Für Studenten ist trotz der Corona-Pandemie eine Bude noch teurer geworden und gleichzeitig bricht vielen der Nebenjob weg. Das Ergebnis: Jeder vierte muss sich Geld von Freunden oder der Familie leihen. Die Corona-Pandemie belastet Studenten gleich doppelt: Während einerseits die Mieten noch höher steigen, bricht vielen Studies der Nebenjob weg. Darauf macht der „MLP Studentenwohnreport 2020“ aufmerksam, der an diesem Donnerstagvormittag vorgestellt wurde.
Zählen Bilder – und genau so muß das wahrgenommen werden dürfen – mehr als Taten? Oder aber, wird stattdessen jede sachliche Debatte zum Streit skandalisiert? Und, schadet dies dann unserer Demokratie? Medien und Leser stehen vor enormen Herausforderungen. Will die Öffentlichkeit solcherlei „Polit-Rodeo“ wirklich sehen? Bitte. Lesen Sie:

Text und Melodie des von Frierich Gundolf (1880-1935) geschaffenen Lieds war zunächst im aus der Jugendbewegung hervorgegangenen „Grauen Orden“ verbreitet, dessen Leiter Willi Graf später der Widerstandsgruppe (Weiße Rose) angehörte. Da es auch das Lieblingslied von (Bild) Sophie Scholl war, gilt es heute als das „Lied der Weißen Rose.

Die Schule von Rhein-Athen: Joseph von Kellers Kupferstich dokumentiert das im Zweiten Weltkrieg mit der Bonner Universitätsaula verbrannte Wandgemälde „Die Philosophie“ von Jakob Götzenberger.
Kaum ein gutes Haar ließ Arthur Schopenhauer an der akademischen Philosophie seiner Zeit. Zwar erhalte Philosophie als Lehrfach an der Universität eine „öffentliche Existenz“; das ermögliche es manchem „jungen und fähigen Kopf“, mit ihr Bekanntschaft zu schließen, so konzediert er in den „Parerga und Paralipomena“.
Aber diesen Vorteil überwiege der Nachteil, dass staatlich angestellte „Kathederphilosophen“, statt „freie Wahrheitsforschung“ zu betreiben, „im Auftrage der Regierung“ handelten.
Und das bedeutete für Schopenhauer letztlich: im Einklang mit der Landesreligion.
Auf dem Cover werden nochmal einige der bekannten Karikaturen gezeigt (auch die dänische Karikaturen, die Charlie nachgedruckt hatte). Warum? Nun ja, wenn man sieht, dass – zum Beispiel – der Guardian darüber berichtet, ohne das Cover abzubilden, versteht man die Provokation. Bernard-Henri Lévy tweetet dazu: „Riss, der Chef von Charlie, hat recht: Wenn der Rest der Presse die Karikaturen veröffentlicht hätte, wäre niemand in den Räumen der Zeitung gestorben. Man muss diese Zeichnungen teilen. Nicht weil sie uns zum Lachen bringen, sondern weil unsere kollektive Immunität gegen den Fanatismus davon abhängt.“
Gérard Biard schreibt im Edito der Sondernummer über den „anderen Antisemitismus“, der von bestimmten Fraktionen der Öffentlichkeit lieber beschwiegen wird, und er erinnert etwa an Sarah Halimi, die von dem Attentäteter Kobili Traoré unter „Allahu-Akbar“-Rufen aus dem Fenster geworfen wurde, und daran, dass Le Monde zu titeln wagte: „Wurde Sarah Halimi getötet, weil sie Jüdin war?“
Gemeinsam anpacken und ein soziales Projekt umsetzen: Das können alle Interessierten am Samstag, 19. September 2020, beim 7. Freiwilligentag in Heidelberg und der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar – Projekte können noch eingereicht werden. Trotz der Coronavirus-Pandemie laufen die Vorbereitungen zu dem regionalen Großereignis, das alle zwei Jahre stattfindet.
Gemeinnützige Vereine und Initiativen sind aufgerufen, jetzt ihre Projektideen im Internet unter www.wir-schaffen-was.de vorzustellen – und damit für tatkräftige Unterstützung am Freiwilligentag zu werben. (mehr …)
Diese Jugendlichen erleben die prägenden Jahre ohne festen Wohnsitz, ohne verlässliche Bezugspersonen und ohne in Schule oder Ausbildung eingebunden zu sein. Darauf weist SOS-Kinderdorf e.V. anlässlich des Internationalen Tags der Jugend am 12. August hin. Dieser wurde 1985 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und erinnert an die Bedeutung der Jugend als wichtige Lebensphase. Schätzungen des Deutschen Jugendinstituts zufolge erleben allerdings rund 37000 junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren, davon ca. 7000 sogar unter 18 Jahren, diese so prägende Zeit ohne gesicherte Wohnsituation. (mehr …)
Trump versucht, seine drohende Abwahl mit Lügen und gefährlichen konstitutionellen Tricks zu verhindern. Auch so mancher Republikaner hofft auf klaren Sieg Joe Bidens.
Zwei Tage nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten schrieb Masha Gessen in der New York Review of Books, er sei der erste Kandidat, der nicht die Präsidentschaft anstrebte, sondern die Autokratie. Warnend setzte sie hinzu: „Lasst euch nicht durch kleine Anzeichen der Normalität täuschen.“ Jetzt hat die Autorin – eine einflussreiche Intellektuelle, die eine Biografie Putins geschrieben hat – in ihrem neuen Buch Surviving Autocracy die Warnung wiederholt: Trump wolle einen „autoritären Mafiastaat“ errichten.
Reporter ohne Grenzen (RSF), das Whistleblower-Netzwerk, Transparency International und mehrere andere zivilgesellschaftliche Organisationen rufen die Bundesregierung dazu auf, die EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern umfassend in nationales Recht umzusetzen. Nur so sei die angestrebte Rechtssicherheit für Hinweisgeber sowie für Unternehmen, Verwaltung und Medien zu erreichen, schreiben die Organisationen in einem offenen Brief an die Politik.

