Niemand kann derzeit der EM entkommen, doch das Niveau, auf dem Fußball zur Zeit zumeist verhandelt wird, ist eher Schwarz-Rot-Geil-blöd als anspruchsvoll. Das muss nicht sein. Fußball kann als Gesellschaftsmetapher durchaus ernstgenommen werden. Im Verbrecher Verlag sind Bücher erschienen, die anschaulich zeigen, wie man Literatur und Fußball (und Gesellschaftsanalyse) miteinander verbinden kann. Hier also drei Titel, die wärmstens empfohlen werden (und ein vierter, der bald nach der EM erscheint):.
Bereits am 7. April diskutierte der Bundestag über Anträge der Grünen und der Linkspartei für ein verpflichtendes Lobbyregister sowie über einen Antrag der SPD zur Mitarbeit von Externen in den Bundesministerien.
Das Protokoll der Sitzung (pdf, TOP 6) zeigt, wie bedauerlich unsachlich und uninformiert die Debatte an vielen Stellen geführt wurde und dass sich Union und FDP dem Thema Transparenz für Lobbyisten weiterhin weitgehend verweigern.
Die Stadt Heidelberg will die Entwicklung weiterer Wirtschaftsflächen vorantreiben. „Mit dem Konzept für einen Innovationspark auf den Patton Barracks haben wir einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Heidelbergs brauchen wir aber dringend mehr Flächen, die auf Unternehmen verschiedenster Bereiche zugeschnitten sind“, sagte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner
Wenn die grundlegenden Naturgesetze und physikalischen Eigenschaften der Welt nur geringfügig anders wären, dann wäre Leben, so wie wir es kennen, unmöglich. Ohne diese „Feinabstimmungen“ gäbe es weder Sterne noch Planeten, und das Universum wäre „wüst und leer“ oder längst wieder in sich zusammengestürzt. Warum das Weltall so „lebensfreundlich“ erscheint, ist erstaunlich und rätselhaft. Deshalb diskutieren Kosmologien, Physiker, Philosophen und Theologen intensiv über das sogenannte Anthropische Prinzip. Es sagt, das Universum sei so beschaffen wie es ist, weil wir existieren. Dies lässt sich auf verschiedene Weise deuten und bietet Anlass füe Spekulationen. Mitunter wird darin sogar ein Indiz für einen kosmischen Plan oder aktualisierten Gottesbeweis erblickt, oder eine Wiederauferstehung des Menschen als eine Art Mittelpunkt der Welt – natürlich nicht räumlich.
Ist mal wieder Katholikentag. Das bewegt die FAZ in einem auch bewegenden, ganzseitigen Beitrag im politischen Teil, „die einsame und unentwegte Arbeit der katholischen Priester in der unfrommen Stadt Leipzig zu schildern: Michael Poschlod „kann“ (zum Beispiel) „jedem einzelnen Gottesdienstbesucher in die Augen schauen, weil es auch an diesem Sonntag nicht so viele sind.“ Der Humanistische Pressedienst und wir hingegen lamentieren nicht darüber, sondern lassen uns an- und aufregen: Darüber nämlich,
19. Mai 2016. Zu jüngsten Berichten über den Stand der Verhandlungen zwischen der katholischen Kirche und der Piusbruderschaft erklärt der Gesprächskreis „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK):
Die Verhandlungen Roms mit der Piusbruderschaft zur Wiederaufnahme in die katholische Kirche lassen uns aufhorchen und machen uns Sorgen. Aus diesem Anlass erklären wir als Juden und Katholiken: Das entschiedene Ja der katholischen Kirche zur Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über das Verhältnis zu den Juden (Nostra Aetate 4),
genauer gesagt aber geht der BigBrotherAward 2016 an das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), vertreten durch dessen Präsidenten Dr. Hans-Georg Maaßen, sowie an „Verfassungsschutzbehörden“ einzelner Bundesländer und deren Amtsleitern, da muss gefragt werden dürfen, wie oft der „Verfassungsschutz“ mit dem Negativpreis BigBrotherAward in den 16 Jahren seines Bestehens wohl ausgezeichnet worden ist? Gefühlte zwei- bis dreimal? Falsch! Dieser Geheimdienst ist bisher erstaunlicherweise völlig ungeschoren davon gekommen. Wir konnten es selbst kaum glauben, hat er doch schon mehr als genug verbrochen, vergurkt und vertuscht. Deshalb ist endlich – und zwar rechtzeitig zum Eintritt ins Pensionsalter – ein Lifetime-Award fällig für eine 65jährige Geschichte, die vielfach von Skandalen und Machtmissbrauch, Datenschutz- und Bürgerrechtsverletzungen handelt – selbstverständlich immer im Namen von Sicherheit und Freiheit, Verfassung und Demokratie.“
Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs hat heute (3. Mai) die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs vorgestellt. Staatssekretärin im BMJV Dr. Stefanie Hubig: „Opfer von Sexualstraftaten sind oftmals schwer traumatisiert. Für sexuell misshandelte Kinder bedeutet dies meist, dass sie ein Leben lang unter dem Eindruck des Geschehenen stehen. Deshalb ist die Arbeit der Aufarbeitungskommission so elementar wichtig.
Männerforscher Gerhard Amendt wendet sich entschieden gegen die Aufteilung der Geschlechterwelt in Gut und Böse, ohne und mit Penis: „Darüber hinaus hat feministische Politik den demokratischen Prozess geschwächt. Denn was als Konflikt ausgetragen werden müsste, endet in der Zuschreibung von Wesensmerkmalen. Einmal Täter, immer Täter – eben ein Mann! Männer wie Frauen stehen sich dann nur noch im Wege, Flexibilisierung wird schier unmöglich. Da der Feminismus keine Konfliktlösung anstrebt, soll der Staat zugunsten der Frauen tief in die Privatsphäre und das Geschlechterarrangement eingreifen. (Die SPD hat`s ja 1919 mal versucht. So ein Plakat heute? Heftigster Widerstand*in wäre da – zumindest – angesagt!) Solange diese Opferbesessenheit die Interessen von Frauen einer Ideologie unterordnet, bleibt nur der Ruf nach dem starken Staat. An der Erstarrung der Männer wird sich deshalb nichts ändern. Denn für die männliche Gefühlswelt sind unzufriedene Frauen ein Hinweis auf verfehlte Pflichten.“


