Ein Jahr lang musste nicht nur das Heidelberger Publikum auf dieses jährliche Highlight warten. Auch die Gäste aus dem In- und Ausland erfreuen sich jährlich an den Aufführungen und Konzerten in den einzigartigen Spielstätten über den Dächern der romantischen Stadt am Neckar (Plakatmotiv Ludwig Olah: Hendrik Richter (Monsieur Lenglumé).

Am 21. Juni 2019 ist es nun wieder so weit. Gestartet wird mit der Premiere von Eugène Labiche „Die Affäre Rue de Lourcine“.
Labiche (geboren am 6. Mai 1815 bei Paris; gestorben am 22. Januar 1888 in Paris) zählt zu einem der bedeutendsten französischen Lustspieldichter. Er schrieb in vier Jahrzehnten für die Pariser Bühnen, hauptsächlich Genretheater, einen unglaublich reichen Schatz an Komödien, Lustspielen und Possen. In ihnen spiegelt sich nahezu immer ein humanistischer, menschenkundiger aber nie verletzender Humor, eine seltene Schlagfertigkeit des Dialogs sowie sichere Bühnentechnik nieder. (mehr …)

Juni 2019 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren, Metropolregion Rhein-Neckar, Theater & Orchester HD | Kommentieren

Die Heidelberger Schlossfestspiele 2019 haben auch für junge Zuschauer etwas zu bieten: Unmittelbar nach der ersten Schauspielpremiere am 21. Juni im Dicken Turm, steht für alle ab 6 Jahren die zweite Premiere bei den Heidelberger Schlossfestspielen 2019 auf dem Programm.
Illustration: Martin Stufferin | Im Bild: Alexandra Lehmler
Die Leiterin des Jungen Theaters, Natascha Kalmbach, inszeniert im Englischen Bau das wunderschöne Märchen nach dem berühmten Märchenerzähler Hans Christian Andersen „Die chinesische Nachtigall“.

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Als der Architekt Walter Gropius vor hundert Jahren im thüringischen Weimar das „Bauhaus“ begründete, entstand eine wirkungsreiche Kunstschule, die binnen weniger Jahre die europäische Avantgarde vernetzte. Die von hier ausgehenden Einflüsse prägten außer der Kunst die Architektur und das Möbeldesign nachfolgender Generationen. So gewann das Bauhaus einen starken Einfluss auf unsere ästhetische Wahrnehmung und das Wohngefühl der „Moderne“. Beides wirkt bis heute fort. (mehr …)

Juni 2019 | Heidelberg, Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

Klaus Wettig nutzt seien längjährige Erfahrung mit den Inhalten und Strukturen der SPD, um die Ursache für die jetzige desolate Lage in einer überkommenen Organisationsstruktur zu finden. „Eine in den 1970er Jahren beginnende Langzeitanalyse zeigt die programmatischen und organisatorischen Schwächen der SPD. Sie findet keine Antwort auf die ökologische Frage, was zu den Verlusten an die neue Partei Die Grünen führte, sie handelte unsicher in der sozialen Frage der Globalisierung und beantwortete sie dann unter Gerhard Schröder fehlerhaft mit der Übernahme von neoliberalen Positionen, die den Markenkern der SPD, ihre soziale Zuverlässigkeit, erodieren ließen. (mehr …)

Juni 2019 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau, Politik, Senioren, Zeitgeschehen | Kommentieren

Hat er, oder hat er nicht? Hat Rezo dazu aufgerufen, die CDU zu zerstören? Das behauptet die Parteichefin. Tatsächlich sagte der YouTuber, die CDU zerstöre sich selbst. Unklar bleibt, was Kramp-Karrenbauer mit Regeln zur „Meinungsmache“ meint.
„Wenn einflussreiche Journalisten oder #Youtuber zum Nichtwählen oder gar zur Zerstörung demokratischer Parteien der Mitte aufrufen, ist das eine Frage der politischen Kultur. Es sind gerade die Parteien der Mitte, die demokratische Werte jeden Tag verteidigen.“ Unter anderem mit diesem Tweet hat CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer das Video des YouTubers Rezo scharf kritisiert und für Diskussionen gesorgt.

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Am 7. Juni 2019 wird der EU-Rat über die weitere Planung für eine Vorratsdatenspeicherung von Kommunikationsdaten abstimmen. Konkrete Vorschläge gibt es nur für anlasslose Massenüberwachungen.

Deutschland will diesem Kurs in diese schöne Neue Welt folgen  
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Juni 2019 | Allgemein, Feuilleton, In vino veritas, Junge Rundschau, Politik, Sapere aude, Wirtschaft, Zeitgeschehen, Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch | Kommentieren

In den letzten Monaten hatte die Medienbranche ja nun bereits häufig Gelegenheit, über Fälschungsfälle zu diskutieren und zu lamentieren. Nun hat der Zeit-Verlag Konsequenzen aus der Relotius-Affäre gezogen und klare Regeln für Autoren und den Umgang mit Reportagen kommuniziert. Unter anderem sind Stichprobentests geplant. Zeit und Zeit Online haben Standards und Regeln festgelegt, an die sich alle ihre Autoren zu halten haben. Sie wurden gerade unter der Überschrift “Was ist in journalistischen Beiträgen erlaubt, was nicht?” im Zeit-Online Blog „Glashaus“ veröffentlicht.

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Juni 2019 | Allgemein, Feuilleton, Junge Rundschau, Sapere aude, Wirtschaft, Zeitgeschehen | Kommentieren

Die Selfie-Kultur wird immer gesichtsloser in ihrem Spiegellabyrinth der Eitelkeiten im Zürcher Museum Rietberg. Die Modedesignerin Kazu Huggler spricht in ihrer Kunstinstallation über Selbstachtung und die vielen Schichten wahrer Schönheit. Im Spiegellabyrinth tauchen Gesichter unvermutet und überall auf. Man erschrickt insbesondere vor dem eigenen. Ob Männer mehr Angst haben vor Spiegeln als Frauen? Schliesslich ist der Spiegel doch ein klassisches weibliches Attribut. Deshalb ja vielleicht musste das dritte der Machtinsignien des Tenno im Verborgenen bleiben. Es ist ein Spiegel. (mehr …)

Mai 2019 | Allgemein, Feuilleton, InfoTicker aktuell, Senioren | Kommentieren

Das Internet als Heimat zu denken, heißt, jeglicher Ausgrenzung die Grundlage zu entziehen. «Dirk von Gehlen: Über Heimat redet jeder. Manchmal gerne und ausufernd, in süßer Erinnerung schwelgend, manchmal voller Wehmut und Entbehrung, manchmal gar aggressiv in verteidigender Manier. Gerade erzeugt die Heimat-Debatte wieder großes Tamtam im öffentlichen Diskurs und verstopft die Feuilletons.
Ursachen dafür mag es viele geben,
Antworten sind vorhersehbar.
Fakt aber ist: Die Diskussion ermüdet uns zunehmend, sie ermattet uns, macht uns Heimatt. Womit der Titel für das Kursbuch 198 schnell gefunden war. (mehr …)

Mai 2019 | Allgemein, Buchempfehlungen, Feuilleton, Junge Rundschau, Senioren | Kommentieren

Die Entstehung von Sternen innerhalb interstellarer Wolken aus Gas und Staub, sogenannten Molekülwolken, verläuft sehr schnell, aber auch sehr „ineffizient“. Das meiste Gas wird durch die Strahlung der Sterne zerstreut. Galaxien ähneln damit „kosmischen Kochtöpfen“ – es sind hochdynamische Systeme, deren Bestandteile ständig ihr Erscheinungsbild ändern. Anhand von Beobachtungen der Spiralgalaxie NGC 300 ist es einem Forscherteam unter Leitung des Astrophysikers Dr. Diederik Kruijssen von der Universität Heidelberg erstmals gelungen, die Entwicklung von Molekülwolken und die in ihnen stattfindende Sternentstehung im Zeitverlauf zu rekonstruieren. Ihre Analyse zeigt, dass diese Wolken kurzlebige Phänomene sind, die unter dem Einfluss der intensiven Strahlung junger Sterne einen schnellen Lebenszyklus durchlaufen. Die Forschungsergebnisse wurden in „Nature“ veröffentlicht. (mehr …)

Mai 2019 | Heidelberg, Feuilleton, Wissenschaft | Kommentieren

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