Abschied vom Dienst: Matthias Brandt als Hanns von Meuffels in Christian Petzolds „Polizeiruf“-Krimi „Tatorte“ (Bild: BR)

Am kommenden Sonntag nimmt mit der von Christian Petzold geschriebenen und inszenierten „Polizeiruf 110“-Episode „Tatorte“ der von Matthias Brandt verkörperte TV-Ermittler Hanns von Meuffels und damit einer der interessantesten Fernsehkommissare nach sieben Dienstjahren und 15 TV-Filmen seinen Abschied. Die Meuffels-Filme waren ein Autoren- und Regie-Format, eingekauft wurden große Namen wie unter anderem Dominik Graf, Hermine Huntgeburth, Leander Haußmann, Jan Bonny, Hendrik Handloegten und eben Christian Petzold.  Sowohl die Autoren wie auch Regisseure und Brandt selbst konnten sich kreativ austoben wie ein Zehner auf dem Fußballplatz. (mehr …)

Dez. 2018 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

Die Konkrete Poesie war ein Protest gegen tradierte Formen der Kunst und der Versuch, an die Vorkriegsavantgarde anzuknüpfen. In diesem historischen Kontext steht (Bild:Eugen Gomringer)s Gedicht »avenidas«, das Teil einer Debatte war und von der Außenwand der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin entfernt wurde.

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Dez. 2018 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau | 2 Kommentare

Der Journalist Emil Bobi hat in seinem gerade aktuellen Buch hinter die Kulissen des Friedensnobelpreises geschaut (heute – am 10. Dezember ´18 wurden Nadia Murad und Denis Mukwege in Oslo mit diesem Preis geehrt); Bobi begibt sich auf die Spuren der Vorwürfe um politische Korrumpiertheit und Missbrauch von Stiftungsgeldern,  gibt Einblick in das glamouröse „Nobel-Unternehmen“ und beschäftigt sich mit dem Dilemma: Warum – zum Beispiel – Kandidat Edward Snowden den Preis nicht erhalten hat.
Seit 100 Jahren gilt der Nobelpreis als renommierteste aller Auszeichnungen, die jedes Jahr für globales Interesse und Diskussionen sorgt. Vor allem der Friedensnobelpreis hat sich als Meinungsinstanz etabliert, die von der Welt weitgehend ohne Hinterfragen akzeptiert wird. Nun regt sich zum ersten Mal Widerstand und die Vorwürfe gegen die mächtige Nobel-Stiftung werden immer lauter. Emil Bobi geht diesen Vorwürfen nach und nimmt das „Heiligtum Nobelpreis“ genau unter die Lupe. (mehr …)

Dez. 2018 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, In vino veritas, Politik | Kommentieren

Wilhelm Fraenger

Den 125. Geburtstag Wilhelm Fraengers zu feiern, füllte ein illustrer Kreis den Großen Salon „Palais Morass“ des Kurpfälzischen Museums Heidelberg.  Wir waren – schon ne Weile her – dabei, haben mitgefeiert und schenken ihm, uns und Ihnen nochmals – nunmehr „anlasslos“ – diese Miszellen aus seinem Leben:
„Ihm sollte mehr als ein Denkmal gesetzt werden -, war doch der Radius seiner geistigen Ausstrahlung, seines Wissens und seiner Darstellungs- und Übertragungsgabe geradezu unerschöpflich“ – schrieb Carl Zuckmayer am 4. April 1964 an Gustel Fraenger, die Witwe Wilhelm Fraengers. Sein „Hieronymus Bosch“ hat ihm zwar eine Art Weltruhm eingetragen, doch wer ihn nicht gekannt und wie wir eine Zeit lang unter seinem Einfluss gestanden hat, ahnt nichts vom Reichtum und der Fülle des Geistes und der Macht seiner elementarischen Phantasie …

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Dez. 2018 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton | Kommentieren

Der Kunsthistoriker Wilhelm Fraenger (1890–1964) verfolgte nach Studium und Assistentenzeit in Heidelberg keine klassische Universitätskarriere und wurde dennoch für Generationen von Kulturwissenschaftlern prägend – nicht nur durch sein wissenschaftliches Werk, sondern auch mit seinem Engagement bei der Bildung von Gesprächskreisen und Freundesnetzwerken. Nach dem Ersten Weltkrieg gründete er in Heidelberg „Die Gemeinschaft“, der unter anderen Carl Zuckmayer, Carlo Mierendorff und Theodor Haubach angehörten.

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Dez. 2018 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

“Wenn ich einer von vielen bin” – Künstlergespräch mit der Heidelberger Fotografin Gabi Kaiser,
dem Kunstkritiker Hans Gerke und dem Philosophen Clemens Bellut in der WOW Gallery Willy Bender.
Heidelberg. KulturTandem lädt am 7.12.2018 um 18:30 zum Künstlergespräch im Rahmen der Ausstellung

“Wenn ich einer von vielen bin” in die WOW Galerie/Willi Bender Heidelberg ein.

Bild: Der Philosoph Clemens Bellut hielt die Eröffnungsrede
im Rahmen der Vernissage  @Ella Kehrer

 

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Dez. 2018 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Metropolregion Rhein-Neckar | Kommentieren

Aref Hamzas Sprache wirkt zwar klar und scheinbar einfach. Immer wieder aber rütteln die Gedichte des aus Nordsyrien stammenden Dichters uns mit unerwarteten Wendungen auf, die ein dunkles Schelmentum verraten. Trotz des starken Aktualitätsbezugs – dem Krieg in Syrien, den Erfahrungen von Flucht und Exil – erschafft Hamza Zeile um Zeile poetische Bilder, treffende Überzeichnungen und schockierende Einsichten. Sein Material sind die Bitterkeit und die Unerträglichkeit des Krieges – mit minimaler Geste und Sinn für das Absurde, mal aphoristisch, mal in Form einer Miniaturerzählung, nie anklagend, schlicht, aber nachdrücklich: (mehr …)

Dez. 2018 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton | Kommentieren

Programm: Antonio Vivaldi “Magnificat (RV 610)”, “Longe mala, umbrae, terrors” (RV 629);
Johann Sebastian Bach “Magnificat D-Dur (BWV 243)”
 „Magnificat²“ ist das Motto des zweiten Bachchorkonzertes in dieser Spielzeit. Die Zuhörer erwarten die wohl relevantesten zwei „Magnificat“-Kantaten – Bach und Vivaldi – in direktem Vergleich.

Foto: Peterskirche innen © Annemone Taake

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Dez. 2018 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

Der Bariton Christian Gerhaher ist am 7. Dezember um 19.30 Uhr im Rahmen eines Sonderkonzerts des „Heidelberger Frühling“ in der Neuen Aula der Universität Heidelberg zu Gast. Mit seinem Klavierpartner Gerold Huber interpretiert er Lieder von Hugo Wolf, Franz Schubert und Alban Berg. Mit Wolfgang Rihms „Tasso-Gedanken – Monolog-Stücke aus ‚Torquato Tasso‘“ ist zudem eine Neuheit zu hören.
Die vier Stücke für Bariton und Klavier, die Rhim Gerhaher widmete, wurden am 23. November in Weimar uraufgeführt und sind derzeit in Lissabon, London, Florenz und Berlin –  bevor sie abschließend in Heidelberg zu hören sind.

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Nov. 2018 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Metropolregion Rhein-Neckar | Kommentieren

Am Samstag, den 24. November 2018, veranstaltet das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) Heidelberg im Rahmen des „International Science Festival – Geist Heidelberg“ einen Aktionstag:

Bei „Geist Heidelberg Entdecken“ können Besucher an Aktivitäten aus den Bereichen Schach, 3D-Druck, Lasercutting, Biohacking und Origami teilnehmen und so Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen erleben.
Der Eintritt ist frei.

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Nov. 2018 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

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