Mit der Europäischen Friedensordnung nach dem Ersten Weltkrieg, ihrer Vorgeschichte, Zielen und Folgen befasst sich Dr. Michael Braun aus Heidelberg im Rahmen seines Vortrags am Donnerstag, 12. Dezember, um 19:30 Uhr im Domhof in Ladenburg, Hauptstraße 7. Alle historisch Interessierten sind zu der Veranstaltung, die das Kreisarchiv Rhein-Neckar-Kreis gemeinsam mit der VHS Ladenburg-Ilvesheim und dem Heimatbund Ladenburg durchführt, bei freiem Eintritt herzlich eingeladen.
Zur 100. Wiederkehr der Pariser Friedenskonferenz von 1919 war der Blick oft in nationaler Perspektive verengt. In Deutschland erinnerte man vor allem an die Gründung der Weimarer Republik, ihre Nationalversammlung und deren Verfassungswerk – ebenso an die Wahl Friedrich Eberts zum ersten demokratischen Staatsoberhaupt. Danach galt die Aufmerksamkeit dem 70. Geburtstag der Bundesrepublik und des Grundgesetzes. Zuletzt erinnerten wir uns an 30 Jahre Mauerfall. (mehr …)
Das Sinfonische Aufbauorchester der Musik- und Singschule Heidelberg hat beim Deutschen Jugend-Orchesterwettbewerb den mit 1.000 Euro dotierten 3. Preis gewonnen. Der Preis wurde den Orchestervertretern am 1. Dezember 2019 in Weikersheim übergeben. Aufmerksamkeit erlangte das Sinfonische Aufbauorchester durch das Konzertprojekt „Bilder unserer Einstellung – Wir haben was zu sagen!“. Die Orchestermitglieder brachten hier Themen auf die Bühne, die Jugendliche beschäftigen: (mehr …)
Jetzt haben Jugendliche die Wahl: 55 Kandidaten bewerben sich um einen Sitz im Heidelberger Jugendgemeinderat. Vom 9. bis 14. Dezember heißt es für rund 8.000 wahlberechtigte Jugendliche wieder: „Wählen gehen!“. Wahlberechtigt sind alle Schüler der Heidelberger Schulen im Alter von 14 bis 19 Jahren, aber auch alle Heidelberger Jugendlichen in diesem Alter, die keine Schule mehr besuchen.
Zum dritten Mal nach 2007 und 2013 veröffentlicht das Deutsche Bündnis Kindersoldaten einen Schattenbericht Kindersoldaten. Herausgeber sind die Kinderrechtsorganisationen Kindernothilfe, terre des hommes Deutschland und World Vision Deutschland. In ihrem Auftrag untersuchte der renommierte Völkerrechtler Prof. Michael Krennerich, wie Deutschland das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention zu Kindern in bewaffneten Konflikten (»Kindersoldaten-Protokoll«) umsetzt, das es 2004 ratifiziert hat. (mehr …)
Der nächste bundesweite Girls‘ und Boys‘ Day, an dem sich die Stadt Heidelberg und zahlreiche Kooperationspartner beteiligen, findet am Donnerstag, 26. März 2020, statt.
An diesem Tag können Mädchen und Jungen der 5. bis 10. Klassen einen Vormittag lang in für sie eher untypische Berufe hineinschnuppern. Mädchen sollen Einblick in Handwerk, Technik, Naturwissenschaften und IT bekommen, Jungen in den erzieherischen, gesundheitlichen, pflegerischen und sozialen Bereich. (mehr …)
Eine Ausstellung in London weist dem englischen Schriftsteller Charles Dickens eine Mitschuld am Weihnachtskitsch zu: Derweil Christbaumverkaufsstände säumen bereits lange vor diesem heiligen Geschäftsmodell „alle Jahre wieder“ am 24. Dezember die Straßen der Städte, versprechen Supermärkte saftige Rabatte, beschallen Kaufhäuser die Kundschaft mit öligen Melodien. Christmas ist was Wunder und Brexit hin oder her auch auf der britischen Insel wie im Rest-€uropa schon im November ein riesiges Kommerzspektakel. (mehr …)
Welche Unterstützung ist heute nötig, damit in den Städten der Metropolregion ein lebendiges Clubleben erhalten bleibt? Warum sind Orte der Begegnung für Menschen mit Interesse an progressiver Kultur so wichtig? Und warum ist es so dringend, Raum für nächtliche Begegnungen im Zeichen der Kultur zu schaffen?
Zum Austausch über diese Fragen hatte die Stadt Heidelberg gemeinsam mit dem Verein EventKultur Rhein-Neckar e.V. und dem Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH am 22. November 2019 Kommunen der Region ins Kulturhaus Karlstorbahnhof geladen. Vertreter aus Mannheim, Ludwigshafen, aber auch kleineren Kommunen wie Speyer, Bad Dürkheim, Sandhausen und Weinheim beteiligten sich am Austausch. (mehr …)
… nämlich im November 2019. Heute ist die Zukunft des Science-Fiction-Films also Gegenwart. Was bedeutet das für den Kultstreifen und welche futuristischen Vorhersagen aus Blade Runner sind wahr geworden? Was auch immer, jedenfalls hat der Lauf der Zeit die Zukunft eingeholt. Seit Schlagmitternacht am 31. November spielt der Science-Fiction-Kultstreifen Blade Runner im Hier und Jetzt. Denn die Geschichte des LAPD-Polizisten Rick Deckard, der genetisch erzeugte Bioroboter jagt, war von Regisseur Ridley Scott und den Drehbuchschreibern Hampton Fancher und David Webb Peoples im damals noch weit entfernten Los Angeles des November 2019 platziert worden. Und damit noch ein ganzes Stück weiter in der Zeit voraus als der Philip-K-Dick-Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen?, auf dem der Science-Fiction-Streifen lose basiert. Der setze in den ersten Ausgaben nämlich im nahen 1992 an.
Der nette Rechtspopulist von nebenan; von der Umkleidekabine bis zur Freiwilligen Feuerwehr – und überall ist mehr oder weniger klamm- oder heimlich AfD drin. So wird versucht, gesellschaftliche Schlüsselpositionen einzunehmen. Was tun? Ein Gastbeitrag von Politik- und Kommunikationsberater sowie Autor des gerade im Dietz-Verlag erschienen Buches – das wir ausdrücklich empfehlen:
„Propaganda 4.0 – Wie rechte Populisten Politik machen“
Die AfD hat ein Problem: Ihr radikaler Wesenskern setzt den eigenen Wachstumsmöglichkeiten eindeutige Grenzen. Im Osten hat sie mittlerweile ihr Wählerpotenzial ausmobilisiert, im Westen verlor sie bei der Europawahl. Zwar konnte die AfD auch Wähler aus der gesellschaftlichen Mitte zu sich nach rechts ziehen, eine überwältigende Mehrheit lehnt die Partei jedoch ganz grundsätzlich ab.
