Troika kehrt nach Athen zurück
Experten von EU-Kommission, EZB und IWF werden am Freitag zu Gesprächen über ein drittes Hilfspaket in Athen erwartet. Auch Unterhändler des Rettungsfonds ESM werden anreisen. Premier Alexis Tsipras hat keine Wahl, als sich wieder mit der Troika an einen Tisch zu setzen, meinen einige Kommentatoren. Andere glauben, dass er schon bald zu Neuwahlen gezwungen sein wird.
Er hat mit „Der Mond ist aufgegangen“ Verse verfasst, die ins kollektive Gedächtnis unserer Kultur übergangen sind: Dichter und Journalist Matthias Claudius. Der Musikwissenschaftler Martin Geck hat über den vor 200 Jahren verstorbenen Dichter eine Biographie verfasst, die zwischen Annäherung und Distanzierung wechselt. Es gibt Melodien und Verse, die lange Zeit im kollektiven Gedächtnis einer Kultur bleiben – auch bei Menschen, die behaupten, keine Ahnung von Musik und Lyrik zu haben. In hiesigen Breiten wird beim Anblick des Mondes wohl nicht nur an Raumfahrt gedacht, sondern auch an das Abendlied von Matthias Claudius.
Nächste Hürde in der Griechenland-Rettung: Die Parlamente in Berlin und Wien entscheiden heute (Freitag) über die Aufnahme von Verhandlungen über ein neues Paket. Gerade hatten sich die EU-Finanzminister auf eine Brückenfinanzierung für Athen geeinigt. Während einige Kommentatoren Solidarität aller EU-Länder mit dem Krisenland fordern, merken andere an, dass Hilfen nicht von armen zu reicheren Ländern fließen können.
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»Anders als der Kapitalismus hat der Kommunismus die Verbindung zwischen Technik, Kapital und Medium nie verstanden. Das ist einer seiner größten Fehler. Er kann noch korrigiert werden.«
Das Parlament in Athen hat in der Nacht zu Donnerstag die in Brüssel zugesagten Sparmaßnahmen beschlossen – allerdings ohne Regierungsmehrheit. Indes plädiert der IWF für einen Schuldenschnitt für Griechenland. Neue Milliardenschulden werden dem Land nicht aus der Krise helfen, stimmen einige Kommentatoren dem IWF zu. Andere loben die Entscheidung des Parlaments und drängen Athen, die erkaufte Zeit für Reformen zu nutzen.
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Der Ausländerrat/Migrationsrat (AMR) der Stadt Heidelberg veranstaltet am Samstag, 18. Juli, von 11.15 bis 22 Uhr auf dem Heidelberger Universitätsplatz das Interkulturelle Fest 2015.
Rund 80.000 Euro – soviel kostete nach Angaben der Bundesregierung die Entwicklung des offiziellen G7-Logos. Die Grafik war auch deshalb so teuer, weil ein erster Entwurf „aufgrund der aktuellen politischen Lage“ im Papierkorb landete.Immer wenn wir in den vergangenen Monaten Post von der Bundesregierung öffneten, fiel eine kunterbunte Grafik oben rechts im Anschreiben besonders ins Auge: das Logo des G7-Gipfels von Schloss Elmau am 7. und 8. Juni.
Der Countdown läuft: Noch rund 48 Stunden und das Areal um die HebelHalle Heidelberg hinaus zur Bahn- und Weststadt von Heidelberg wird zum zehnten Mal zum Sammel- und Erlebnisort spannungsvollen zeitgenössischen, sinnlichen Tanzes und aktueller, bildreicher Performancekunst im öffentlichen Raum. Rund 50 Tänzerinnen und Tänzer aus Spanien, Südamerika, Israel und Deutschland haben, kursiert und unter der Regie von Jai Gonzales und Bernhard Fauser, künstlerische Leiter des UnterwegsTheaters, zwei Parcours auf die Beine gestellt, die das Publikum ab kommenden Donnerstag, 16. Juli 2015, durch die Stadt wandernd, in zwei Blöcken genießen kann. Los geht es mit „um die Ecke Nr. 1“ an diesem Donnerstag um 20.30 Uhr. „um die Ecke Nr. 2“ beginnt am Donnerstag, 23.07.2015, ebenfalls um 20.30 Uhr. Tickets sind jeweils an der Abendkasse erhältlich.
Jetzt hat es der Deutsche Bundestag schwarz auf weiß: Dass er gegenüber „abgeornetenwatch“ die Namen der Lobbyisten mit Hausausweisen verheimlichte, war „rechtswidrig“. So steht es in der schriftlichen Urteilsbegründung, die das Berliner Verwaltungsgericht nun vorgelegt hat. Selbst wenn die Bundestagsverwaltung in Berufung gehen sollte: Die Chancen für „abgeordnetenwatch“ stehen gut!
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