Erst mal ging es Google, Facebook & Co. um möglichst viele Daten, um unser Verhalten vorherzusagen. Jetzt sind sie dabei, uns direkt zu steuern. Das Internet der Dinge arbeitet für sie. Man hätte sich keinen passenderen Rahmen vorstellen können für Eric Schmidts Ansichten über die Zukunft des Internets als das Weltwirtschaftsforum, diesen Tummelplatz für Neoliberale – und zunehmend auch Überwachungskapitalisten – im verschneiten Davos. Zwischen seinen ehemaligen Kolleginnen Sheryl Sandberg und Marissa Mayer sitzend, antwortete er dort, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, auf eine diesbezügliche Frage:
„Das Internet wird verschwinden“
Menschen mit Nahtoderlebnissen berichten von rätselhaften Phänomenen – häufig von einem Tunnel, an dessen Ende Licht erstrahlt. Auch seriöse Forscher behaupten:Die Seele gebe es wirklich, und das unsterbliche Bewusstsein sei genauso wie Raum, Zeit, Materie und Energie ein Grundelement der Welt. Derweil früher das Leben nach dem Tod als Esoterik und unseriöse Einnahmequelle für Jahrmarktshellseher galt, gibt es mittlerweile jedoch bedeutende Strömungen in der Quantenphysik, die da anderer Meinung sind.
Verehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Bundesregierung,
ich bin in großer Sorge um das Land und die Bevölkerung. Die Stimmung auf der Straße wird zunehmend bedrohlicher. Mich erreichen täglich dutzende Nachrichten von Menschen, die in Deutschland aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer Herkunft herabwürdigend behandelt werden. Frau Bundeskanzlerin, mir schreiben Menschen, die auf der Straße beleidigt werden, weil sie eine andere Hautfarbe haben, ich lese von Moscheen und Synagogen, die beschmiert, von Friedhöfen die geschändet werden, mir schreiben Menschen, die bei Behörden schikaniert werden,
Die Auseinandersetzungen um den Hambacher Forst gehen weiter. Tausende Braunkohlegegner halten die Polizei auf Trab. Auch heute (Stand: Montag 11.30 Uhr) könnte es wieder zu Auseinandersetzungen kommen. Im Hambacher Forst will (will?) die Polizei die Räumung der Baumhäuser von Braunkohlegegnern fortsetzen. «Wir haben noch Arbeit vor uns», schrieb eine Polizeisprecherin am frühen Morgen auf Facebook. Nach den Auseinandersetzungen am Sonntag sei es in der Nacht ruhig geblieben.
Der Bundesnachrichtendienst geht einem Verdacht von Rechtsextremismus bei einem seiner Ausbilder nach. Hintergrund ist ein Buch, das sich mit der deutschen Grenzsicherung beschäftigt. Nach gemeinsamen Recherchen des ARD-Magazins Kontraste und „t-online“ prüft der Bundesnachrichtendienst (BND) derzeit dienstrechtliche Konsequenzen gegen den Politikwissenschaftler Martin Wagener, der (man mag es nicht für möglich halten): Dozent an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung im Fachbereich Nachrichtendienste ist.
Martin Kaul, Redakteur bei der taz, hat die Ereignisse in Chemnitz und nun in Köthen begleitet.
Seine neuesten Video-Reportagen bei Twitter haben knapp 100.000 Abrufe.
Der Reporter hat sich in diesem Feld als eigene Marke etabliert.
Im Interview spricht er über seine Erfahrungen in Sachsen-Anhalt
und warum Journalisten in diesen
Zeiten besonders
wenige Fehler machen sollten.
Die Regulierung der Finanzmärkte durch die EU war nur halbherzig – und wird unter Lobbydruck teilweise schon wieder aufgeweicht. Zehn Jahre nach dem Crash hat sich nicht viel geändert. Noch immer sind die Banken zu groß und zu vernetzt. Global stieg die Anzahl der systemrelevanten Banken von 29 auf 30 (hier). Fast drei Viertel der Gesamtvermögen (banking total assets) werden von den 35 größten Banken Europas gehalten (hier). Und 13 europäische Banken halten mehr als ein Viertel des Vermögens anderer Banken (hier) („cross holdings of assets between banks globally“). Entsprechend hoch ist die Ansteckungsgefahr zwischen den Banken.
Im Büro des Innenministers. Ein runder Tisch, Kaffeetassen, neben dem Schreibtisch des Ministers die deutsche und die EU-Flagge. Wir sprachen über die Sicherheitslage, über die Bedrohung durch islamistische Terroristen und Rechtsextremisten, über Migration und die AfD. Der Minister hörte unseren Fragen aufmerksam zu, antwortete differenziert und kenntnisreich, korrigierte sich, wenn er sich im ersten Moment bei einer Antwort nicht ganz sicher war, konnte ausführlich aus Berichten des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamts zitieren, warf sich in die Bresche für alle Menschen, die die Sicherheit der Bürger jeden Tag verteidigen. Zwar verschwieg er kein Problem, aber er lamentierte auch nicht. (mehr …)
Kollegen von Mimikama machen einen Faktencheck: Fotojournalist Thomas Victor wird von Nazis als „der Nazi in Chemnitz“ bezeichnet beziehungsweise denunziert. Er wird mit Hilfe der Polizei und einem Anwalt juristisch gegen jene vorgehen, die diese Unwahrheit verbreitet haben.Von rechter Seite wird gerne immer wieder betont, dass sie selbst gar nicht so pöbelhaft und brutal seien, das käme alles von „links“. Beweisen sollen das Fotos von „V-Männern“. Aktuelles Beispiel: Thomas Victor …


