Der Unmut in Deutschland wächst, es gibt zu wenig Impfstoff und Schnelltests. Das Krisenmanagement versagt, die Regierenden vergrößern den Schaden durch immer wieder falsche Versprechungen. Wäre Deutschland ein Schiff, dann steuerte es in der Corona-Pandemie direkt auf einen großen Eisberg zu. Die Gefahr: größtenteils unsichtbar, durch zu hohes Tempo steigt das Risiko einer Katastrophe. Die Kapitäne des Schiffes – die Regierend*Innen – haben es nicht ausreichend auf die Lage vorbereitet, reagieren erst spät auf neue Bedrohungen, ändern zu oft den Kurs. Der Mannschaft – im Lockdown zunehmend seekrank – werden leere Versprechungen gemacht, die Kapitäne wecken die Hoffnung auf einen Schatz. Der Schatz ist ein schnellstmögliches Ende des Lockdowns und eine weitgehende Rückkehr der Menschen zu einer Normalität. (mehr …)

Apr. 2021 | Allgemein, Feuilleton, Gesundheit, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Senioren, Zeitgeschehen, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | Kommentieren

Noch ist noch nicht mal dieser grüne Donnerstag erschienen, schon ist die Osterpredigt eingetroffen. Druckfrisch kommt sie einher aus dem Hamburger Verlagshaus Hoffmann & Campe mit vierundsechzig Seiten geballter Hoffnung – „für die Stadt und den ganzen Erdenkreis“. Und wir fallen mal wieder gleich mit der Tür ins Haus und auf den Spoiler der frohgemuten Nachricht: „Wir alle, so verschieden, so bewegt. / Werden auferstehen, beschädigt aber schön.“ (mehr …)

Apr. 2021 | Allgemein, Gesundheit, In vino veritas, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Senioren, Theater, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | Kommentieren

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März 2021 | Heidelberg, Allgemein, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

Die Nachrichtenkompetenz in Deutschland lässt nach einer Studie zu wünschen übrig. (screenshut)

Die digitale Nachrichtenkompetenz der deutschen Gesellschaft ist in keinem guten Zustand. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Studie der „Stiftung Neue Verantwortung“. Der Think Tank verbindet den Befund mit Forderungen an Politik und Journalismus.
Tagesschau und Deutschlandfunk, Newsseiten und Mailanbieter, Facebook, Youtube, Instagram – der Nachrichtenmarkt und die Informationsangebote werden immer vielfältiger. Behalten die Menschen in Deutschland da den Überblick und wissen sie noch, womit sie es im einzelnen zu tun haben? Das wollte die „Stiftung Neue Verantwortung“ herausfinden.

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März 2021 | Allgemein, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

„Die Osterruhe war ein Fehler“ – Mit diesem Eingeständnis der Bundeskanzlerin Dr. Angela Dorothea Merkel ist mehr gescheitert als der Versuch, Corona einzudämmen.
„Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler“, sagt die Kanzlerin am Mittag vor der kurzfristig herbeigeeilten Hauptstadtpresse im Kanzleramt – wohinter sich alle (alle!) Ministerpräsident*Innen, die schließlich diesen „Fehler“ mitgetragen haben – dann erst mal verstecken konnten – Denn am Ende trage, so sie: „ich für alles die letzte Verantwortung“. Sie „bedauere zutiefst“, dass „dieser gesamte Vorgang zusätzliche Verunsicherung auslöst“, so Merkel weiter –  und bitte dafür alle Bürger um Verzeihung.“ (mehr …)

März 2021 | Allgemein, In vino veritas, Politik, Sapere aude, Zeitgeschehen, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | 1 Kommentar

„Auf, auf zum Kampf zum Kampf – zum Kampf (da lang bitte!) sind wir geboren (und „bereit“) …

Warum sich die Grünen bewusst dem politischen Gegner ausliefern
Mit ihren Forderungen muten die Grünen auch sich selbst etwas zu. Ob sie ihre Versprechen umsetzen können, haben sie nicht allein in der Hand. Denn dafür brauchen sie eine Grundgesetzänderung.
Um zur vielleicht bemerkenswertesten Passage des Grünen-Wahlprogramms vorzudringen, muss man sich durch 47 Seiten Textentwurf gearbeitet haben. Bis dahin erklären die Grünen die Relevanz des Klimawandels und die Notwendigkeit einer Veränderung, dann geht es um die Wirtschaft und schließlich: um die Schuldenbremse.
»Die Erde erhitzt sich, die Schulen verfallen und Deutschland gehört beim schnellen Internet zu den Schlusslichtern der EU. Wir investieren zu wenig in unser Land«, steht da. »Wir wollen die Schuldenbremse im Grundgesetz zeitgemäß gestalten – um die so dringenden Investitionen zu ermöglichen.« (mehr …)

März 2021 | Allgemein, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Zeitgeschehen | Kommentieren
Psychologen erforschen unethisches Verhalten in Organisationen schon lange. Vergleicht man die Erkenntnisse mit den jüngsten Skandalen, wird klar: das sind keine „Einzelfälle“ – die Union hat ein systemisches Problem.
In den späten Achtzigern verpackten Angestellte der US-Firma Miniscribe Ziegelsteine in Kartons, deklarierten die Pakete als Festplatten und verschicken sie an Großhändler. Bis heute ist unklar, ob diese Aktion die Wurzel des Slangwortes »bricked« für defekte Elektronikgeräte ist, fest steht: Die Miniscribe-Mitarbeiter hatten das Gefühl zu tun, was von ihnen verlangt wurde. Das Unternehmen brauchte dringend Geld, die Ziegelpakete brachten Cash in die Kassen.

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März 2021 | Allgemein, In vino veritas, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Bittere Ironie: Mit einer Installation, die an Karnevalswagen erinnert, protestierten Kritiker vor dem Kölner Dom gegen den fahrlässigen Umgang mit Missbrauchsfällen im Bistum Köln

Das zweite Kölner Missbrauchsgutachten entlastet Kardinal Woelki, belastet aber viele andere. Den verstorbenen Kardinal Joachim Meisner überführt es der Lüge – und ein noch amtierender Erzbischof muss nun zittern:

Kardinal Rainer Maria Woelki kommt ganz zuletzt, mit Markus Hofmann, seinem Generalvikar.
Woelki geht gebeugt. Vorne in der ersten Reihe ist ein Platz für ihn reserviert. Später, als es vorbei ist, wird er mit rauer Stimme sagen:
„Ich habe diesen Tag herbeigesehnt, darauf hingelebt, seit langem. Und ich habe diesen Tag wahrlich gefürchtet wie nichts anderes.“

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März 2021 | Allgemein, Gesundheit, In vino veritas, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude, Zeitgeschehen | Kommentieren

Grafisch offenbarte Ratlosigkeit: die neuen SPD-Plakate

Wohin will die SPD? Schaut man sich die im Internet geleakten Entwürfe für die neuen Wahlplakate an, geht die Reise zurück in die Vergangenheit, als Klassenkampf noch keine hohle Phrase war. Man reibt sich die Augen. Hat es die älteste Volkspartei nötig, sich in die Ästhetik der Studentenbewegung zurück zu bomben? Roter Konstruktivismus als Bildgrund, davor die revolutionären Akteure, fotografisch schwarz-weiß hinein collagiert. Ja, so sahen sie aus, die Agitationsflugblätter der KPD-ML, oder waren es die von der Vierten Internationale? (Pass auf, wer die verwechselt, hat den Revisionismus-Verdacht an der Backe!)

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Hoppla, SIE verstehen nicht, was das soll? WIR auch nicht. Und: Aber DAS ist so gewollt …

Zu den aktuellen Vorwürfen gegen mehrere Abgeordnete der CDU/CSU mahnen wir an: „Die aktuell durch die Presse gehenden Vorwürfe gegen einzelne Abgeordnete der CDU/CSU sind erschreckend. In einer der schwersten globalen Krisen der Geschichte aus der Not der Bevölkerung persönliche Vorteile zu ziehen, ist verwerflich und wird hoffentlich auch mit aller Kraft des Gesetzes verfolgt.
Dieses skrupellose Verhalten ist aber keine Ausnahme, es ist längst die Regel für viele Abgeordnete – und Minister. Die jetzt Überführten haben sich bei ihrer Vorteilsnahme nur sehr viel ungeschickter angestellt als ihre Kollegen. Ein Blick auf die Nebeneinkünfte derzeitiger Abgeordneter, oder die neuen Jobs vergangener Abgeordneter und Minister, zeigt, (mehr …)

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