Geht auch bei Ihnen noch was – auf Latein? Mit Sicherheit, denn die vermeintlich tote Sprache sprießt, wächst und gedeiht überall – auch dort, wo wir sie nicht vermuten. Latein in der (berühmt-berüchtigt) Küche, im Terminkalender, im Supermarkt, auf dem Fußballplatz… Mit seinem neuen Buch »Latein – da geht noch was!« macht Karl-Wilhelm Weeber klar: Wer Latein als tote Sprache bezeichnet, hat keine Ahnung – aber das lässt sich durch die Lektüre schnell ändern. Denn Weeber klärt endlich die Fragen, warum uns unsere Lateinlehrer ohne Erbarmen mit Vokabeln und Übersetzungen gequält haben, warum Schüler das auch heute noch ertragen müssen – und auch unbedingt sollen – und was all diejenigen verpasst haben, die keinen Lateinunterricht hatten. Sein Buch erscheint am 12. September im Theiss Verlag.

Am Hauptbahnhof werben Vertreter von Vereinen und Verbänden gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner für ihre Aktionen am Freiwilligentag.
Foto: Philipp Rothe,
„Wir schaffen was“ – diese Botschaft kündigt ein überdimensionaler blauer Würfel auf dem Heidelberger Bahnhofsvorplatz an. Er will Bürger zur Teilnahme am Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar am Samstag, 17. September 2016bewegen. An diesem Aktionstag können sich freiwillige Helfer einen Tag lang ehrenamtlich engagieren. Die Vielfalt der angebotenen Projekte in Heidelberg ist groß: Sie reicht von Renovierungsarbeiten in einem Familientreffpunkt über das Packen von Willkommenspaketen für Menschen auf der Flucht bis hin zu Übersetzungsarbeiten in leichte Sprache.
Für eine Studie zur Steigerung körperlicher Aktivität im Ruhestand sucht das Psychologische Institut der Universität Heidelberg Teilnehmer zwischen 60 und 75 Jahren. Die Befragung im Rahmen des Forschungsprojekts „ActiveAge“ richtet sich an Senioren, die bisher nur wenig körperlich aktiv sind und dies nun im Ruhestand ändern möchten. Über einen Zeitraum von insgesamt fünf Wochen erhalten sie immer wieder eine ausführliche Rückmeldung zu ihrem Aktivitätsprofil sowie Hilfestellungen, wie sie körperliche Aktivität auf natürliche Weise nachhaltig in ihren Alltag integrieren können. Im Rahmen des Forschungsprojekts untersuchen die Wissenschaftler verschiedene Hilfestellungen und Maßnahmen zur Förderung körperlicher Aktivität.
KulturMacher der Theaterwerkstatt Heidelberg, [Ak.T]-heater und Kulturhaus Karlstorbahnhof erhalten Förderung für interkulturelle Projekte und Kunstprojekte zur Integration und Partizipation von Flüchtlingen aus dem Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg. Wie die grüne Landtagsabgeordnete und Kunstministerin Theresia Bauer gerade bekannt gab, dürfen sich die Theaterwerkstatt, das [Ak.T]-heater Heidelberg und das Kulturhaus Karlstorbahnhof in Heidelberg für ihre Projekte über insgesamt knapp 47.000 Euro aus dem Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst freuen.
Sie tun, was Kinder und Jugendliche allüberall tun – und sie sind neugierig auf Deutschland! Anfang September kommen Jugendliche aus der ganzen Welt, um hier entweder für drei Monate bis zu einem ganzen Schuljahr zu leben und zur Schule zu gehen. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner möchte den interkulturellen Austausch in der Region fördern und unterstützt deshalb die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. bei der Suche nach weltoffenen und humorvollen Gastfamilien in Heidelberg.
Kultusministerien Dr. Susanne Eisenmann kündigt an, den Bildungsplan für das berufliche Gymnasium grundlegend zu überarbeiten. Im kommenden Schuljahr 2016/2017 sollen erste konzeptionelle Vorarbeiten gestartet und Bildungsplankommissionen eingerichtet werden. In Kraft treten soll der neue Bildungsplan
Sektion Experimentelle Neurorehabilitation am Querschnittzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg erprobt neues technisches Hilfsmittel in der Gangtherapie, Bewegungs- sensoren und Tablet-PC sollen helfen Gangmuster gezielt zu korrigieren. Verschiedene Erkrankungen oder Schädigungen des zentralen Nervensystems können die Gehfähigkeit dauerhaft beeinträchtigen. Bei einem unnatürlichen Gangmuster werden Muskeln und
In der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg und der UNESCO-Musikstadt Hannover wird Kultur als Entwicklungsfaktor systematisch auch für die langfristige Stadtentwicklung genutzt. Beide Städte werden dafür beispielhaft im jüngst veröffentlichten „Zweiten Staatenbericht zur Umsetzung der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ genannt. „Damit werden unsere Aktivitäten als noch junge UNESCO-Literaturstadt auf höchster Ebene bestätigt“, sagte Bürgermeister Dr. Joachim Gerner. Dass kulturelle Vielfalt nachhaltige Entwicklung stimuliert, ist eine der Kernaussagen des Deutschen Staatenberichts. (mehr …)
Wie hat sich zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit eine Vorstellung von „musikalischer Vergangenheit“ entwickelt? Dieser Frage geht ein europäisches Forschungsteam mit Beteiligung von Musikwissenschaftlern der Universität Heidelberg nach. Mit Hilfe mehrerer Fallstudien wollen die Forscher aus fünf Ländern außerdem analysieren, auf welche Weise musikalische Traditionen für bestimmte politische und religiöse Zwecke bewusst aufgegriffen wurden. Das Projekt „Sound Memories: The Musical Past in Late-Medieval and Early-Modern Europe“ (SoundMe) wird mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro durch die Europäische Förderinitiative HERA unterstützt.
„Wir wohnen nicht, um zu wohnen, sondern wir wohnen, um zu leben.“, stellte einst der deutsche Theologe Paul Johannes Tillich in durchaus zeitloser Richtigkeit fest. Die eigene Wohnung ist vielen Deutschen auch heutzutage der Mittelpunkt ihres Lebens. Trautes Heim, Glück allein – hierzulande meist im Rahmen eines Mietvertrags: Statistiken zufolge lebt ein Großteil der Deutschen zur Miete.