Ein Gespenst geht um in Europa: die Angst vor dem Aussterben. In Deutschland wird die Debatte besonders heftig geführt. Warum eigentlich? Was wir an den Deutschen haben, merken wir vielleicht erst dann, wenn sie noch weniger geworden sind. Warum nicht hundert Jahre früher? So die unausweichliche, ironische Reaktion der Engländer auf Prognosen, dass
Wenn in der beschaulichen Fachwerkstadt Wertheim auf dem Gelände einer ehemaligen Polizeiakademie eine Halle brennt, in der 400 Flüchtlinge unterkommen sollen, dann könnte man meinen, die Tat sei rasch aufzuklären. Es gibt Kriminalbeamte, es gibt eine Spurensicherung, und in Wertheim (auf einer Landzunge zwischen den Flüssen Tauber und Main) leben nur 22 000 Menschen. Aber so leicht ist das nicht. Die Tat geschah am 20. September. Bis heute stehen die Ermittler vor einem Rätsel.

Was sich über die ersten fünf Jahre als Gastprofessur bewährt hat, wird nun vom Land Baden-
Württemberg mit einer festen Besetzung weiter geführt: Der Ben-Gurion-Lehrstuhl für Israel
und Nahoststudien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) wurde erstmals
mit einer langfristigen Juniorprofessur (5 Jahre) besetzt.
Dürfen die das? Die Frage beschäftigt Bischöfe, Kirchenmitarbeiter, Theologen, einfache Gemeindemitglieder. Dürfen die Kirchen ausgerechnet die Unternehmensberatung McKinsey holen, auf dass smarte Jung-Controller Strukturen verbessern, Kosten senken, Personal abbauen? Oder verraten sie damit einmal mehr den Geist ihres Gründers, der zu den Menschen gerade nicht nur nicht über Effizienz geredet hat, sondern Geldwechsler mit der Peitsche aus dem Tempel getrieben haben soll? Werden die Kirchen nun selbst zur Firma, verwechselbar, auswechselbar? Am Ende: Übernahmereif !

Die Bevölkerung in weiten Teilen des Nahen und Mittleren Ostens – und nach Paris jetzt auch (was Wunder) in Europa – leidet unter Mord, Terror und Vertreibung, während Politiker nicht ganz altersgemäß „Schlapp hat den Hut verloren“ zu spielen scheinen. Ende Mai wurde in Washington ein – in Teilen zensiertes – Papier des Geheimdienstes der USA-Streitkräfte DIA (Defense Intelligence Agency) veröffentlicht, dessen Freigabe eine republikanische Gruppierung per Gerichtsbeschluss gegen die Regierung erzwingen musste, datiert auf den 1 2. August. Darin steht: „Die Salafisten, die Muslimbruderschaft und al-Qaida im Irak sind die treibenden Kräfte des Aufstands
Ein belgisches Gericht hat dem weltgrößten Online-Netzwerk Facebook unter Androhung von Strafe verboten, Daten von Nichtmitgliedern zu sammeln. Wenn Facebook nicht innerhalb von 48 Stunden reagiere, werde eine Strafe in Höhe von 250.000 Euro pro Tag fällig, entschied ein Brüsseler Richter der belgischen Nachrichtenagentur Belga zufolge. Personenbezogene Daten dürften von Internet-Nutzern in Belgien nur nach eindeutiger Zustimmung der Betroffenen aufgezeichnet werden.
Sehr geehrter Herr Gottschling,
Als ich vor einem Jahr zu abgeordnetenwatch.de gekommen bin, machte die Nachricht im Team gerade die Runde: fast 1.000 Lobbyisten haben von Union und SPD einen Bundestagshausausweis erhalten – wer sie sind und für wen sie arbeiten, ist geheim! Dass der Bundestag uns nicht sagen will, welche Lobbyisten ungehindert (Gründe haben? – fragen w i r dazwischen) –
Nicht nur Microsoft nimmt sich das Recht heraus, zu diversen Zwecken ins Postfach seiner Kundschaft zu blicken. Ähnliche Passagen finden sich auch in den Nutzungsbedingungen von Apple, Google und Yahoo. Gerade kam es (wie immer mal wieder) zu einem Aufschrei der Empörung, als sich herausstellte, dass Microsoft zur Verfolgung eines Leakers im E-Mail-Bestand von Hotmail schnüffelte – und dies auch noch mit den eigenen Nutzungsbedingungen begründete, die dies ganz ohne richterlichen




