Ein belgisches Gericht hat dem weltgrößten Online-Netzwerk Facebook unter Androhung von Strafe verboten, Daten von Nichtmitgliedern zu sammeln. Wenn Facebook nicht innerhalb von 48 Stunden reagiere, werde eine Strafe in Höhe von 250.000 Euro pro Tag fällig, entschied ein Brüsseler Richter der belgischen Nachrichtenagentur Belga zufolge. Personenbezogene Daten dürften von Internet-Nutzern in Belgien nur nach eindeutiger Zustimmung der Betroffenen aufgezeichnet werden.
Ein aussergewöhnliches Konzert, nicht nur weil verschiedene Schlaginstrumente zum Einsatz kommen, sondern auch wegen ihrer Kombination mit Elektronik. Richard Putz wird neben rasanten Solo-Werken für Marimbaphon, Trommel, Maracas und anderen Instrumenten erstmalig gemeinsam mit Kathrin Christians auftreten.
Erleben Sie mit ihm einen blutjungen Musiker auf seinem sportlich-musikalischen Weg nach ganz oben.

Mit einem Nachwort von Klaus Bittermann
Critica Diabolis 225
Broschur, 464 Seiten,
24.- Euro
ISBN: 978-3-89320-197-6
»Some of my best friends are German«, machte sich Eike Geisel gerne über das antisemitische Stereotyp lustig, demzufolge einige Juden zu den besten Freunden zählen. Eike Geisel war aber nicht nur ein unnachgiebiger Kritiker des deutsch-jüdischen Verbrüderungskitsches und der Entsorgung deutscher Vergangenheit, sondern machte als Historiker mit seinen Arbeiten u.a. über den jüdischen Kulturbund und das Berliner Scheunenviertel aufmerksam. Dieser Band versammelt Geisels große essayistische Arbeiten wie über den Antisemitismus des »anderen Deutschland« und den Mythos vom Widerstand des 20. Juli.
»Die Deutschen haben sich nie als Bürger dieser Welt, sondern immer als Verdammte dieser Erde gesehen. Auch die Wiedervereinigung hat daran nichts geändert. Gab es vor dem Fall der Mauer 60 Millionen Opfer, so hat sich deren Zahl nun um 17 Millionen Insassen einer Einrichtung erhöht, die nicht nur der Kanzler schon vor 1989 als Konzentrationslager bezeichnet hatte.«
Eike Geisel
Verwöhnt, konfliktscheu, opportunistisch und als Führungskräfte unbrauchbar: Das sind die Vorurteile über die derzeit Jungen. Das ist unfair, findet der Soziologe Klaus Hurrelmann. „Lebst du noch oder arbeitest du schon?“ In der derzeit jungen Generation verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit immer mehr. Der vollständige Text:Professor Hurrelmann, die sogenannte Generation Y sei angepasst und furchtbar unpolitisch, sagen viele …
Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul, sie wird niemals so sein, wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten. Tontafel zu Babylon, 1000 v. Chr.
Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. Sokrates 449 – 399 v. Chr. Und Jugend heute? Zehn Mythen und: Die Wahrheit
Heimat Heidelberg- was bedeutet das für uns? Urlaub in Heidelberg? Macht es einen Unterschied, ob Heidelberg Geburtsort oder das Zuhause der Wahl ist? Ob wir schon lange hier sind und hier bleiben wollen oder ob wir nur kurzfristig hier leben? (Foto: Philipp Rothe)
Heimat – schon das Wort ist emotional stark aufgeladen und polarisiert. Für Einige ist es äußerst positiv besetzt, da es für Identifikation, Verbundenheit, Verwurzelung und Zugehörigkeit steht. Für Andere ist geradezu ein “Unwort“, welches Biederkeit, Traditionalismus und Ausgrenzung von Neuem und Fremdem suggeriert.
Die Auseinandersetzung mit der Heimat, ob nun zustimmend oder ablehnend, ist aber für jeden Menschen identitätsstiftend.
Aktuell drängt sich die Auseinandersetzung mit unserer Heimat Heidelberg, angesichts der Zuwanderung, die das Gesicht unserer Stadt ändern könnte, geradezu auf. Wenn Gewohntes und Bekanntes nicht mehr selbstverständlich scheinen. Wenn wichtige Errungenschaften nicht mehr garantiert erscheinen. Wenn die Mehrheitsgesellschaft ahnt, dass sie sich ändern wird. Dann wächst natürlich das Bedürfnis, zu klären, was wir bewahren und was wir besonders achten wollen.
Über diese und die damit verbundenen Fragen spricht die Heidelberger Landtagsabgeordnete Theresia Bauer, geb. 1965, mit den Gästen Jobst Wellensiek, Ute Straub und Aouni Shahoud Almousa.
Jobst Wellensiek, geb. 1931, ist Seniorpartner der Wellensiek Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbH und seit 1960 als Anwalt in Heidelberg tätig.
Ute Straub, geb. 1954, war von 1984 bis 1989 Stadträtin für die GAL in Heidelberg.
Aouni Shahoud Almousa, geb. 1982, wurde in Syrien geboren und kam 2007 nach Deutschland. Er ist Doktorand der Rechtswissenschaften an der HU Berlin und lebt derzeit in Heidelberg.
Ein Gerät zur Prävention von Frühgeburten, ein Bluttest zur Erkennung von Prostatakrebs und ein innovatives Konzept regenerativer Energie wurden zu den besten Ideen gekürt.
Eine polemische Abrechnung mit unserer Erinnerungskultur – Rundschau zum 9. November
Die Deutschen leiden an Hitler wie andere an Schuppenflechte. Aus dem Versuch, sich gegen die eigene Geschichte zu immunisieren, ist eine Autoimmunerkrankung geworden.
Ob es um den Einsatz in Jugoslawien oder in Afghanistan geht, um Atom- oder Gentechnik, Stammzellen, Sterbehilfe – immer steht das Nazi-Menetekel an der Wand und fordert seinen Tribut. Sehen Sie diesen Film (ARTE) ich habe geweint.
Das ritualisierte Gedenken verschafft keine Erleichterung, es ist nicht mehr als eine leere Geste, eine Ablenkung von der Gegenwart – oder noch Schlimmeres.
Das Interview mit Henryk M. Broder:

