Er war einer der bedeutendsten Philosophen der Aufklärung: der französische Schriftsteller Voltaire, dessen Werk „Candide“ zurzeit Thema einer besonderen Ausstellung in Schloss Schwetzingen ist. 90 Illustrationen zu seiner berühmten Novelle sind in der Orangerie im Schlossgarten zu sehen. Die Staatlichen Schlösser und Gärten laden jetzt zu einem Vortrag ein: Am 21. März um 18.30 Uhr spricht der Kurator der Ausstellung, Prof. Josef Walch, über „Voltaires Candide – Im Schwetzinger Schloss wurde Weltliteratur geschrieben“.

Philosoph am Hof Carl Theodors

Voltaire, der bedeutende Philosoph der Aufklärung und Verfasser von vielen Werken der Weltliteratur, war mehrmals am Hof der Schwetzinger Sommerresidenz bei Kurfürst Carl Theodor zu Gast – zuletzt 1758, im Gepäck einen Entwurf seiner Novelle „Candide“, die er ein Jahr später in Genf vollendete.

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März 2019 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Rhein-Neckar-Kreis | Kommentieren

Mitglieder des Universitätsrats und des Senats votierten mit großer Mehrheit für den 59-jährigen Wissenschaftler – Dritte Amtszeit an der Spitze der Ruperto Carola.
Für weitere sechs Jahre soll Prof. Dr. Bernhard Eitel als Rektor der Universität Heidelberg an der Spitze der Ruperto Carola stehen: (mehr …)

März 2019 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Wissenschaft, Zeitgeschehen | Kommentieren

Der 2007 gestorbene amerikanische Philosoph (Bild) Richard McKay Rorty hat ein imposantes Werk hinterlassen, das bis heute weltweit gelesen wird. Sein privates Leben war voll von – meist sympathischen – Widersprüchen. Als Rorty 1998 einen Ruf von Virginia an die Stanford University im Silicon Valley annahm, war diese Überraschung der «New York Times» einen Bericht auf der ersten Seite wert. Sehr interessierte Rorty ein Exemplar der Übersetzung von «Wahrheit und Methode», dem Hauptwerk des 2002 im Alter von 102 Jahren in Heidelberg verstorbenen Denkers Hans-Georg Gadamer. Einige an Gadamer zugesandte Kopien von Rortys durchgehenden Unterstreichungen und die mit eng geschriebenen Kommentaren vollen Seitenränder im Buch „Wahrheit und Methode“ – „hatten es auch mir angetan, Gadamer zeigte es mir bei einem meiner Besuche bei ihm in Heidelberg-Ziegelhausen.“
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März 2019 | Heidelberg, Allgemein, Essay, Feuilleton, Junge Rundschau, Senioren, Zeitgeschehen, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | Kommentieren

Zum Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz präsentiert das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das internationale KI Science Film Festival vom 3. bis zum 5. Juli 2019. Filmemacher aus der ganzen Welt können ab sofort ihre dokumentarischen, essayistischen oder fiktionalen Werke einschicken. Prämiert werden der beste Langfilm, der mit 3 000 Euro dotiert ist, und der beste Kurzfilm, der mit 2 000 Euro dotiert ist.
Einsendeschluss ist der 31. März 2019.

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März 2019 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Zeitgeschehen, Film | Kommentieren

Klaus Modick, Karen Duve, Thomas Meinecke und Margit Auer sind nur einige der Autoren, die vom 15. bis 19. Mai 2019 zu Gast sein werden bei den 25. Heidelberger Literaturtagen im historischen Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz. Karten gibt es ab 2. März im Vorverkauf. Die gute Nachricht im Jubiläumsjahr: Das traditionsreiche Festival und Herzstück der UNESCO-City of Literature ist gerettet. „Wir haben als Stadt Wort gehalten. Das Festival steht auf finanziell solider Basis und kann nun organisatorisch aus dem Interimsmanagement des Kulturamts zurück an die Literaturprofis gehen“, sagte Kulturbürgermeister Dr. Joachim Gerner bei der Vorstellung des Programms am 28. Februar im Palais Graimberg.

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März 2019 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

Hornist Philip Schmelzle Foto: © Ludwig Olah

Der am 12. September 1906 geborene Dmitri Schostakowitsch wird neben Igor Strawinsky und Sergej Prokofjew als der bedeutendste Komponist Russlands im 20. Jahrhundert angesehen.
Trotz aller Absichten den Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens auf das Klavier zu setzen, legt er den Hauptakzent auf das Komponieren, worin er sich durch die Uraufführung seiner »Ersten Symphonie« im Jahre 1926 bestätigt sah.

Im Sommer 1971 vollendete er die Komposition seiner »15. Symphonie«. Der Pianist Viktor Derevianko ist einer der Interpreten, die das Werk dem Komponistenverband der UdSSR vorstellen. Schostakowitsch war lange Sekretär des Verbands, was sein undurchsichtiges Verhältnis zur Sowjetunion widerspiegelt.

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März 2019 | Heidelberg, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Theater & Orchester HD | Kommentieren

Hier finden Sie
künftig den
jeweils
aktuellen Flyer
des Rheingau
Musik-Festivals

 

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März 2019 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell | Kommentieren

Ihr Geburtstag jährt sich 2019 zum 600. Mal: Am 7. März 1419 wurde im Heidelberger Schloss Mechthild von der Pfalz geboren, Tochter von Kurfürst Ludwig III., nacheinander Ehefrau von zwei bedeutenden Herrschern, hochgebildet und Mittelpunkt eines Musenhofes.
Als treibende Kraft stand sie hinter der Gründung von zwei Hochschulen im Land und setzte damit eine Familientradition fort, die bereits in Heidelberg mit der Gründung der Universität durch Kurfürst Ruprecht I. 1386 ihren Anfang genommen hatte.
Dass einen Tag nach dem Geburtstag der bedeutenden Kurpfälzerin der Internationale Tag der Frauen – am 8. März – begangen wird, ist für die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ein zusätzlicher Anlass, an eine berühmte Schlossbewohnerin zu erinnern. (mehr …)

Feb. 2019 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, Senioren, Metropolregion Rhein-Neckar | Kommentieren

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Feb. 2019 | Feuilleton, Politik, Film | Kommentieren

Für den Erfolg der NPD in Sachsen machte schon der damalige Innenminister Otto Schily barsch und öffentlich das Bundesverfassungsgericht mit einer „sehr problematischen Entscheidung“ verantwortlich. Das war ein mehr als dreister verbaler Übergriff, das war unverfroren, dumm und nachvollziehbar falsch. Das von ihm vorzeiten gegen die NPD betriebene Verbotsverfahren nämlich ist nicht etwa daran gescheitert, dass das Gericht den neonazistischen, antisemitischen und ausländerfeindlichen Charakter der NPD verneint hätte. Gescheitert ist der Antrag daran, dass der Bundesinnenminister und seine Mitstreiter nicht – woran sich nichts geändert hat – in der Lage waren, die für die Vorbereitung und Durchführung des Verbotsverfahrens zu fordernden Standards sicherzustellen. Dieser Versäumnisse wegen sah das Gericht keinen Raum für eine Entscheidung in der Sache. Der Versuch, dem Bundesverfassungsgericht zur eigenen Entlastung die Haftung für das Übel NPD zuzuschieben, zeugt jedenfalls von einem mehr als dürftigen Rechtsstaatsverständnis des damaligen Ministers.

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Feb. 2019 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

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