
Während „die Kirche“ den Providenzgarten bebauen möchte, wollen die Anwohner den Freiraum erhalten.
Foto: Philipp Rothe, 12.07.2019
Stadt und Evangelische Kirche in Heidelberg sind sich (waren sie jedenfalls „im Jahr des Herrn 2019)“ noch einig über die Nutzung des „Providenzgartens“ : Die Freifläche hinter der Providenzkirche in der Altstadt bleibt erhalten und steht den Bürgern künftig als öffentlich nutzbare Grünfläche zur Verfügung. Die Stadtverwaltung und die Evangelische Kirche in Heidelberg konnten nach konstruktiven Verhandlungen eine grundsätzliche Einigung über die Nutzung als Bürgerpark erzielen. Das Erbbaurechtsgrundstück soll eine Fläche von circa 1.200 Quadratmetern aufweisen. Die Gestaltung der Gartenfläche wird dabei eng mit den Planungen der Kirche über die Außenflächen ihres neuen Gemeindezentrums abgestimmt
Ein US-Richter hat eine umstrittene Abschieberegelung für Migranten aus Mexiko aufgehoben. Der Bundesrichter Emmet Sullivan beurteilte die Regelung, die sich auf das Eindämmen des Coronavirus stützt, als „willkürlich“ bewertet und blockiert. Sie verstoße gegen Regierungsprozeduren.
Polemiker, Unruhestifter und die Unruhe überhaupt haben hierzulande einen denkbar schlechten Ruf. Zu Unrecht meinen wir, denn Unruhestifter – womit wir nicht Neinsager auf Teufel komm raus meinen – haben dafür gesorgt, dass demokratische Strukturen eingeführt oder verbessert wurden, ihr Unruhegeist gelte uns als demokratisches Elixier!
Als Physiker an der New Yorker Columbia University arbeitet Greene an der so genannten Superstring-Theorie, die den fundamentalen Aufbau aller Materie beschreiben soll. Dabei sieht er sich gezwungen, selbst das Fundament allen Denkens in Frage zu stellen: Raum und Zeit.
Albert Schweitzer war mehr als ein Arzt und der Gründer eines Krankenhauses in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun. Er wusste, was er tat. Sein Hilfsprojekt basierte auf seiner Theologie und Philosophie. Er war ein Denker, der in seiner protestantischen Kirche auch aneckte. Am 4. September 1965 starb Schweitzer.
Vor 20 Jahren (im Bild Flüchtende Menscchen aus Basra) starteten die USA die Invasion im Irak. Begründet mit angeblichen Massenvernichtungswaffen, die es nie gab. Der Bruch des Völkerrechts wirkt bis heute fort – in der Region und der Welt. Kein Ende der tödlichen Gewalt, auch nicht nach 20 Jahren: Allein im Februar wurden im Irak mindestens 52 Zivilisten erschossen, durch Bomben zerfetzt, bei Anschlägen getötet. Die Gewalt von heute ist das Echo des Angriffs, der in der Nacht vom 19. auf den 20. März 2003 begann, als US-Schiffe 40 Raketen auf das Regierungsviertel von Bagdad abfeuerte
Schon mit acht Jahren war ich ein Mensch zweiter Klasse. Man verbot mir, mit gleichaltrigen Jungen auf der Straße zu spielen, weil ich ein Mädchen war. In der Schule zwang man mich in eine Uniform mit Kopftuch – später dann in eine Vollverschleierung.