peymann (Foto: tusk) hat den Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) dazu aufgefordert, Chris Dercon als neuen Intendanten der Volksbühne zu verhindern. Müller solle einen „Fehler einsehen und korrigieren“, schrieb der Intendant des Berliner Ensembles am Dienstag in einem Offenen Brief. Müller solle sich mit Dercon einigen und ihn auszahlen. „Das kostet erheblich weniger als seine unsinnigen Pläne.“
Anlässlich des Weltflüchtlingstages fordert das Kinderhilfswerk terre des hommes die Bundesregierung auf, innerhalb der Europäischen Union darauf hinzuwirken, dass Grenzen wieder geöffnet und in Griechenland und Italien gestrandete Flüchtlinge weiterreisen können. Mehr als die Hälfte der über 60 Millionen Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche, denen die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen besonderen Schutz zubilligt.

