Die Frage wird gerade im Netz diskutiert. Sie führt in die Irre. Die Mörder aus Paris und Kopenhagen nämlich, aber auch aus Nigeria und Syrien folgen einer totalitären Liquidierungslogik, die den Begriff des exterministischen Terrorismus angemessen erscheinen lässt. Eine Begriffsklärung.
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Ein taz-Redakteur wirft der Süddeutschen Zeitung vor, bei Beilagen konsequent Werbung und Redaktion vermischt zu haben. In England erhebt ein Ex-Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen die Zeitung The Telegraph. Sie habe die Interessen von Anzeigenkunden über jene der Leser gestellt. Die Geschichten gleichen sich und sind doch verschieden. Sie berühren beide einen wunden Punkt der Medien: die berühmte Glaubwürdigkeit.
Internetfähige Fernsehgeräte hören in den Raum hinein. Das gesprochene Wort kann übertragen werden – das macht die Technik umstritten. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht.
„‘Charlie Hebdo‘ hat auch Kopenhagen getroffen“, zeigt sich Tom Høyem, Direktor der Europäischen Schule Karlsruhe (ESK), der gebürtiger Däne ist, über die Terroranschläge in der Hauptstadt Dänemarks erschüttert.
Der Umgang der Medien mit Informationen und Bildern wird in diesen Tagen kontrovers diskutiert. Wurden sie zu Erfüllungsgehilfen des Terrors …
Der Heidelberger Kunstverein zeigt mit der Einzelausstellung „Wir leben im Verborgenen“ Graphiken und Gouachen der Künstlerin Ceija Stojka (1933–2013). Die österreichische Romni Ceija Stojka überlebte als Kind die nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, Ravensbrück und Bergen-Belsen.
Trotz „Vielerlei und Alledem“ haben jene Islamgegner eine nicht unwichtige Rolle übernommen: Sie haben die offene Gesellschaft herausgefordert – und uns dabei drei Dinge gelehrt. Pegida ist Geschichte.

Wem oder was unter den Rock zu schauen bringt uns hier der Wahrheit wohl näher? – Probieren gehe über studieren! got
Die Debatte nach dem Mordanschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo hat es wieder einmal gezeigt: Von „bestimmten Kreisen“ wird die Schuld für derlei Attentate immer noch bei den Künstlern, die sich satirisch mit Religion auseinandersetzen, gesucht. Die (wir) Opfer werden so zu den eigentlichen Übeltätern. Und damit Karikaturisten und alle anderen „Ratten und Schmeißfliegen“ in Zukunft nicht mehr (habt vielen, recht herzlichen Dank für Eure Fürsorge für und für) umgebracht werden, sollen die und wir doch einfach aufhören, Leute, Institutionen, Ideologien zu kritisieren, wenn da wer oder was ist, dem oder der das nicht passt.
Brauchen wir radikale Demokratiemodelle im Geiste von 1968 – nach fast einem halben Jahrhundert – immer noch und zu was auch immer?
