Die Ausstellung «Emotions – Perceptions – Reality» der Fotografin SAF zeigt ab heute in der Zürcher Photobastei Künstler in emotionalen Augenblicken auf der Bühne. Während der Vernissage am 17. Janaur 2019 (19.00 Uhr) treten drei der portraitierten Künstler auf. So können die Besucher zwischen Realität und der Perzeption der Bilder vergleichen. Zum ersten Mal stehen dabei Tobey Lucas, Bob Spring und Eric St. Michaels gemeinsam auf der Bühne. Des weiteren zeigt SAF emotionale Landschaftsaufnahmen.

Facebook sperrt die Photobastei aufgrund ihrer Richtlinien für 30 Tage. Die Photobastei hat einen Bericht von 10vor10 zur aktuellen Punk-Ausstellung auf Facebook aufgeladen. Dieser geht dabei auch auf Fotografien von Sven Marquardt ein, dessen Bilder an der Wand des Museums auch Brustwarzen halbnackter Modelle aus den 90er-Jahren zeigen.

Weil die Photobastei schon einmal mit einer nackten Muse für die Ausstellung der Fotokünstlerin Karin Szekessy Werbung machte und einen Bericht des Züritipps auf die eigene Facebook-Seite postete, gilt die Photobastei als Wiederholungstäterin bei der Verbreitung verbotender Nacktheit im Sinne der Richtlinien von Facebook.

Deshalb wird die Photobastei nun wegen eines Berichtes von 10vor10 für 30 Tage gesperrt.

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Jan. 2019 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Sapere aude | Kommentieren

Endlich haben wir es: Das „Gute-Kita-Gesetz“. Die zuständige Ministerin wurde sehr gelobt für den schönen Namen, den sie dem Gesetz gegeben hat. Tatsächlich aber heißt das Gesetz gar nicht so, sondern „Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung“ vom 19. Dezember 2018 (BGBl 2018 I S. 2696). Und ob das Gesetz gut ist oder für gute Kitas sorgen wird, ist umstritten und muss sich erst noch zeigen. Aber die Performance wurde allgemein als gelungen angesehen. (mehr …)

Jan. 2019 | Allgemein, Gesundheit, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

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Jan. 2019 | Heidelberg, Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Gesundheit, In vino veritas, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Politik, Sapere aude, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der IT-Experte und Blogger F. von L. (Name ist der Redaktion bekannt) hält den aktuellen Datenskandal, bei dem persönliche Informationen von zahlreichen Prominenten und Politikern veröffentlicht wurden, nicht für einen Betriebsunfall, sondern für ein Symptom eines Systemversagens. Die Politik habe die Probleme mit dem gerade bekannt gewordenen Daten – missbrauch jahrezehntelang selbst herbeigeführt. Politiker seien hier nicht Opfer, sondern Täter. Fragen. Und Antworten:

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Jan. 2019 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen, Was sonst noch geschah | Kommentieren

Mit dem derzeitigen Merkel’schen Mantra (frei nach Kungfutse: „Lun Yu. Gespräche“) des Gucken-wir-Mals (nicht so genau hin) und des Sollen-sich-doch-erst-mal-die-Anderen-Bewegens können wir uns künftig nicht retten. Seit dem 1. Januar sitzt Deutschland im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Deutsche Diplomaten sagen: Das ist gerade jetzt eine historische Gelegenheit, die Zeitläufe mitzugestalten und sich weltweit für Multilateralismus, Pluralismus und Demokratie einzusetzen. Aus dem Berliner Regierungsviertel ist zu hören, dass die Bundeskanzlerin nun, auf den letzten Metern ihrer Amtszeit, bereit ist, vehementer für diese Werte einzutreten. (mehr …)

Jan. 2019 | Allgemein, Gesundheit, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Senioren, Wirtschaft | Kommentieren

Steht – wie von vielen Besserwissern derzeit behauptet – der Fall Relotius wirklich für zynischen Journalismus, ist das journalistische Fehlverhalten eines jungen Mannes, welches dieser Tage aufgedeckt wurde, wirklich jene alleinstehende Einzeltat, als die sie jetzt dargestellt wird, das ist auch immer noch alles andere, als geklärt. „Erschüttert“ seien sie, so lamentieren seine früheren Förderer. Damit sollten es aber weder „Der Spiegel“ – noch „der Journalismus im Allgemeinen“ – bewenden lassen. Der Vorfall sollte, nein muß – wie immer mal wieder – Anlass sein, grundsätzlich über die Wirkungsweise und die Macht des Journalismus nachzudenken.
Lassen wir den Neurowissenschaftler, Psychiater und Sachbuchautor (Bild) Prof. Dr. Joachim Bauer zu Wort kommen:

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Jan. 2019 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Wissenschaft, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der Papiercontainer wartet schon …

Journalisten sollten keine Geschichten nach Hause bringen, die – wie „im Fall Claas Relotius“ –
larger than life seien:
Zu allererst nämlich haben Journalisten keine Künstler zu sein, sondern eher ordentliche Handwerker.
Zweitens: Sie müssen der Wahrheit dienen und nicht dem eigenen Ruhm.
Drittens: Sie haben eine Aufgabe. Sie sind die von Karl Kraus sogenannten ‚Kehrichtsammler der Tatsachenwelt‘, die dokumentieren, nachfragen und zweifeln. Daraus entstehen dann zwar keine Texte wie Discokugeln, die nach allen Seiten glitzern. Aber dem Ansehen des Journalismus und der Aufgabe, die er in der Gesellschaft hat, hilft die solide Geschichte mehr als Texte, die zu schön sind, um wahr zu sein. Aufgerollt und aufgelesen: (mehr …)

Dez. 2018 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen, Was sonst noch geschah | 1 Kommentar

Islamisten in Bangladesch verbrennen die Puppe eines Bloggers während eines Generalstreiks im Februar

Sie glauben nicht an Gott oder Allah und wollen frei von religiösen Vorschriften leben: atheistische Asylbewerber. Nicht nur in ihrer Heimat werden sie bedroht und ermordet. Auch hierzulande sind sie vor Verfolgung nicht sicher.“Neulich habe ich auf meiner Facebook-Seite an einem einzigen Tag 4500 Todesdrohungen bekommen“, sagt er. Damit nicht genug: Munshis Name steht mittlerweile auf einer sogenannten „Global Hit List“, auf der die Namen von geflüchteten Bengalen im Ausland verzeichnet sind, die umgebracht werden sollen. In Bangladesch stand sein Name auf der Todesliste. Nachdem fünf seiner Freunde und Mitstreiter ermordet worden waren, warnten die Behörden den Blogger: „Wir können nichts mehr für Dich tun.“ 2015 musste Mahmudul Haque Munshi sein Land verlassen.

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Dez. 2018 | Allgemein, In vino veritas, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | 1 Kommentar

sokrates-150x150Derweil er dem Bildungsbürger – ungemach schnell – zum Outsider geworden war, schien er den Kleinbürgern alsbald ein Bourgeois zu sein – wobei  er sich keines der ihm offenen Wege bediente: Er hätte schnell zugrunde gehen können, hätte ihn die materialistisch-bürgerliche Gesellschaft als unbrauchbares Glied einfach absterben lassen. Auch zum Clown und Unikum der Heidelberger Gesellschaft hätte er werden können, erlaubte sie sich den Luxus solcher Existenz in ihrem Schoß. Sie tat es, auch wenn sie über Polemiken von (immer bescheiden) diesem Tenno oft genug erstmal den Kopf schüttelte. Letzteren aber eingeschaltet, verstehen die Meisten dann doch …
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Dez. 2018 | Heidelberg, Allgemein, Essay, Junge Rundschau, Sapere aude, Senioren, €uropa | Kommentieren
Gegen Ende des zweiten Jahres der Epoche Donald Trump ist die Lage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten dramatisch. Nun mag zwar – das sei eingeräumt – dramatisch in Leitartikeln über Donald Trump ein inflationärer Begriff sein, aber:

Er ist nicht stark genug. Der Superlativ, der all das Gefährliche, Deprimierende, Zerstörerische fasst, so ein Superlativ – ihn damit „zu ehren“ – müßte erst noch erfunden werden.

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Dez. 2018 | Allgemein, In vino veritas, Politik, Sapere aude, Theater | Kommentieren

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