„Wir wohnen nicht, um zu wohnen, sondern wir wohnen, um zu leben.“, stellte einst der deutsche Theologe Paul Johannes Tillich in durchaus zeitloser Richtigkeit fest. Die eigene Wohnung ist vielen Deutschen auch heutzutage der Mittelpunkt ihres Lebens. Trautes Heim, Glück allein – hierzulande meist im Rahmen eines Mietvertrags: Statistiken zufolge lebt ein Großteil der Deutschen zur Miete.
Kopie der Original-Mail an uns: Abs.: Beatrice Müller Abt. 3/5 
An: Gottschling Jürgen – Aktualisierung 2016
Ihr Branchenbucheintrag ist nicht mehr aktuell und unvollständig
Sehr geehrte Damen und Herren,
Laut unseren Unterlagen liegen uns keine aktuellen Daten bzgl. Ihres Eintrags Jürgen Gottschling vor. Um eine Löschung Ihrer Daten und den damit verbundenen Verlust Ihrer Präsenz im Internet zu vermeiden, bitten wir Sie den Anhang zu prüfen, zu korrigieren und per Fax zurückzusenden.
Am Dienstag, 9. August 2016 werden Mitarbeiter der europaweiten Kampagne „Save the Internet“ in Bonn der Bundesnetzagentur in einer Aktion mehr als 500.000 Eingaben für ein freies Internet übergeben. Die Aktivisten liefern ein riesiges Paket vom Hauptbahnhof Bonn durch die Innenstadt zur Bundesnetzagentur, um dort ein freies, faires und vielfältiges Internet zu fordern,
Morgen, am 5. August, wird im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro das Olympische Feuer entfacht. Zum ersten Mal finden die Olympischen Spiele in Südamerika statt. Doch es sind turbulente Zeiten. Denn nicht nur im Stadion brennt es, sondern im ganzen Land. Die Präsidentin befindet sich nach Korruptionsvorwürfen in einem Amtsenthebungsprozess und die Übergangsregierung gerät von einer Krise in die nächste. Die Woche begann mit einer Debatte im griechische Parlament, angestoßen von der Opposition (den hauptsächlichen, wenn auch nicht alleinigen einheimischen Applaudeuren der Troika), mit dem Zweck, mich dafür vor Gericht zu stellen, es gewagt zu haben. mich der Troika als Finanzminister in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 entgegengestellt zu haben.
Die Parteien tapezieren Berlins Straßenzüge wieder mit Wahlplakaten. Auch die Alternative für Deutschland will im September stark im Abgeordnetenhaus vertreten sein und zieht die Populismus-Karte: Ein Motiv zeigt eine blonde Frau und bezieht sich im Text auf die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln. Die Kampagne wurde im Ausland entwickelt – keine deutsche Agentur wollte für die AfD werben.
Die Organisationen abgeordnetenwatch.de und LobbyControl haben heute einen Entwurf für ein Gesetz zur Einführung eines verpflichtenden Lobbyregisters veröffentlicht. Der Gesetzentwurf kann im Internet unter https://lobbyregister.org/ kommentiert werden. Im Herbst wollen die Organisationen eine überarbeitete Version vorstellen, die bis dahin eingereichte Verbesserungsvorschläge und Kritik aufgreift. Ziel ist es, rechtliche Bedenken auszuräumen und die Politik mit einem konkreten Vorschlag zum Handeln zu bewegen.

„Herr, lass Hirn regnen auf die Köpfe dieses Landes“, das ist sicher nicht, was Recep Tayyip Erdogan gerade sagt, denkt, oder will. Wir hingegen – dass ER das tut – hoffen das …
Seit ja mittlerweile einigen Jahrzehnten schreiben wir in der Rundschau, weshalb wir der Meinung waren und trotz alledem und jetzt erst recht immer noch sind, dass die Türkei – wäre es auch „nur“, um die liberalen Kräfte in diesem Land zu stärken – in die EU hätte aufgenommen werden müssen. Wer auch immer einen Zustand in der Türkei wieder herzustellen in der Lage ist, der den mehr und meist nicht wenig militanten fundamentalistischen Islamisten um Erdogan herum Einhalt gebietet, hat – erst einmal – unsere Zustimmung. Ich will – jetzt nicht und nicht hier und nicht zuletzt auch, weil die „großen Medien“ ja derzeit sehr aktuell informieren, mich nicht auch noch mit diesen aktuellen Kokolorien herumplagen und verweise deshalb auf schon mehrmals Geschriebenes in der Rundschau. Sapere aude! … gott
Noch keinen Tag im Amt, schon bekommt der neue britische Außenminister Boris Johnson heftigen Gegenwind – die französische Regierung attackiert ihn heftig: Für Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault ist Boris Johnson als britischer Außenminister kein glaubwürdiger Partner. Großbritannien brauche einen zuverlässigen und geradlinigen
Seit ca. 200 Jahren gelten Denkmäler nicht mehr ausschließlich Herrschern, sondern zunehmend auch gefallenen Soldaten. Hier findet sich die Geschichte der Krieger- und Kriegs-Denkmäler, unter besonderer Berücksichtigung des letzten von Deutschland gewonnenen Kriegs von 1870/71 bis zu den offensiven Denkmälern aus dem 3. Reich und was aus ihnen wurde.
Brauchen wir diese Monumente, die Agressoren, die millionenfachen Tod über Europa brachten, als Helden ehren, noch? Die kosten nicht nur, sondern verletzen die Ehre der (Nachkommen jener) Menschen, die von den Nazis überfallen, verfolgt, gefoltert und getötet wurden; auch wenn den dt. Kriegs-Verlierern unser Dank gehören könnte: Stell Dir vor, sie hätten gewonnen. Und: Ist es nicht an der Zeit, Denkmäler dieser totbringenden Fremdenfeindlichkeiten aus der Vergangenheit zu lösen, und sie – wie z. B. am Trafalgar Square in London – zukunftsschwangeren Themen zu widmen?


