Hochstapler können alles. Sie verkaufen den Eiffelturm, die Freiheitsstatue und Mondflüge, sie wissen, wie man schnell reich wird, glänzen mit Titeln, Uniformen und Kronen, heilen Kranke, sprechen mit Toten und mit Gott, überleben ausweglose Gefahren, verkörpern die große Liebe und schaffen noch größere Kunstwerke. Eigentlich können sie nichts davon – dennoch glaubt man ihnen, zumindest eine Zeit lang. Neben alten Bekannten – der Päpstin Johanna, dem Hauptmann von Köpenick und dem falschen Prinzen Harry Domela …
Was haben wir uns darunter vorzustellen: „Grafische Reportagen?“
Die Trennlinie in diesem Genre, das kristallisiert sich heraus, verläuft zwischen dem engagierten Journalismus und der ethnografischen Bestandsaufnahme. Zu entdecken waren aber auch Arbeiten von Dorothée de Monfreid, Paolo Bacilieri und Jeff Lemire. Und vor allem aber lehrt der Comic-Salon Respekt für das Gekritzel, für die Skizze und die erste Reinzeichnung.
Und beinahe durchweg zeichnen sich diese europäischen Städte dadurch aus, dass sie über eine Altstadt mit viel historischer Bausubstanz verfügen.
Das 30. Rheingau Musik Festival beginnt bereits „auf vollen Touren“ – eine der drei Hauptspielstätten dieses großen musikalischen Ereignisses ist die Basilika von Kloster Eberbach.
Den Anfang macht am Sonntag, dem 24. Juni in der Basilka das Eröffnungskonzert mit dem hr – Sinfonieorchester.
Karten für dieses Konzert gibt es noch an der Abendkasse

Kent Nagano, der Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, hat in den vergangenen Jahren mehrfach mit dem Orchester der KlangVerwaltung München zusammengearbeitet, so 2015 und 2016 beim Vorsprung-Festival der AUDI-Sommerkonzerte in Ingolstadt, dessen Intendant Kent Nagano von 2014 bis 2016 war. Die Chorgemeinschaft Neubeuern hat Nagano bei derAufführung von Haydns „Jahreszeiten“ in der Hamburger Elbphilharmonie im Oktober 2017 dirigiert.
Zu einer Aufführung des Oratoriums „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Peterslirche lädt die Capella Carolina am Sonntag, 1. Juli 2018, ein. Mit dem Großen Chor des Internationalen Studienzentrums der Universität Heidelberg, der in diesem Semester sein 25-jähriges Bestehen feiert, musiziert das Orchester der Tübinger Camerata Viva. Die musikalische Leitung liegt bei Prof. Franz Wassermann. Als Gesangssolisten konnten Doris Döllinger (Sopran), Monika Gradl (Alt), Marcus Ullmann (Tenor) sowie Georg Gädker (Bass) gewonnen werden.
Spannende und unterhaltsame Einblicke in die Erforschung einer historischen Epoche bietet der „Mittelaltertag“, der am Samstag, 30. Juni 2018, an der Universität Heidelberg stattfindet. Mit dieser Veranstaltung wollen Studenten und Wissenschaftler den Facettenreichtum der Mediävistik sichtbar machen. Ein vielfältiges Angebot an interaktiven Werkstätten zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten wird ergänzt durch Mitmachaktionen und Vorträge, die das Mittelalter in seiner ganzen Vielfalt lebendig werden lassen.
Das Programm, das zwischen 14 und 20 Uhr in der Neuen Universität durchgeführt wird, richtet sich an alle Interessierten aus Universität, Stadt und Region.
Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Blütezeit der Schriftkulturen am Oberrhein: Das Lorscher Skriptorium“ hält Privatdozent Dr. Tino Licht, der die Abteilung Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit am Historischen Seminar leitet.
Geboren wurde er im kleinen Dorf Guttenberg im oberfränkischen Landkreis Kulmbach, dem Stammsitz seiner Familie. Er studierte Komposition und Dirigieren in München und Salzburg. Enoch zu Guttenberg leitete die beiden Ensembles „KlangVerwaltung“ und die „Chorgemeinschaft Neubeuern“, zudem hatte er 1999 die Festspiele Herrenchiemsee gegründet. Zuletzt wirkte er vor allem an der Philharmonie München und der Elbphilharmonie Hamburg.
Der Schriftsteller und Kolumnist Maxim Biller übernimmt die diesjährige Heidelberger Poetikdozentur – ein Projekt der Universität Heidelberg in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg. Im Mittelpunkt des vom Germanistischen Seminar der Ruperto Carola organisierten Programms stehen drei öffentliche Poetikvorlesungen zum Thema „Literatur und Politik“ sowie eine Lesung aus seinem jüngsten Roman „Biografie“ mit anschließendem Gespräch.
Vom NS-Rüstungsbetrieb zur Maschinenfabrik Diedesheim – Bedingt durch die verstärkte Luftoffensive der alliierten Streitkräfte sah sich die Führung des NS-Regimes gezwungen, kriegswichtige Produktionsstandorte zu dezentralisieren oder unter Tage zu verlagern. „Ohne bürokratische Hemmungen“ sollte der von Albert Speer und Erhard Milch geleitete „Jägerstab“ agieren, um eine kriegsentscheidende Wende herbeizuführen. Die Entscheidung, Fabrikationsstätten in „bombensichere Gebiete“ zu verlagern, veränderte das Gesicht zahlreicher Regionen im ländlichen Raum. Die Studie beleuchtet den unter dem Namen „A8“/Goldfisch codierten Verlagerungsprozess des Daimler-Benz-Flugmotorenwerks Genshagen nach Obrigheim am Neckar und zeigt daran zum einen das enge Zusammenspiel zwischen NS-Regime und deutscher Wirtschaft, zum anderen die Wandlung des strukturschwachen Elzmündungsraumes zur überforderten Region auf.

