Was ist der Mensch? Eine Antwort auf diese Frage versuchen Wissenschaftler auch dadurch zu finden, dass sie die Unterschiede zu seinen nächsten Verwandten ergründen. Seit der Entdeckung der Menschenaffen interessieren sich daher nicht nur Zoologen für diese Tiere, sondern ebenso Psychologen und Philosophen. Dieses Buch befasst sich mit der Entwicklung des Bildes, das sich die Europäer im Lauf der Jahrhunderte von den Menschenaffen gemacht haben. Dabei wird deutlich, dass sich unser Verhältnis zu den Tieren grundlegend geändert hat – aber dass sich durch die Forschung ebenso unser Selbstbild gewandelt hat.

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März 2018 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau, Kirche & Bodenpersonal, Sapere aude | Kommentieren

Aviva Verlag, Berlin
192 Seiten, gebunden, € 18,50

New York, 1887: Für ihren Auftrag bei der aufstrebenden Tageszeitung New York World soll Nellie Bly undercover aus der Frauenpsychiatrie auf Blackwell’s Island berichten. Der Weg ins Irrenhaus erweist sich als Kinderspiel.

Doch die Journalistin merkt schnell: Wer einmal drin ist, dessen Chancen stehen schlecht, jemals wieder herauszukommen. In ihrer wirkmächtigen Reportage berichtet Nellie Bly von dem Weg in die Anstalt und von den desaströsen Zuständen und grauen­haften Misshandlungen, deren Zeugin sie dort wurde.

„Zehn Tage im Irren­haus“ ist ein Meilenstein des investigativen Journalismus und ein wichtiges Dokument der Psychia­trie­­geschichte. Es erscheint zum ersten Mal in deutscher Übersetzung.

Herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort von Martin Wagner.

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Feb. 2018 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

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Feb. 2018 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

Stefan Moses, der 1928 in Schlesien geboren wurde, lernte ich 1963 kennen, als er Theodor W. Adorno dazu brachte, sich im Spiegel in seinem Büro im Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main zu fotografieren. Stefan Moses starb am 3. Februar 2018. Er war mein Nachbar in Schwabing, wohnte in der Hohenstaufenstraße, ich lebe in der Friedrichstraße. Mit Moses verbindet mich das gemeinsame Buch Le Moment fugitif, erschienen 2014 bei Nimbus. In dem Band finden sich Texte und Fotos, die Bilder sind seriell geordnet, jeweils drei Fotos zu einem Motiv. Hier sind drei Bilder von Ludwig Erhard und Konrad Adenauer zu sehen, aufgenommen 1961 in München. Dazu drei Geschichten von mir, die letzte ist unveröffentlicht.

Der Tod meines Nachbarn
macht mich traurig.

Alexander Kluge

 

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Feb. 2018 | Allgemein, Feuilleton, Senioren | Kommentieren

Wilhelm Genazino über Liebe, Mütter, Ehe und Ehemalige. Sein neuer Roman beantwortet die entscheidenden Fragen.

Liebe und Ehe sind ein kompliziertes Geschäft. Die Bilanz ist oft nur mittelmäßig. Muss man es einfach nur häufiger versuchen? Oder gleichzeitig? Oder besser über die eigene Mutter nachdenken? Steckt in der „Ehefrau“ nicht von Anfang an die „Ehemalige“, das einzig authentische Überbleibsel jeder Ehe?

Wilhelm Genazino erzählt von einem philosophischen Helden, der beim verschärften Nachdenken jede Sicherheit verliert. Vielleicht muss der Mann die Probe aufs Exempel machen mit allen Frauen, die er im Leben kannte, und die Vergangenheit handfest bewältigen. Die Gelegenheit wird sich bieten.

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Feb. 2018 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

Die Digitalisierung der deutschsprachigen und lateinischen Handschriften ist abgeschlossen, ermöglicht hatte die Realisierung dieses großen für die Forschung bedeutenden Projektes die Manfred-Lautenschläger-Stiftung.

 

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Feb. 2018 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren
Gütersloher Verlagshaus, 2015 ISBN 9783579070988 München 2015 - 17,99 €

Gütersloher Verlagshaus, ISBN 9783579070988 München 17,99 €

Auf den, aber nur den ersten Blick, wirkt das Papier, als ob es nur völlig Selbstverständliches vorschlage. Es stammt vom Europäischen Rat für Toleranz und Versöhnung (ECTR), einer einflussreichen Nichtregierungsorganisation unter dem Vorsitz von Tony Blair, die praktische Empfehlungen für Regierungen und Organisationen in Fragen der Toleranz abgibt. Sie berät auch die Europäische Kommission und hat gerade die Endfassung eines Papiers vorgelegt, das ursprünglich gut gemeint hätte gewesen sein können. Bei genauerem Hinsehen jedoch beinhaltet es einen Toleranz-Zwang (wir hingegen empfehlen die Lektüre des Titels links im Bild), der das Ende jeglicher offen geäußerter Kritik bedeuten würde, sollte die Europäische Kommission eine darauf basierende Gesetzesvorlage einbringen, und diese vom EU-Parlament sowie vom Rat beschlossen werden:

 

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Feb. 2018 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude | Kommentieren

Steffen Schleiermacher
© Gert Mothes

Klavierabend mit Steffen Schleiermacher
Mit Werken von Alexander Mossolow, Arthur Lourié und Nikolai Roslawetz u. a.
19.30 Einführungsvortrag: Prof. Dr. Dorothea Redepenning

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften der Universität Heidelberg
Uhr – Grabengasse 3
Veranstalter: KlangForum Heidelberg e. V.
& Universität Heidelberg

Feb. 2018 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

Die Mutter Opernsängerin und Schauspielerin, der Vater Musiker und Kapellmeister, da ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch aus dem Sohn, Carl Maria von Weber, ein großer deutscher Komponist, Dirigent und Pianist wurde. Seine Oper „Der Freischütz“ machte ihn unsterblich und wurde u. a. auch in der vergangenen Spielzeit am Theater und Orchester Heidelberg aufgeführt.
Neben den Opernkompositionen verfasste Carl Maria von Weber auch mehrere Instrumentalkonzerte, darunter eines für Fagott. Eben diesem Werk widmet sich das Philharmonische Orchester Heidelberg mit seinem 2. Lunchkonzert in dieser Spielzeit (Foto: Solofagottistin Hitomi Wilkening © Annemone Taake). Am 09. Februar laden die Musiker des Klangkörpers ihre Zuhörer um 12.30 Uhr dazu ein, in der intimen Atmosphäre des Orchesterprobensaals Werken von Mozart und Weber zu lauschen.

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Jan. 2018 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Theater & Orchester HD | Kommentieren
Ein Professor findet 1932 auf seinem Grundstück die Zeitmaschine von H.G.Wells. Und katapultiert sich in die Zukunft.
Diese ist im Buch von Francis D. Pelton, was Europa oder den Sozialismus angeht, erstaunlich zeitnah.
Ein utopischer Roman aus dem Jahr 1934, der mit der befriedenden Wirkung atomarer Vernichtungswaffen rechnet und der ihren ersten und einzigen Einsatz für 1946 vorsieht.
Der ein Europa zeigt, in dem Staatsgrenzen kaum noch eine Rolle spielen.
Der eine Wohlstandsgesellschaft samt vorangehendem Wirtschaftswunder zeichnet; der eine Welt entwirft, in welcher der Gegensatz von Kommunismus und Kapitalismus sich aufgelöst hat – ein solches Buch müsste, denkt man, berühmt sein.Es gibt dieses Buch, aber bekannt ist es kaum ein paar Spezialisten, neu aufgelegt wurde es erst jetzt wieder. Der Name des Verfasser lautet Francis D. Pelton, aus dem Englischen übersetzt haben soll es ein Robert Holl. Es erschien 1934, und zwar in der Schweiz. Das Buch gab vor, vom Jahr 2032 zu handeln, darum lautet sein Titel „Sprung über ein Jahrhundert“. 

 

 

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Jan. 2018 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau | Kommentieren

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