2_betrifft_Deutsche_und_Tuerken_Sema_und_Engin_Taskin_aus_Ludwigshafen„Demnächst sage ich, dass ich Vegetarier bin“, überlegt Engin Taskin, alt-eingesessener Ludwigshafener, Deutsch-Türke und Muslim. Vegetarier müssten sich nicht andauernd rechtfertigen, wenn sie Schweinefleisch ablehnten. Muslime schon.
Und das ist Engin Taskin, in Deutschland geboren und aufgewachsen, wirklich leid. „Wenn irgendwo ‘ne Bombe hochgeht, werd‘ ich auf der Arbeit gefragt: Was habt ‚Ihr‘ da wieder gemacht?!“

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Mai 2017 | Allgemein, Politik, Zeitgeschehen, Save the date | Kommentieren

Netzausbau - InternetReporter ohne Grenzen fordert die Bundesregierung auf, die Pläne für einen weitreichenden Einsatz von Staatstrojanern zu überarbeiten und Journalisten vor staatlichen Hackerangriffen zu schützen. Kurz vor Ende der Legislaturperiode will Justizminister Heiko Maas die Rechtsgrundlage schaffen, um mit Staatstrojanern verschlüsselte Kommunikation zu überwachen. Gesonderte Schutzrechte für Journalisten sind nicht vorgesehen. Dadurch könnten Ermittler in Zukunft Trojaner auf Computer und Smartphones von Medienvertretern schleusen,

 

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Mai 2017 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude | Kommentieren

13_170210_header_open-space_RZ_websiteOberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner präsentiert gemeinsam mit Nicole Huber am Mittwoch, 31. Mai, in Berlin vor einer Jury Heidelbergs Vision einer digitalen Stadt. Nicole Huber ist Leiterin des Oberbürgermeisterreferats und Koordinatorin der Heidelberger Aktivitäten zum Thema Digitale Stadt. Sie werden dabei von mehreren Stadträten des Heidelberger Gemeinderates sowie einem Vertreter der Bürgerschaft begleitet. Am Montag, 12. Juni, wird Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, die Gewinnerstadt beim Digitalgipfel der Bundesregierung bekannt geben.

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Mai 2017 | Heidelberg, Allgemein, Junge Rundschau, Politik | Kommentieren

Plakat_1919Gegründet als internationalistischer Arbeiterkampfbund, stimmte sie bei erstbester Gelegenheit einem Weltkrieg zu, auf jedes „Hü” aus ihrem Mund folgte danach in Weimar ein „Hott”, so dass Satiriker diese zwielichtige „Pachtei” (Tucholsky) bereits damals als „durch und durch revolutionär” (Karl Kraus) gegen sich selbst gerichtet verhöhnen konnten, und in der Bundesrepublik setzte sich der Wahnsinn bruchlos fort.
„Mehr Demokratie wagen” (Brandt) hieß, einen Radikalenerlaß verabschieden, „fortgesetzte Entspannungspolitik” (Apel) bedeutete Zustimmung zum Nato-Doppelbeschluß, und die jüngste Bereitschaft der Genossen, durch jeden Standortreifen zu springen und noch die hemdsärmeligste Reformidee aus Industrie- und neoliberalen Think- Tank-Kreisen mit pfadfinderhaftem Eifer umzusetzen, wird der Klienteln als Widerstand gegen „das Kapital”(Müntefering) erklärt. Und, wie war das doch gleich mit der Mehrwertsteuer und überhaupt?

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Mai 2017 | Allgemein, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Theater | Kommentieren

Standort_Konferenzzentrum_NEU_030516Der Gemeinderat hat mit großer Mehrheit grünes Licht für die Auslobung des Architektenwettbewerbes zum neuen Heidelberger Konferenzzentrum in der Bahnstadt gegeben. Das Ziel ist ein modernes, international konkurrenzfähiges Tagungshaus. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „Ich freue mich, dass wir mit der Auslobung des Architektenwettbewerbs nun den nächsten, wichtigen Schritt auf dem Weg zum neuen Konferenzzentrum gehen. Wir versprechen uns in dem Wettbewerb viele interessante und qualitativ hochwertige Entwürfe. Unser Ziel ist ein architektonisches Highlight für unsere Stadt“.

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Mai 2017 | Heidelberg, InfoTicker aktuell, Politik | Kommentieren

trauernde_jugendlicheKinder als Opfer – (Gety Bild: Trauernde Jugendliche nach dem Anschlag in Manchester) furchtbarer kann kein Schrecken sein. Nach Manchester ist Weitermachen keine Lösung mehr. Der Terror muss endlich wirksam bekämpft werden. Dafür braucht es mehr als Waffen. Der Schrecken von Manchester ist ein Weckruf. Jeder spürt: Diese Tat war kein Anschlag wie jeder andere. Aber schon dieser Satz zeigt, da läuft etwas schief:

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Mai 2017 | Allgemein, Politik | Kommentieren

logoDie Forderung nach innerer Sicherheit bringt die Bürger- und Freiheitsrechte nach Ansicht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) zunehmend in Gefahr. Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl warnt der DAV vor einem zu leichtfertigen Umgang mit den Grundrechten.

 

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Mai 2017 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik | Kommentieren

reporter_ohne_grenzenReporter ohne Grenzen fordert die türkische Justiz erneut auf, den deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel sofort freizulassen. Yücel verbringt am morgigen Mittwoch seinen 100. Tag im Gefängnis. Am 14. Februar war der Korrespondent der Zeitung Die Welt festgenommen worden, nachdem er sich zur Polizei begeben hatte, um sich den Fragen der Ermittler zu stellen. Zwei Wochen darauf ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft für ihn an. Ebenso bekräftigt ROG die Forderung, die deutsche Journalistin Mesale Tolu umgehend aus der Haft zu entlassen.

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Mai 2017 | Allgemein, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

deniz_yuecelSeit 100 Tagen sitzt der „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel in einem türkischen Gefängnis, 87 davon in Einzelhaft. Seine Frau Dilek Mayatürk Yücel berichtet in einem Gastbeitrag für Reporter ohne Grenzen vom Leben als „Besucherin“:
Heute ist der hundertste Tag von Deniz‘ Unfreiheit. Ein weiterer Strich im Kalender der Unwägbarkeit … Es ist jetzt hundert Tage her, dass Deniz am 14. Februar aus freien Stücken zur Polizei ging, um dort seine Aussage zu machen. Hundert Tage sind es einschließlich einer 13 Tage währenden Zeit in Polizeigewahrsam. Seit hundert Tagen fehlt er mir. 
Deniz Yücel mit seiner Ehefrau Dilek Mayatürk. © privat

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Mai 2017 | Allgemein, Junge Rundschau, Politik | Kommentieren

kinderDie Stadt Heidelberg will im kommenden Jahr 2017/2018 ihr Angebot an Betreuungsplätzen weiter ausbauen. Knapp 170 neue Plätze in Krippen und Kindergärten sollen dafür neu eingerichtet werden. Sie sollen vor allem in den Stadtteilen Bahnstadt und Pfaffengrund entstehen. Über eine entsprechende Umsetzung der Bedarfsplanung der Verwaltung entscheidet der Jugendhilfeausschuss am 30. Mai 2017. Mit einer Versorgungsquote für Kinder unter drei Jahren von rund 51,3 Prozent und einer Vollversorgung im Kindergartenbereich (3 bis 6 Jahre) ist die Stadt damit weiterhin im Spitzenbereich in Baden-Württemberg und im vorderen Bereich der westlichen Bundesländer. Für die Kinderbetreuung investiert die Stadt 2017 und 2018 insgesamt mehr als 147 Millionen Euro.

 

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Mai 2017 | Heidelberg, Politik | Kommentieren

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