Der „Spiegel“-Korrespondent gilt als exzellenter Kenner der Türkei. Seinen Berichterstatter-Platz musste er auf Druck des Erdogan-Regimes von Istanbul nach Wien verlegen. Das Land aber lässt ihn nicht los.
Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim hat kurz nach den Bundestagswahlen gefordert, im Verhältnis zu Deutschland ein neues Kapitel aufzuschlagen. Er wolle die Beziehungen „reparieren“. Man solle – meint Hasnain Kazim dazu, jedes gemäßigte Wort aus Ankara als ein Zeichen der Hoffnung ansehen. Es habe in jüngster Vergangenheit so viele böse Worte aus der Türkei gegeben. Im Gegenzug habe es auch aus Deutschland viel – berechtigte – Kritik an Ankara gegeben. Nun aber seien die Bundestagswahlen vorbei, das Referendum über das Präsidentensystem Mitte April gehöre der Vergangenheit an, beide Länder seien mithin nicht mehr im Wahlkampfmodus. Man solle die Chance nutzen, wieder aufeinander zuzugehen.
Jetzt legt er mit seinem Buch „Krisenstaat Türkei“ eine Analyse vor, die er als exzellenter Kenner der Türkei mit seinen persönlichen Erfahrungen mischt.

Hasnain Kazim im Gespräch:

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Okt. 2017 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

Wolfgang Kraushaar, Politikwissenschaftler von der Hamburger „Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur“ „Die blinden Flecken der RAF“.
423 Seiten
Klett-Cotta Verlag
ISBN: 978-3608981407
Preis: 25,00 Euro

Das Deutschland der 1960er-Jahre diskutiert, sitzt, blockiert und protestiert – zumindest der junge Teil der Bevölkerung sorgt für Schlagzeilen. Der Vietnamkrieg und die Bürgerrechtsbewegung in den USA, die NS-Vergangenheit und ihre Sünden, eine freie Sexualität und die Gleichberechtigung sowie die („Unter den Talaren, Muff von 1000 Jahren“) verkrusteten Strukturen in den Hochschulen – das sind die Themen, die die Studenten bewegen. Ihre Aktionen sind zunächst friedlich, experimentell und fröhlich. Als aber am 27. Juni 1967 der Student Benno Ohnesorg bei einer Demonstration in Berlin erschossen wird, löst dies heftige Unruhen aus, Teile der Studentenbewegung radikalisieren sich. Für einige endet der Weg im Terror. Der „deutsche Herbst“ jährt sich zum 40. Mal. In den vergangenen 40 Jahren ist so viel dazu geforscht und geschrieben worden, dass man meinen könnte, es gebe keinen blinden Fleck mehr in dieser Geschichte. Doch Wolfgang Kraushaar, der seit Jahrzehnten zu 68er-Bewegung, Radikalisierung und RAF forscht und publiziert, hat ein neues Buch geschrieben: „Die blinden Flecken der RAF“.

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Okt. 2017 | Heidelberg, Allgemein, Buchempfehlungen, Junge Rundschau, Politik, Senioren | Kommentieren

Neben Unmengen an Büchern für die Großen präsentiert die Frankfurter Buchmesse auch Literatur für die kleinen (künftigen) Leseratten. Pinkfarbene Einhörner und kugelrunde Ritter soweit das Auge reicht, dennoch kann von Friede, Freude, Eierkuchen in der Kinder- und Jugendliteratur nicht die Rede sein. Denn ein entscheidender Faktor fehlt: Diversität.

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Okt. 2017 | Allgemein, Feuilleton, Senioren | Kommentieren
Die Welt, in der wir leben, hat sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte dramatisch gewandelt. Dabei spielen Vorgänge wie die Globalisierung, der demographische Wandel und die mediale bzw. digitale Revolution eine wichtige Rolle: Die Zeit scheint immer schneller zu laufen, die Welt schrumpft zum globalen Dorf und die Gesellschaft wird durch Migrationsbewegungen zunehmend unübersichtlicher. Bei vielen Menschen lösen diese Veränderungen unserer Gegenwart große Unsicherheit, ja sogar massive Ängste aus. An diesem Punkt setzt der Vortrag von Prof. Dr. Werner Mezger an und untersucht die Veränderungen, denen die fortgeschrittene Moderne unterworfen ist, mit kulturwissenschaftlichen Fragestellungen.

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Okt. 2017 | Heidelberg, InfoTicker aktuell, Senioren | Kommentieren

Optische Täuschungen faszinieren uns. Sie fordern uns heraus (Rotating Snakes (© Akiyoshi Kitaoka), weil wir davon ausgehen, dass, was wir sehen, real ist. Schließlich sind doch die Augen und mit ihnen unsere Fähigkeit zum Sehen das Tor zur Welt. Und jetzt sollen wir unseren Augen nicht trauen können? Die Ausstellung „Illusionen – Täuschung der Sinne“ präsentiert alte wie neue optische Täuschungen und visuelle Phänomene. Sie hinterfragt bisherige Vorstellungen von Farbe und Form, von Raum und Bewegung und lässt die Besucher ihre Wahrnehmungsgrenzen erforschen.

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Sep. 2017 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

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Sep. 2017 | Allgemein, Junge Rundschau, Sapere aude, Senioren | Kommentieren
Sep. 2017 | Heidelberg, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Politik, Senioren | Kommentieren

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Sep. 2017 | Heidelberg, Gesundheit, Senioren, Wissenschaft | Kommentieren

Am 17. September startet um 20.00 Uhr das Schauspielensemble mit der Premiere eines außergewöhnlichen Theaterprojekts: Beliebtes Markenzeichen der Heidelberger Ensembles ist es, die klassischen Bühnenräume auch einmal zu verlassen. Das passiert nun gleich zum Spielzeitstart mit der deutschsprachigen Erstaufführung „Wo die Barbaren leben“ (Probenfoto von Annemone Taake mit Raphael Gehrmann, Hendrik Richter, Friedrich Witte).  Das Stück von Pablo Manzi, der 2015 als bester chilenischer Dramatiker ausgezeichnet wurde, war einer der Höhepunkte des iberoamerikanischen Festivals ¡Adelante!, das im Februar 2017 in Heidelberg stattfand

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Sep. 2017 | Heidelberg, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren, Theater & Orchester HD | Kommentieren

Ho CHi Minh 1890 – 1968

„Macht kaputt, was Euch kaputt macht“ und so weiter …
… es hilft nix: Keinem Karikaturisten lässt sich verbieten, mit Europa beschriftete Kühe zu zeichnen, die auf „Steuerzahler“ heißenden Weiden stehen, oder, andersherum, Kühe, die „Steuerzahler“ genannt werden, während dann ein Melker als „EG-Haushalt“ firmieren muss. Mit keinem Argument lassen sich Demonstranten (wir erinnern uns an uns: Ho, Ho, Ho CHi Minh) –  abgewöhnen, „aufgespießt“ heißt es mal hier, oder ist da mit „spitzer Feder“ geschrieben, wiewohl die Benutzung einer gemeinschaftlich genutzten Schablone um einiges wahrscheinlicher ist, mit der sie einen zipfelbemützten teutschen Michel zeichnen, oder einen Kapitalisten mit Bowler-Hut.

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Sep. 2017 | Heidelberg, Allgemein, Gesundheit, Junge Rundschau, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

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