codeDie IT-Abteilungen vieler Firmen und Behörden zwingen Nutzer zu regelmäßigen Wechseln ihrer Passwörter; die britische CESG rät davon ab.Die britische Communications Electronics Security Group (CESG), eine Abteilung des Nachrichtendiensts GCHQ, rät IT-Abteilungen davon ab, regelmäßige Änderungen von Passwörtern zu erzwingen.

Das führe in der Praxis nicht zu höherer Sicherheit, unter anderem weil sich daraus neue Risiken ergäben.

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Apr. 2016 | Junge Rundschau, Sapere aude | 1 Kommentar

schattenEs gehe – meint Volker Westerbarkey, der Präsident von Ärzte ohne Grenzen Deutschland – im Flüchtlingsdeal mit der Türkei nicht darum, Menschen in Not zu helfen, sondern sie aus Europa fernzuhalten. Seine Organisation habe deshalb entschieden, sich aus der Hilfe im Flüchtlingslager von Lesbos zurückzuziehen: „Das Abkommen der EU mit der Türkei steht aus unserer Sicht deshalb im Widerspruch zu den von der Politik so oft beschworenen Grundwerten Europas und zu einem Grundsatz des Völkerrechts: dem Recht, vor Krieg und Verfolgung zu fliehen … Wir weigern uns, Teil einer Einrichtung zu sein, die keine Rücksicht auf die Schutzbedürfnisse von Asylsuchenden und Migranten nimmt:“

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Apr. 2016 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

j._b (1)Das Schmähgedicht von Jan Böhmermann sei furchtbar schlecht gewesen und unter seinem Niveau, sagte der Medienwissenschaftler Bernd Gäbler im DLF. Böhmermann – der sein „Gedicht“ ja selbst als Schmähkritik bezeichnet hat – sei gut beraten, wenn er die Grimme-Preis-Verleihung heute Abend (13. April 2016) nutzt, um die Verhältnisse wieder umzudrehen. Ein Sender wie das ZDF sei außerdem keine Plattform, wo einfach mal jeder irgendwas machen könne.

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Apr. 2016 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Bhermann-Jan-118603-detailperdogaJan Böhmenmann (links) soll vor Gericht und vielleicht sogar ins Gefängnis – so will es der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan (rechts), der nach dem Schmäh-Gedicht des Satirikers ein Strafverlangen an die Bundesregierung gerichtet hat. Die Kanzlerin ist nun am Zug, denn sie muss (müsste nach Rechtslage) der Einleitung eines Strafverfahrens zustimmen.

Rechtsexperte Udo Vetter meint: „Ein Nein ist die einzig richtige Entscheidung.“ Die Causa Jan Böhmermann ist juristisch kein Fall von der Stange. Anders als in herkömmlichen Strafverfahren gilt bei der Beleidigung ausländischer Regierungschefs nach § 103 StGB ein „verschärfter Ehrenschutz“ für diese Klientel.

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Apr. 2016 | Allgemein, Essay, In vino veritas, Politik, Sapere aude | 1 Kommentar

DruckHeidelbergs Oberbürgermeister  Dr. Eckart Würzner weiß – und reagiert darauf: Stadt und Kultur gehören zusammen wie zwei Seiten einer Medaille. Die Kultur ist immer so gut wie das städtische Leben. Wo kein städtisches Leben pulsiert, kann auch keine interessante Kultur entstehen. Umgekehrt – da sind wir mit ihm, mit uns und mit Immanuel Kant einer Meinung – also, umgekehrt gilt das freilich auch: „Städtisches Leben ohne Kultur ist blind, Kultur ohne städtisches Leben ist leer“. Eben, O-Ton („sapere aude“) Kant; und der Rundschau Motto. „Kultur vermittelt Sinn, der allerdings inhaltsleer bliebe, würde er nicht auf den Boden auch des wirklichen Lebens heruntergeholt“.

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Apr. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Essay, Feuilleton, Junge Rundschau, Sapere aude | Kommentieren

tenno_in_vino_veritas-2-150x150sapere1Der Islam macht sich gerade auf, in einigen Ländern die zweite Religion Europas zu werden. Daraus bezieht er das Recht zur freien Religionsausübung, auf angemessene Gebetsstätten und unseren ganzen Respekt. Und zwar unter der Bedingung, dass er selbst die republikanischen und laizistischen Regeln beachtet, keinen anderen Religionen verweigerten extraterritorialen Status für sich beansprucht, und keine Sonderrechte und Ausnahmen bei Schwimmen und Sport für Frauen und Geschlechtertrennung im Unterricht oder andere Vorrechte fordert.

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Apr. 2016 | Allgemein, Essay, In vino veritas, Junge Rundschau, Sapere aude | Kommentieren

wirtschaft_braucht_menschenTäglich kommen Menschen zu uns, die ihre Heimat verlassen mussten und hier ein Leben in Sicherheit suchen. Sie sind Kinder und Erwachsene, sie sind allein gekommen oder als Familie. Sie sind Schüler, Handwerker oder Akademiker, viele haben keine Berufsausbildung, wie wir sie kennen. Sie alle haben eine bewegte Vergangenheit und hoffen auf eine bessere Zukunft.

Viele Menschen haben sich in den vergangenen Monaten für die Neuankömmlinge engagiert. Im Mittelpunkt ihrer außerordentlichen, spontanen Hilfsbereitschaft stand oft die Unterbringung und die Grundversorgung der Asylsuchenden. Nun steht der nächste Schritt an: Die Integration der Flüchtlinge wird zum vorherrschenden Projekt unserer Gesellschaft.

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März 2016 | Heidelberg, Allgemein, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Sapere aude, Wirtschaft | Kommentieren
Ja, das ist nicht Seehofer

Ja, das ist nicht Seehofer

Als Musterbild eines Politikers, der mit dem Appell an dumpfe Vorurteile Karriere macht. Der auf alles losgeht, was man mit etwas Phantasie als fremd oder undeutsch bezeichnen kann, weil er sich darauf verlässt, dass es für den politischen Erfolg keine differenzierte Argumentation braucht, solange man nicht an die Urteils-, sondern nur an die Vorurteilskraft seiner Wähler appelliert. Weil er schon von (wer auch immer hab ihn selig) Franz Josef Strauss gelernt hat, dass im Krieg der Meinungen die Lufthoheit über den Stammtischen entscheidend ist. Weil er den zentralen Lehrsatz des Populismus verinnerlicht hat: Das einfache Argument schlägt jederzeit das richtige. Diffamieren geht über Studieren.

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März 2016 | Heidelberg, Allgemein, Essay, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude | Kommentieren

ali-et-gotStreit um Mohammed-Karikaturen und europäische Regierungen, derweil Unternehmen und Medien sich noch und wieder um die verletzten Gefühle der Muslime sorgten und den Dialog der Kulturen beschwören, hielt Ayaan Hirsi Ali in Berlin eine außergewöhnliche Rede über das „Recht, zu beleidigen“. Die deutsche Presse hat so gut wie garnicht darauf reagiert, keine Zeitung druckte die Rede ab. Die Autorin verteidigt darin im Namen der Freiheit der Rede, Meinung und Kunst sowohl nochmals den Abdruck der Karikaturen und kritisierte die Selbstzensur des Westens gegenüber dem Islam und seinen radikalen Ausformungen.

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März 2016 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Jusos-Logo (1)Vor diesem Hintergrund erklären die Jusos Heidelberg:

„Das Wahlergebnis ist für die SPD beschämend und das muss in aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht werden.

Nur eine selbstkritische und tief greifende Analyse gefolgt von einer strukturellen Veränderung kann ein Weg sein, um wieder an Glaubwürdigkeit zu gewinnen.“

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März 2016 | Heidelberg, Allgemein, Junge Rundschau, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

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