martin_muenchIn diesem Schreiben erlaube ich mir, mich persönlich an Sie zu wenden. Nach 20 Jahren in Heidelberg heisst es einstweilen Abschied zu nehmen aus einer Stadt, der ich viel verdanke, die mir indes mitsamt dem gesamten Land, das offenbar beschlossen hat, sich, seine Substanz, seine freiheitliche Zivilisation und seine Hochkultur aufs Spiel zu setzen und möglicherweise ganz aufzugeben, zunehmend fremd geworden ist. Ich werde das Neckar-Musikfestival von der Ferne aus weiter betreuen. Persönlich jedoch werde ich nach den geplanten abschliessenden Deutschland-Konzerten (21.9. Heidelberg (Schloss-Wolfsbrunnen), 28.9. Bad Dürrheim, 29.9. Beilstein) bei unveränderten Rahmenbedingungen hier nicht mehr auftreten. Profilierte Kollegen aus dem In- und Ausland werden meine Musik, solange dies in Frieden möglich ist, auch in Zukunft pflegen und die ästhetische Idee eines dritten Weges – fernab von erstarrter Konvention auf der einen und abgehobener Avantgarde auf der anderen Seite – musikalisch weitertragen.

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Sep. 2016 | Heidelberg, Feuilleton, Junge Rundschau, Sapere aude | Kommentieren

lcoverInternationalen Journal „Food Control“: Neuer Analyse-Ansatz der Universität Hohenheim weist Azo-Farbstoff „Reactive Red 195“ in Produkten für Lebensmitteleinsatz nach: Angeblich sollten nur natürliche Farbstoffe enthalten sein: Mit speziellen Analyseverfahren wollen Lebensmittelwissenschaftler der Universität Hohenheim den für Lebensmittel nicht zugelassenen Textilfarbstoff „Reactive Red 195“ in einem angeblichen „Hibiskus- und Rote-Bete-Extrakt“ nachgewiesen haben. „In der Lebensmittelproduktion werden solche Produkte eingesetzt, um wiederum andere Lebensmittel appetitlich rot zu färben“, erläutert Lebensmittelwissenschaftler Prof. Dr. Reinhold Carle die Brisanz. Das untersuchte Produkt sei vermutlich 2015 auf den Markt gekommen und sollte laut Spezifikation lediglich natürliche Farbstoffe beinhalten. Weil darin aber so viel intensivere Farbe als bekannte natürliche Lebensmittelfarbstoffe gäbe, hätten Lebensmittelhersteller Verdacht geschöpft

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Sep. 2016 | Allgemein, Gesundheit, Junge Rundschau, Sapere aude | Kommentieren

cloudsImmer mehr Nutzer verlagern ihre Anwendungen in die Public Cloud. Besonders gefragt sind die Plattformen Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure. Welches Portfolio sich in der Praxis besser eignet, hängt von den Anforderungen und Einsatzgebieten ab. Lesen Sie, welche Erfahrungen IT-Experten des Social Networks Spice gemacht haben. (mehr …)

Sep. 2016 | Junge Rundschau, Sapere aude | Kommentieren

uni_teams_in_nc_beim_spielKein All-Star-Game, keine College-Turniere: Ein umstrittenes Gesetz, das Homosexuelle diskriminiert, hat für North Carolina drastische Konsequenzen. Sogar Michael Jordan schaltet sich ein.
Um die ganze Tragweite der Entscheidung der National Collegiate Athletic Association (NCAA) abschätzen zu können, ist ein Blick in die Vergangenheit erforderlich.

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Sep. 2016 | Allgemein, Junge Rundschau, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

zur_auswahlauch Facebookler und *Innen dürfen künftig – melden gerade Agenturen – das berühmte Kriegsfoto mit dem nackten kleinen Mädchen Kim Phuc sehen. Der Brief des Aftenposten-Chefredakteurs Espen Egil Hansen an Mark Zuckerberg hatte sich gestern weltweit und in Windeseile verbreitet: Hansen hatte Mark Zuckerberg direkt auf seine Verantwortung in der Öffentlichkeit angesprochen. „Nun räumt Facebook Fehler ein: Obwohl auf dem Bild ein unbekleidetes Kind zu sehen sei, erkenne das Online-Netzwerk die historische Bedeutung des Fotos an.“
Ist doch wirklich sehr nett! Oder?

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Sep. 2016 | Allgemein, Junge Rundschau, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

zuckerbergDer Chef des Deutschen Journalisten Verbandes Frank Überall, aber auch der FAZ-Digitalchef Mathias Müller-Blumencron kritisieren Mark Zuckerberg – In regelmäßigen Abständen gibt es immer mal wieder Kritik an den undurchsichtigen Plattformregeln von Facebook. Neuester Aufreger ist die Löschung des ikonischen Vietnamkriegsfotos von Nick Ut. Für den FAZ-Digital-Chef Mathias Müller-Blumencron ist das „der Sündenfall von Facebook“.

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Sep. 2016 | Allgemein, Junge Rundschau, Sapere aude | Kommentieren

Deutsche-WelleNach einem DW-Interview mit Michel Friedman (l.) soll der türkische Minister für Jugend und Sport, Akif Çaðatay Kiliç, das Videomaterial einkassiert haben. Es sei – sagen die beteiligten DW-Mitarbeiter – eine ganz normale Aufzeichnung gewesen. Doch unmittelbar nach dem Interview für die Sendung „Conflict Zone“ mit Michel Friedman ließ der türkische Minister für Jugend und Sport, Akif Çaðatay Kiliç, das Videomaterial konsfizieren. DW-Intendant Peter Limbourg verurteilt das Vorgehen der türkischen Behörden in einem Beitrag scharf.

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Sep. 2016 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

abbauenIm Rahmen der Mannheimer Bündnisaktionstage „Vielfalt im Quadrat“ und des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, laden die Kooperationspartner und Unterstützer zu Vorträgen, Workshops  und zur Diskussion über unterschiedliche Blickwinkel unter Muslimen und Muslima auf geschlechtliche Vielfalt und die Vielfalt sexueller Identitäten ein.

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Sep. 2016 | Heidelberg, Allgemein, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Sapere aude, Senioren, Zeitgeschehen, Rhein-Neckar.Region, Save the date | Kommentieren

geld_wir_doch_nichtIst ja nicht neu, jetzt aber zusammengefasst hier: 71.000 Ärzte erhalten Geld von der Pharmaindustrie. Und nochmal aber: Erstmals werden diese Interessenkonflikte nun öffentlich. Pharmakonzerne zeigen sich gern großzügig gegenüber Ärzten: Sie bezahlen sie für Vorträge, laden sie zu Kongressen ein, erstatten ihnen Hotelübernachtungen, honorieren sie für Anwendungsbeobachtungen. 575 Millionen Euro flossen auf diese Weise im vergangenen Jahr an mehr als 71.000 Ärzte und medizinische Einrichtungen in Deutschland. Nur 20.000 Ärzte sind aber einverstanden, dass ihr Name veröffentlicht wird.

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Sep. 2016 | Heidelberg, Allgemein, Gesundheit, Politik, Sapere aude, Senioren | Kommentieren

Mind The Gap painted on platformEin Bewerber dürfe keine Lücken im Beschäftigungsverlauf haben und die einzelnen Stationen müssten akribisch mit Angabe von Start- und Enddatum aufgelistet werden. Zeiten ohne Anstellung oder sehr kurze Stationen gälten immer noch als großer Mythos bei Bewerbungen, hier dürfe es keine Lücken im Beschäftigungsverlauf geben und die einzelnen Stationen müssten akribisch mit Angabe von Start- und Enddatum aufgelistet werden.
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Sep. 2016 | Allgemein, Buchempfehlungen, Sapere aude, Wirtschaft | Kommentieren

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